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Information für Verbraucher nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)

Mit dieser Information erfüllen wir die Anforderungen nach § 14 Absatz 1 Nummer 2 Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Das BFSG soll die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen sicherstellen, die Unternehmen anbieten. Das heißt: Alle Verbraucherinnen und Verbraucher sollen einen einfachen Zugang zu den angebotenen Produkten und Dienstleistungen haben. Sie sollen dabei nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein. Das Ziel ist, dass alle Verbraucherinnen und Verbraucher am Leben in der Gesellschaft teilnehmen können.


Beschreibung über die Erfüllung der Barrierefreiheitsanforderungen

Sie möchten wissen, wie wir mit unseren Dienstleistungen die Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) erfüllen? In diesem Teil informieren wir Sie über die Merkmale der Barrierefreiheit unserer Dienstleistung.

Zum Hintergrund: Das BFSG verpflichtet uns unter anderem, die Richtlinien für barrierefreie Webinhalte einzuhalten. Diese Richtlinien sollen es ermöglichen, Webinhalte für alle Menschen so barrierefrei wie möglich zu gestalten. Das gilt insbesondere für Menschen mit Behinderung. Den Richtlinien liegen die folgenden vier Prinzipien der Barrierefreiheit zugrunde:

  • Wahrnehmbarkeit: Möglichst alle sollen die Informationen und IT-Funktionen wahrnehmen können. Das heißt zum Beispiel für uns: Wir müssen sicherstellen, dass es zu Bildern und Grafiken Alternativtexte gibt.
  • Bedienbarkeit: Möglichst alle sollen die IT-Funktionen bedienen können. Das heißt zum Beispiel für uns: Wir müssen sicherstellen, dass unsere Webinhalte mit einer Tastatur bedient werden können.
  • Verständlichkeit: Für möglichst alle sollen die Webinhalte lesbar und klar verständlich sein. Das heißt zum Beispiel für uns: Wir müssen unsere Webinhalte in einer möglichst einfachen Sprache anbieten.
  • Robustheit: Die Webinhalte müssen mit sogenannten assistiven Technologien möglichst kompatibel sein. Assistive Technologien sind zum Beispiel Programme zum Vorlesen oder Vergrößern von Webinhalten, aber auch zur Verwandlung von Sprache in Text. Das heißt zum Beispiel für uns: Wir müssen Standards für die Nutzung von assistiven Technologien einhalten, zum Beispiel Standards zur technischen Struktur und zur Kennzeichnung der Webinhalte.

Wir erfüllen mit unseren Dienstleistungen die Anforderungen des BFSG, indem wir diese Prinzipien umsetzen.


Unser Beitrag zur Barrierefreiheit

Wir möchten, dass alle Menschen unsere digitalen Angebote gut nutzen können – unabhängig von möglichen Einschränkungen. Deshalb haben wir unsere Webseite, Handelsplattformen in der App und auf dem Desktop sowie von uns zur Verfügung gestellte Dokumente und Informationen umfassend überarbeitet. 

Unser Ziel ist es, Barrieren abzubauen und unsere Dienstleistungen für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Damit setzen wir die Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) um.

Folgende Verbesserungen haben wir vorgenommen:

  • Farben und Kontraste:
    Wir haben Farben und Kontraste auf allen Plattformen angepasst. So sind Texte, Schaltflächen und andere Elemente besser sichtbar – auch für Menschen mit Sehschwäche oder Farbenfehlsichtigkeit.
  • Zoom-Fähigkeit:
    Unsere Inhalte lassen sich durch den Browser-Zoom vergrößern, ohne dass die Darstellung unübersichtlich wird. So können Nutzerinnen und Nutzer selbst entscheiden, in welcher Größe sie Texte und Inhalte sehen möchten.
  • Tastatursteuerung:
    Unsere Webseite und Handelsplattformen sind per Tastatur bedienbar. Das ist besonders wichtig für Menschen, die keine Maus nutzen können.
  • Screenreader-Fähigkeit:
    Wir sorgen dafür, dass unsere Inhalte mit Screenreader-Software (Vorlese-Software) gut lesbar sind. Dazu gehören klare Strukturen, alternative Texte für Bilder und richtige Auszeichnungen von Überschriften und Bedienelementen.
  • Barrierefreie Dokumente (PDF):
    Die PDF-Dokumente, die wir online bereitstellen, sind ebenfalls barrierefrei gestaltet. Sie erfüllen die Anforderungen der universellen Barrierefreiheit (Universal Accessibility, UA). Das bedeutet zum Beispiel, dass sie mit Screenreadern lesbar sind, eine klare Struktur besitzen und interaktive Inhalte korrekt ausgezeichnet sind.
  • Leicht verständliche Sprache:
    Dieser Bereich unserer Website sind in leicht verständlicher Sprache formuliert. Das Sprachniveau B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) wird nicht überschritten. Bitte beachten Sie: Das gilt nicht für den eigentlichen Dienstleistungsvertrag sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).

Laufende Verbesserungen

Wir arbeiten laufend daran, unsere Angebote weiter zu verbessern. Denn Barrierefreiheit ist für uns kein einmaliges Projekt, sondern ein dauerhafter Prozess. Wenn Sie Hinweise oder Vorschläge haben, wie wir noch besser werden können, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. 


