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Zweiter Stresstest der BaFin, höhere Abfindung für MAN-Anleger, Facebooks Drohne für netzlose Gebiete

Der Bausparkassen-Zinstest der BaFin beruhigt die Gemüter, die Abfindung der MAN-Aktionäre wird höher, und die riesige Internetdrohne von Facebook hebt bald ab.

BaFin macht Zins-Stresstest

Die dauerhaft niedrigen Zinsen setzen die 21 deutschen Bausparkassen unter Druck. Schuld an der Lage soll laut der Institute die EZB haben. Das Ergebnis des nun durchgeführten Stresstests zeige, dass deren Politik „ausgerechnet die Geschäftsmodelle der Kreditwirtschaft spürbar unter Druck setzt, die sich in der Finanzkrise als wichtiger Stabilitätsanker erwiesen haben“, so eine gemeinsamen Erklärung der Verbände der Landesbausparkassen (LBS) und der privaten Bausparkassen. Nun hat die BaFin zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres einen Stresstest durchgeführt, die Zinssituation unter die Lupe genommen und gibt Entwarnung, so ein aktueller Bericht von Reuters (http://goo.gl/WBglxf). Die offiziellen Ergebnisse werden erst im Herbst vorliegen.

MAN-Aktionäre bekommen höhere Abfindung

Das Landgericht München hat heute entschieden, dass VW den MAN-Aktionären vor zwei Jahren eine zu niedrige Abfindung angeboten hat (http://goo.gl/