Umgang der Bank mit Beschwerden

Sie sind mit unserer Dienstleistung nicht zufrieden? In diesem Teil informieren wir Sie, welche Möglichkeiten Sie bei einer Beschwerde haben.
 

1. Kundenbeschwerden

Sie können Ihre Beschwerde über verschiedene Wege bei uns melden: 
Beispiel: 

  • telefonisch unter +49 9221 - 7035 898
  • per E-Mail an: beschwerde@flatexdegiro.com
  • schriftlich an: flatexDEGIRO Bank SE, Beschwerdemanagement, Postfach 10 05 51, 41405 Neuss. 

Weitere Informationen zum Thema Beschwerde finden Sie im Internet unter www.flatex.de/service/beschwerden/.
 

2. Außergerichtliche Streitschlichtung

Sie haben eine Beschwerde bei uns eingelegt, aber es wurde keine Lösung gefunden? Dann haben Sie die Möglichkeit einer außergerichtlichen Streitbeilegung. Die Bank ist keiner anerkannten privaten Verbraucherschlichtungsstelle für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten mit beaufsichtigten Unternehmen im Bankgeschäft angeschlossen. Sie können sich deshalb – je nach Zuständigkeit – an die Schlichtungsstelle der Deutschen Bundesbank oder an die Schlichtungsstelle der BaFin wenden. Diese kümmern sich um Ihre Beschwerde und vermitteln zwischen Ihnen als Verbraucherin oder Verbraucher und uns als Unternehmen. 

Allgemeine Informationen zu diesen beiden Schlichtungsstellen finden Sie unter:

Informationen zum genauen Ablauf eines Schlichtungsverfahrens finden Sie in der jeweiligen Verfahrensordnung der zuständigen Schlichtungsstelle.
Sie müssen Ihre Beschwerde schriftlich an die zuständige Schlichtungsstelle schicken, zum Beispiel per Brief, Fax oder E-Mail.

Adresse/E-MailAngaben zu Adresse/E-Mail
Adresse:Schlichtungsstelle der Deutschen Bundesbank
Postfach 010 06 02
60006 Frankfurt am Main
E-Mail:schlichtung@bundesbank.de
  
Adresse:Schlichtungsstelle bei der BaFin, Referat VBS 12
Marie-Curie-Straße 24-28
60439 Frankfurt am Main
E-Mail:schlichtungsstelle@bafin.de


Marktüberwachungsbehörde

Sie finden, dass unsere Dienstleistung nicht den Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) entspricht? In diesem Teil informieren wir Sie, an wen Sie sich in diesem Fall wenden können. 

Die zuständige Behörde heißt: Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen (MLBF)

Die MLBF überprüft, ob Wirtschaftsakteure bestimmte gesetzliche Vorschriften beachten. Auch wir als Bankunternehmen werden von der MLBF überwacht. 

Wenn Sie Probleme bei der Nutzung unserer Dienstleistung haben, können Sie einen Antrag bei der MLBF stellen. Diese wird dann gegebenenfalls gesetzliche Maßnahmen gegen uns einleiten (Rechtsgrundlage: Abschnitt 6 oder Abschnitt 7 BFSG). In Ihrem Antrag können Sie geltend machen, dass wir gegen eine Anforderung des BFSG verstoßen. Oder Sie können geltend machen, dass wir gegen eine Anforderung der Verordnung zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSGV) verstoßen (die BFSGV wurde nach § 3 Absatz 2 BFSG erlassen). 

Die Kontaktdaten der MLBF sind: 

Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen 
c/o Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt 
Postfach 39 11 55 
39135 Magdeburg


Produktinformationen

Über die folgenden Links finden Sie weitere Informationen zu unseren einzelnen Produkten und Dienstleistungen in leicht verständlicher Sprache.

Bitte beachten Sie: Diese Information dient dazu, Ihnen unsere Produkte und Dienstleistungen zu erläutern. Sie sind rechtlich nicht verbindlich. Rechtlich verbindlich sind nur Ihre Vertragsunterlagen.

  • Beratungsfreies Geschäft („Execution only“)

    1. Erläuterung unserer Dienstleistungen
    In diesem Teil erläutern wir Ihnen das beratungsfreie Geschäft beziehungsweise unsere Dienstleistungen, die damit verbunden sind. Sie erfahren, was die Dienstleistung umfasst und wie diese funktioniert.

    2. Was ist das beratungsfreie Geschäft?
    Beratungsfreies Geschäft heißt: Sie selbst entscheiden, wie Sie Ihr Vermögen anlegen wollen. Konkret geht es darum, wie Sie Ihr Vermögen in Form von Finanzinstrumenten (siehe 3.) anlegen wollen. Der Name beratungsfreies Geschäft sagt schon: Wenn Sie uns einen Auftrag zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten geben, beraten wir Sie vorher nicht. Wir überprüfen aber, ob Sie typische Risiken einschätzen können. Dazu fragen wir nach Ihren Kenntnissen und Erfahrungen. Eventuell denken wir, dass Sie die Risiken eines Auftrags nicht einschätzen können. Dann warnen wir Sie vorher. Sie können aber darauf bestehen, dass wir Ihren Auftrag trotzdem ausführen. 

    3. Was sind Finanzinstrumente?
    Der Begriff Finanzinstrumente kommt in Gesetzen im Bereich der Banken vor. Er kommt zum Beispiel im Wertpapierhandelsgesetz vor. 

    Zu den Finanzinstrumenten gehören: 

    • Wertpapiere, zum Beispiel Aktien, Anleihen, Zertifikate und Optionsscheine
    • Anteile an Investmentfonds
    • Derivate

    Nichtkomplexe Finanzinstrumente sind oft einfacher zu verstehen. Sie haben eine klare Struktur und verständlichere Risiken. Nichtkomplexe Finanzinstrumente sind zum Beispiel bestimmte Aktien, Anleihen und einfache Investmentfonds. Es gibt gesetzliche Kriterien, nach denen wir bewerten, welche Finanzinstrumente nichtkomplex sind

    4. Wie funktioniert das beratungsfreie Geschäft?
    Für das beratungsfreie Geschäft mit Finanzinstrumenten benötigen Sie ein Depot und ein Verrechnungskonto. Das Verrechnungskonto heißt bei uns Cash-Konto

    Ein Depot ist ein besonderes Bankkonto. In Ihrem Depot verwahren wir Ihre Finanzinstrumente. Zu einem Depot gehört auch ein Verrechnungskonto. Über Ihr Verrechnungskonto buchen wir alle eingehenden und ausgehenden Geldbeträge. 

    Wenn Sie Depot und Verrechnungskonto bei uns eröffnet haben, fragen wir Sie nach Ihren Kenntnissen und Erfahrungen mit Finanzinstrumenten beziehungsweise in der Nutzung von Dienstleistungen mit Wertpapieren (Wertpapierdienstleistungen). Hierzu füllen Sie zum Beispiel einen Fragebogen aus. 

    Danach können Sie bei uns Aufträge über den Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten aufgeben. Ihre Aufträge können Sie uns auf verschiedenen Wegen übermitteln: online in der WebFiliale (also per Online-Banking) oder per Telefon.

    Bei einem beratungsfreien Geschäft bekommen Sie keine Beratung von uns. Wir prüfen auch nicht, ob Sie die typischen Risiken der Finanzinstrumente, die Sie kaufen wollen, einschätzen können. Alle Entscheidungen treffen Sie selbst. Sie müssen also eigenverantwortlich sicherstellen, dass Sie die Funktionsweise und die Risiken der Finanzinstrumente gut verstehen.

    Bevor wir Ihren Auftrag annehmen, bekommen Sie von uns gewöhnlich eine Kosteninformation. Sie enthält einen Überblick über die Kosten und Folgekosten, die voraussichtlich mit dem Kauf und Verkauf eines Finanzinstruments verbunden sind. Die Kosteninformation enthält gegebenenfalls auch die Information, dass wir von Dritten eine Zahlung im Zusammenhang mit dem Kauf eines Finanzinstruments bekommen. Das kann zum Beispiel eine Zahlung von einer Fondsgesellschaft sein. Die Kosteninformation heißt Ex-ante-Kostenausweis.

    5. Wie werden Aufträge über den Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten ausgeführt?
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Ihre Aufträge über den Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten ausgeführt werden: Im beratungsfreien Geschäft unterscheidet man das Festpreisgeschäft (siehe 5.1) und das Kommissionsgeschäft (siehe (5.2). 

    5.1 Festpreisgeschäft
    Bei einem Festpreisgeschäft schließen Sie mit uns einen Kaufvertrag über ein bestimmtes Finanzinstrument ab. Der Preis ist dabei fest oder bestimmbar. Das heißt: Entweder ist der Preis genau festgelegt (fest) oder er kann nach klaren Kriterien berechnet werden (bestimmbar).

    5.2 Kommissionsgeschäft
    Bei einem Kommissionsgeschäft treten wir in unserem Namen, aber für Ihre Rechnung (auf Ihre Kosten) gegenüber anderen Marktteilnehmern auf. Das können zum Beispiel Anbieter von Finanzinstrumenten sein. Kommt ein Geschäft mit einem anderen Marktteilnehmer zustande, führt dieser Ihren Auftrag aus. 

    6. Was passiert nach der Ausführung von Aufträgen über den Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten?
    Wenn ein Auftrag von Ihnen ausgeführt wurde, bekommen Sie eine Wertpapier-Abrechnung. In der Wertpapier-Abrechnung finden Sie wesentliche Informationen über die Ausführung Ihres Auftrags. Wenn der Auftrag nicht ausgeführt werden konnte, informieren wir Sie darüber zeitnah.

    Bei einem Kauf buchen wir die Finanzinstrumente in Ihr Depot ein. Bei einem Verkauf buchen wir sie aus. Gleichzeitig verbuchen wir eine Belastung oder eine Gutschrift auf Ihrem Verrechnungskonto: Kaufen Sie Finanzinstrumente, belasten wir den Kaufpreis Ihrem Verrechnungskonto. Verkaufen Sie Finanzinstrumente, schreiben wir den Verkaufserlös Ihrem Verrechnungskonto gut (eventuell müssen wir dabei Steuern einbehalten). Kosten, die beim Kauf oder Verkauf entstanden sind, belasten wir Ihrem Verrechnungskonto. 

    Eventuell entspricht die Währung des Finanzinstruments nicht der Währung Ihres Verrechnungskontos. Dann nehmen wir eine Währungsumrechnung vor. Ein Beispiel: Das Finanzinstrument wird in US-Dollar gehandelt. Ihr Verrechnungskonto wird aber in Euro geführt. Dann rechnen wir den US-Dollar-Betrag in Euro um. So können wir den Betrag auf Ihrem Verrechnungskonto verbuchen oder belasten. 

    Sie bekommen regelmäßig Informationen darüber, welche Finanzinstrumente wir für Sie in Ihrem Depot verwahren und verwalten. 

    Zudem bekommen Sie jedes Jahr von uns eine Übersicht über alle Kosten, die Ihnen im vergangenen Jahr tatsächlich beim beratungsfreien Geschäft entstanden sind. Diese Kostenübersicht heißt Ex-post-Kostenausweis.

    Wir sorgen dafür, dass Ihnen Erträge aus Ihren Finanzinstrumenten gutgeschrieben werden, zum Beispiel Zinsen oder Dividenden. 

    Alle Einzelheiten vereinbaren wir mit Ihnen im Konto- und Depotvertrag

    7. Welche Kosten entstehen Ihnen beim beratungsfreien Geschäft?
    Beim beratungsfreien Geschäft mit Finanzinstrumenten fallen verschiedene Kosten an, die Sie beachten sollten. Dazu gehören zum Beispiel die Kosten für die Ausführung Ihrer Aufträge, für die Depotführung oder für eine Währungsumrechnung (siehe 6.). Informationen zu den einzelnen Kosten finden Sie in unserem Preis- und Leistungsverzeichnis

    8. Konto- und Depotvertrag: Gibt es eine bestimmte Vertragslaufzeit? Wie sind die Kündigungsbedingungen? 
    Sie schließen den Konto- und Depotvertrag mit uns auf unbestimmte Zeit ab. Sie können den Depotvertrag jederzeit kündigen, ohne dass Sie eine Kündigungsfrist einhalten müssen. Für uns gilt gewöhnlich eine Kündigungsfrist von mindestens zwei Monaten. 

    9. Konto- und Depotvertrag: Gibt es ein Widerrufsrecht?
     Sie können den Depotvertrag innerhalb von zwei Wochen widerrufen. Das gilt aber nur, wenn der Vertrag als Fernabsatz-Geschäft oder als Außer-Haus-Geschäft abgeschlossen wurde, also zum Beispiel über das Internet oder über Telefon. Dann bekommen Sie von uns bestimmte gesetzliche Informationen. Die Widerrufsfrist beginnt, nachdem Sie den Vertrag abgeschlossen haben und alle gesetzlichen Informationen hierzu bekommen haben. Nur wenn ein Widerrufsrecht besteht, bekommen Sie von uns vor dem Vertragsabschluss eine Widerrufsbelehrung

    Bitte beachten Sie: Beim Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten besteht gewöhnlich kein Widerrufsrecht. Es gibt aber Ausnahmen. Nur wenn Ihnen ausnahmsweise ein Widerrufsrecht zusteht, bekommen Sie von uns vor dem Vertragsabschluss eine Widerrufsbelehrung.

    Diese Information in leichter Sprache gibt es zusätzlich als Download.

  • Aktien

    1. Erläuterung unserer Dienstleistungen
    In diesem Teil erläutern wir Ihnen das beratungsfreie Geschäft beziehungsweise unsere Dienstleistungen, die damit verbunden sind. Sie erfahren, was die Dienstleistung umfasst und wie diese funktioniert.

    2. Was sind Aktien?
    Wenn wir über Aktien sprechen, geht es um kleine Teile eines Unternehmens. Wer eine Aktie besitzt, hält also einen Anteil an einer Firma.

    Das Wichtigste in Kürze 

    • Aktien machen Sie zum Miteigentümer eines Unternehmens.
    • Es gibt zwei Hauptarten: Stammaktien und Vorzugsaktien.
    • Der Preis einer Aktie entsteht durch Angebot und Nachfrage.
    • Aktien bieten Chancen, aber auch Risiken. Eine breite Streuung hilft, diese zu reduzieren. 

    Aktien für Anfänger – was Sie wissen sollten 

    Aktien sind Unternehmensanteile, die von Aktiengesellschaften (AGs) ausgegeben werden. Unternehmen verkaufen Aktien, um Kapital zu erhalten. Im Gegenzug bekommen Aktionäre bestimmte Rechte – zum Beispiel Stimmrechte oder Dividenden. Bevor eine Aktie das erste Mal an der Börse gehandelt wird, findet ein IPO (Börsengang) statt.

    Wenn Sie Aktien kaufen, werden Sie Anteilseigner. Läuft das Unternehmen gut und erzielt Gewinne, steigt meist auch der Aktienkurs. Entwickelt sich das Unternehmen schlecht, kann der Kurs fallen. Der Wert schwankt ständig, daher sind Gewinne wie auch Verluste möglich. 

    Der Handel erfolgt über Börsen oder über Direktpartner außerhalb der Börse. Außerdem gibt es verschiedene Aktienarten mit unterschiedlichen Rechten. 

    Einige Unternehmen zahlen Dividenden – das sind Gewinnanteile, die an alle Aktionäre ausgeschüttet werden. Insgesamt gelten Aktien als wichtige Anlageform und spielen eine große Rolle bei der Finanzierung von Unternehmen.

    3. Arten von Aktien
    Es gibt viele verschiedene Aktienarten. Die wichtigsten Unterschiede sind:

    Stimmrechte

    • Stammaktien: die häufigste Form. Sie gewähren Stimmrechte und ermöglichen die Teilnahme an Hauptversammlungen
    • Vorzugsaktien: bieten meist kein Stimmrecht, dafür aber eine bevorzugte Dividende oder Vorrang bei der Auszahlung im Insolvenzfall. 

    Unternehmensanteil 

    • Nennwertaktien: besitzen einen festen Nennwert. Der Anteil am Unternehmen ergibt sich aus Nennwert × Anzahl der Aktien.
    • Stückaktien: haben keinen Nennwert. Der Anteil richtet sich allein nach der Stückzahl. 

    Handelbarkeit 

    • Börsengehandelte Aktien: können jederzeit an einer Börse gekauft oder verkauft werden.
    • Nicht börsengehandelte Aktien (OTC): werden nur privat oder über Vermittler gehandelt. 

    Emission 

    • Junge Aktien: neu ausgegebene Aktien, die das Grundkapital erhöhen.
    • Alte Aktien: bereits im Umlauf und von bestehenden Aktionären angeboten. 

    Übertragung 

    • Inhaberaktien: der Eigentümer ist nicht namentlich erfasst, sie können leicht übertragen werden.
    • Namensaktien: der Aktionär steht im Aktienregister, die Übertragung muss eingetragen werden.
    • Vinkulierte Namensaktien: wie Namensaktien, aber mit zusätzlichen Einschränkungen bei der Übertragung. 

    Weitere Kategorien 

    Neben den klassischen Unterscheidungen gibt es Typen, die sich am Anlagestil orientieren: 

    • Wachstumsaktien: Unternehmen mit starkem Wachstumspotenzial, oft ohne Dividenden.
    • Value-Aktien: Unternehmen, deren Aktien im Vergleich zum tatsächlichen Unternehmenswert günstig erscheinen.
    • Blue-Chip-Aktien: große, stabile Unternehmen mit langer Erfolgsgeschichte.
    • Dividendenaktien: Unternehmen, die regelmäßig Gewinn ausschütten, beliebt für passives Einkommen.

    4. Wie entsteht ein Aktienkurs?
    Der Aktienkurs entsteht durch Angebot und Nachfrage: 

    • Möchten mehr Menschen kaufen als verkaufen → der Kurs steigt.
    • Möchten mehr verkaufen als kaufen → der Kurs sinkt. 

    Aber auch andere Faktoren beeinflussen den Kurs, z. B.: 

    • Geschäftszahlen
    • wirtschaftliche Lage
    • Nachrichten über das Unternehmen oder die Branche
    • Marktstimmung 

    Eine gängige Methode zur Bewertung ist die Marktkapitalisierung (Aktienkurs × Anzahl der Aktien). 

    Weitere Kennzahlen sind zum Beispiel: 

    • KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)
    • PBV (Preis-Buchwert-Verhältnis) 

    Diese helfen einzuschätzen, ob eine Aktie teuer oder günstig bewertet ist.

    5. Vorteile und Risiken von Aktien

    Vorteile 

    • Hohe Renditechancen: Langfristig haben Aktien oft besser abgeschnitten als andere Anlageformen.
    • Direkte Teilhabe: Sie profitieren vom Unternehmenswachstum.
    • Viele Möglichkeiten: Investitionen in verschiedene Länder und Branchen sind möglich.
    • Gute Handelbarkeit: Aktien können schnell gekauft und verkauft werden. 

    Risiken 

    • Kursrisiko: Der Kurs kann fallen und zu Verlusten führen.
    • Schwankungen: Aktienmärkte können sehr volatil sein.
    • Unternehmensrisiko: Einzelne Firmen können scheitern oder insolvent werden.
    • Marktrisiko: Die allgemeine Marktlage hat Einfluss auf Ihren Aktienwert. 

    Eine gute Vorbereitung und Streuung hilft, Risiken zu reduzieren. 

    6. Nennwert und Kurswert – der Unterschied

    • Nennwert: der ursprüngliche Ausgabewert einer Aktie; spielt heute meist keine große Rolle.
    • Kurswert: der aktuelle Preis an der Börse, der sich laufend durch Angebot und Nachfrage ändert. 

    Ein niedriger Nennwert bedeutet nicht automatisch einen niedrigen Kurs – und umgekehrt. 

    7. Aktiensplit und Reverse Split

    Aktiensplit 

    Das Unternehmen teilt seine Aktien in mehrere Stücke auf, z. B. 2:1. 

    Aus 10 Aktien werden 20. 

    Der Gesamtwert bleibt gleich, nur der Aktienpreis halbiert sich. 

    Reverse Split 

    Mehrere Aktien werden zu einer zusammengelegt, z. B. 5:1. 

    Aus 1000 Aktien werden 200, der Preis pro Aktie steigt entsprechend. 

    Unternehmen nutzen Reverse Splits oft, wenn der Kurs sehr niedrig geworden ist. 

    Diese Maßnahmen verändern nicht den Gesamtwert Ihrer Anlage – nur die Anzahl der Aktien und den Preis pro Stück. 

    Diese Information in leichter Sprache gibt es zusätzlich als Download.

  • Anleihen

    1. Erläuterung unserer Dienstleistungen
    In diesem Teil erläutern wir Ihnen das beratungsfreie Geschäft beziehungsweise unsere Dienstleistungen, die damit verbunden sind. Sie erfahren, was die Dienstleistung umfasst und wie diese funktioniert. 

    2. Was sind Anleihen?
    Anleihen sind eine Anlageform, bei der Sie einem Unternehmen oder einem Staat Geld leihen und dafür Zinsen erhalten. Es gibt viele verschiedene Arten von Anleihen, die Ihnen helfen können, Ihr Portfolio breiter aufzustellen.

    Das Wichtigste auf einen Blick 

    • Anleihen sind meist festverzinsliche Wertpapiere mit einer festen Laufzeit.
    • Käufer haben Anspruch auf Zinszahlungen und die Rückzahlung ihres eingesetzten Geldes.
    • • Unternehmen und Staaten nutzen Anleihen, um Kapital zu beschaffen.
    • Es gibt viele Varianten mit unterschiedlichen Chancen und Risiken. 

    Eine Anleihe – auch Bond, Rentenpapier oder Schuldverschreibung – ist im Grunde ein Darlehen. Emittenten wie Staaten, Unternehmen oder Städte nehmen dabei Geld von Anlegern auf. Im Gegenzug verpflichten sie sich, dieses Geld zu einem vereinbarten Zinssatz zurückzuzahlen. Das Kapital zählt als Fremdkapital. 

    Für Anleger sind Anleihen eine Möglichkeit, Geld anzulegen und regelmäßige Zinsen zu erhalten. Am Ende der Laufzeit wird der Nennwert – also Ihr eingesetztes Geld – zurückgezahlt. Anleihen eignen sich vor allem für Anleger, die Wert auf stabile Erträge legen.

    3. Wie funktionieren Anleihen? 

    Beim Kauf einer Anleihe zahlen Sie den Nennwert bzw. Nominalbetrag. Dafür erhalten Sie regelmäßige Zinsen (Kupons). Am Ende der Laufzeit bekommen Sie den Nennwert zurück. 

    Arten der Verzinsung 

    • Festverzinsliche Anleihen:
      Der Zinssatz bleibt über die ganze Laufzeit gleich.
    • Variabel verzinste Anleihen:
      Der Zinssatz hängt von einem Referenzzins ab und kann sich ändern.
    • Nullkupon-Anleihen (Zero-Bonds):
      Es gibt keine laufenden Zinsen. Der Gewinn entsteht durch einen günstigeren Kaufpreis im Vergleich zur Rückzahlung. 

    Anleihen werden in Prozent vom Nennwert gehandelt. Beim Kauf können Stückzinsen anfallen – das sind bereits aufgelaufene Zinsen, die an den Verkäufer gezahlt werden. Diese erhalten Sie als Käufer dann komplett beim nächsten Zinstermin. 

    Ein wichtiger Faktor ist die Bonität. Rating-Agenturen bewerten, wie zuverlässig ein Emittent voraussichtlich zahlen kann. 

    • Hohe Bonität → geringeres Risiko, meist niedrigere Zinsen
    • Niedrigere Bonität → höheres Risiko, oft höhere Zinsen 

    Anleihen haben eine feste Laufzeit, die mehrere Jahre betragen kann. Sie können aber auch vorzeitig über die Börse verkauft werden. Der Preis schwankt, je nach Marktzins und Bonität des Emittenten. Auf Erträge aus Anleihen fällt Abgeltungssteuer von 25 % an, plus Soli und eventuell Kirchensteuer (Stand 2024).

    4. Welche Arten von Anleihen gibt es? 

    Hier die wichtigsten Arten: 

    Staatsanleihen
    Von Regierungen ausgegeben. In der Regel sehr sicher und mit festen Zinsen. 

    Unternehmensanleihen
    Von Firmen ausgegeben. Die Höhe der Zinsen hängt meist vom Rating des Unternehmens ab. 

    Kommunalanleihen
    Von Städten oder Gemeinden zur Finanzierung öffentlicher Projekte. 

    Pfandbriefe
    Von Banken ausgegeben und durch Immobilien oder andere Sicherheiten gedeckt. 

    Nachrangige Anleihen
    Werden im Insolvenzfall zuletzt bedient. Höheres Risiko, aber oft höhere Zinsen. 

    Nullkupon-Anleihen
    Ohne laufende Zinsen – Rendite entsteht ausschließlich durch den Preisabschlag. 

    5. Vorteile und Risiken von Anleihen 

    Vorteile von Anleihen 

    • Stetige Erträge: Regelmäßige Zinszahlungen.
    • Kapitalerhalt: Bei hoher Bonität gelten Anleihen als vergleichsweise sicher.
    • Diversifikation: Sie ergänzen ein Portfolio und verteilen Risiken.
    • Planbarkeit: Zins- und Rückzahlungszeitpunkte stehen fest.
    • Liquidität: Viele Anleihen lassen sich gut handeln. 

    Risiken von Anleihen 

    • Geringere Rendite: Meist niedriger als bei Aktien.
    • Zinsrisiko: Steigen die Marktzinsen, verlieren ältere Anleihen an Wert.
    • Bonitätsrisiko: Der Emittent könnte zahlungsunfähig werden.
    • Inflationsrisiko: Steigende Preise verringern die reale Kaufkraft der Zinsen.
    • Gebundene Laufzeit: Das Kapital ist über Jahre fest angelegt, außer man verkauft vorher. 

    Diese Information in leichter Sprache gibt es zusätzlich als Download.

  • ETFs

    1. Erläuterung unserer Dienstleistungen
    In diesem Teil erläutern wir Ihnen das beratungsfreie Geschäft beziehungsweise unsere Dienstleistungen, die damit verbunden sind. Sie erfahren, was die Dienstleistung umfasst und wie diese funktioniert.

    2. Was sind ETFs?
    ETFs („Exchange Traded Funds“) sind eine sehr beliebte Anlageform. Sie ermöglichen es, mit nur einem Produkt in viele verschiedene Wertpapiere zu investieren. Doch was genau steckt dahinter – und warum nutzen viele Anleger ETFs?

    Das Wichtigste in Kürze 

    • ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt.
    • Sie bieten eine breite Streuung über viele Wertpapiere.
    • Sie haben meist niedrige Gebühren.
    • Ein ETF bildet die Entwicklung eines bestimmten Index nach. 

    Ein ETF ist ein Fonds, der an der Börse gehandelt wird – ähnlich wie eine Aktie. Er bündelt viele Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe in einem einzigen Produkt. 

    Jeder ETF folgt einem bestimmten Index, zum Beispiel dem S&P 500 oder dem FTSE 100. Der ETF versucht, die Wertentwicklung dieses Index so genau wie möglich nachzubilden. 

    ETFs machen es Anlegern leicht, breit diversifiziert zu investieren – also das Risiko gut zu verteilen. Sie sind flexibel, verständlich und kostengünstig. Wie bei jeder Anlage gibt es aber auch Risiken: Ein ETF kann fallen, wenn der dazugehörige Index fällt. Deshalb lohnt es sich, Produktdetails wie Kosten und Zusammensetzung vorher gut anzuschauen.

    3. Wie funktionieren ETFs?

    ETFs werden während der Börsenzeiten gehandelt. Der Preis ändert sich ständig – je nachdem, wie viele Menschen kaufen oder verkaufen. 

    Ein großer Vorteil ist die breite Streuung: Ein ETF kann Hunderte von Aktien oder Anleihen enthalten. Das senkt das Risiko im Vergleich zum Kauf einzelner Aktien. 

    ETFs sind passiv verwaltet. Es gibt also keinen Fondsmanager, der aktiv Entscheidungen trifft. Stattdessen folgt der ETF einfach seinem Index. Das macht die Verwaltung günstiger, bedeutet aber auch, dass nicht aktiv auf Marktbewegungen reagiert wird. 

    Der Nettoinventarwert (NAV) zeigt den aktuellen Wert des ETFs auf Basis seiner enthaltenen Wertpapiere. Er sorgt dafür, dass Anleger jederzeit wissen, was im Fonds steckt. 

    4. Welche Arten von ETFs gibt es? 

    ETFs sind sehr vielfältig. Es gibt Produkte für fast jedes Anlageziel: 

    Aktien-ETFs
    Bilden Aktienindizes wie DAX oder S&P 500 nach. Ideal für Anleger, die breit gestreut in den Aktienmarkt investieren möchten. 

    Anleihen-ETFs
    Bieten Zugang zu Staats- oder Unternehmensanleihen. Sie gelten oft als stabilere Ergänzung im Portfolio. 

    Sektor- und Themen-ETFs
    Konzentrieren sich auf bestimmte Branchen oder Trends, zum Beispiel Technologie, erneuerbare Energien oder Gesundheit. 

    Rohstoff-ETFs bzw. ETCs 
    Streng genommen handelt es sich hier meist um ETCs (Exchange Traded Commodities). Sie investieren in Rohstoffe wie Gold oder Öl – entweder physisch oder über Derivate. 

    5. Vor- und Nachteile von ETFs 

    Vorteile 

    • Einfache Nutzung
      Ein ETF ermöglicht Zugang zu vielen Wertpapieren über nur ein Produkt.
    • Breite Diversifikation
      Ein einziger ETF verteilt das Risiko über viele Unternehmen oder Anleihen.
    • Niedrige Kosten
      Da ETFs passiv verwaltet werden, sind die Gebühren in der Regel geringer als bei aktiven Fonds.
    • Flexible Handelbarkeit
      ETFs können während der Börsenzeiten jederzeit gekauft oder verkauft werden. 

    Nachteile 

    • Keine aktive Steuerung
      ETFs reagieren nicht aktiv auf Marktveränderungen.
    • Tracking-Fehler
      Manchmal weicht die Rendite leicht vom Index ab.
    • Handelskosten
      Beim Kauf und Verkauf können Gebühren anfallen.
    • Marktrisiko
      Entwickelt sich der Index schlecht, entwickelt sich auch der ETF schlecht. 

    6. Wie wählt man den richtigen ETF aus? 

    Die Auswahl hängt stark von den persönlichen Zielen ab. Wichtige Punkte bei der Entscheidung: 

    • Zusammensetzung: Welche Werte enthält der ETF?
    • Kosten (TER): Wie hoch sind laufende Gebühren?
    • Historische Performance: Wie hat der ETF sich bisher entwickelt?
    • Fondgröße: Größere Fonds sind oft stabiler und günstiger handelbar.
    • Risiko: Passt der ETF zu Ihrer eigenen Risikotoleranz? Ein gut gewählter ETF kann eine solide Grundlage für langfristige Geldanlage sein. 

    Diese Information in leichter Sprache gibt es zusätzlich als Download.

  • Hebelprodukte

    1. Erläuterung unserer Dienstleistungen
    In diesem Teil erläutern wir Ihnen das beratungsfreie Geschäft beziehungsweise unsere Dienstleistungen, die damit verbunden sind. Sie erfahren, was die Dienstleistung umfasst und wie diese funktioniert.

    2. Was sind Hebelprodukte? 
    Hebelprodukte ermöglichen es Anlegern, mit einem kleinen Kapitaleinsatz größere Marktbewegungen mitzunehmen. Das kann zu hohen Gewinnen führen – aber auch zu hohen Verlusten.

    Das Wichtigste auf einen Blick 

    • Hebelprodukte bewegen große Summen mit kleinem Einsatz.
    • Grundlage ist immer ein Basiswert, z. B. Aktien, Währungen, Rohstoffe oder Indizes.
    • Bekannte Hebelprodukte sind z. B. Optionsscheine, Knock-Out-Produkte oder CFDs.
    • Hohe Gewinnchancen, aber auch hohe Risiken bis hin zum Totalverlust. 

    Hebelprodukte sind Finanzinstrumente, die es ermöglichen, überproportional an der Kursentwicklung eines Basiswerts teilzunehmen. Sie zählen zu den Derivaten, weil ihr Wert von einem anderen Vermögenswert abgeleitet wird – etwa von einer Aktie, einem Index oder einem Rohstoff.

    Der Hebel vergrößert sowohl Gewinne als auch Verluste. Steigt der Basiswert, können Anleger überdurchschnittlich profitieren. Entwickelt sich der Kurs jedoch in die falsche Richtung, können die Verluste sehr hoch ausfallen.

    Bei flatex können Sie unterschiedliche Hebelprodukte handeln, etwa Optionsscheine, Zertifikate oder CFDs. Jedes Produkt funktioniert etwas anders und hat eigene Risiken.

    Hebelprodukte sind spekulativ und daher nicht für jeden geeignet. Bevor Sie investieren, sollten Sie Ihre Risikobereitschaft und finanzielle Situation genau prüfen.

    3. Wie funktionieren Hebelprodukte? 

    Der Hebel – oder „Leverage“ – sorgt dafür, dass Sie nur einen Teil des tatsächlichen Positionswerts als Kapital oder Margin hinterlegen müssen. Damit steuern Sie einen größeren Betrag, als Sie selbst einsetzen. 

    Beispiel:
    Ein Hebel von 1:10 bedeutet, dass Sie mit 1.000 € eine Position von 10.000 € bewegen können. 

    • Entwickelt sich der Basiswert in die gewünschte Richtung → hoher Gewinn. •
    • Läuft der Markt gegen Sie → hoher oder sogar vollständiger Verlust. 

    Beispielszenario: 
    Hebel 2 auf eine Aktie 

    • Aktie steigt um 5 % → Hebelprodukt steigt um ca. 10 %
    • Aktie fällt um 5 % → Hebelprodukt verliert ca. 10 % Der Hebel wirkt also in beide Richtungen. 

    4. Arten von Hebelprodukten

    Knock-Out-Produkte
    Produkte mit Hebel und einer festgelegten Schwelle. Wird diese erreicht, verfällt das Produkt sofort – Totalverlust möglich. 

    Turbo-Optionsscheine
    Ähnlich wie Knock-Outs, aber ohne feste Knock-Out-Schwelle. 

    Optionsscheine
    Verbriefte Optionen, die ein Recht, aber keine Verpflichtung geben: 

    • Kauf eines Basiswerts (Call)
    • Verkauf eines Basiswerts (Put)
      Sie haben eine feste Laufzeit und werden meist von Banken herausgegeben. 

    Optionen
    Standardisierte Termingeschäfte, die an Terminbörsen wie der Eurex gehandelt werden. Unterschiede: 

    • Europäische Optionen: Ausübung nur am Verfalltag
    • Amerikanische Optionen: Ausübung jederzeit während der Laufzeit 

    Futures
    Verträge, bei denen Käufer und Verkäufer verpflichtet sind, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. 

    CFDs (Contracts for Difference)
    Sie spekulieren direkt auf Kursbewegungen. Bei CFDs können Gewinne hoch ausfallen, aber auch schnelle und hohe Verluste sind möglich. CFDs gelten als besonders risikoreich. 

    5. Vorteile und Risiken von Hebelprodukten 

    Vorteile 

    • Hohe Gewinnchancen
      Durch den Hebel können kleine Kursbewegungen große Gewinne auslösen.
    • Breite Einsatzmöglichkeiten
      Es gibt Hebelprodukte für viele Märkte und Anlageklassen.
    • Flexibilität
      Man kann auf steigende und fallende Kurse setzen. 

    Risiken 

    • Hohes Verlustrisiko
      Der Hebel wirkt in beide Richtungen – falsche Marktentwicklung kann schnell zu hohen Verlusten führen.
    • Komplexität
      Die Produkte sind anspruchsvoll und erfordern Wissen und Erfahrung.
    • Hohe Volatilität
      Kurze Marktbewegungen können zu schnellen Verlusten führen. Der Handel mit Hebelprodukten sollte nur mit Erfahrung und klarer Risikokontrolle erfolgen. 

    6. Hebelprodukte für Anfänger 

    Für Einsteiger sind Hebelprodukte oft nicht geeignet. Sie erfordern:

    • solides Marktverständnis
    • Erfahrung im Trading
    • aktives Risikomanagement

    Diese Information in leichter Sprache gibt es zusätzlich als Download.

Wir haben diese Erklärung zuletzt am 28.11.2025 aktualisiert.

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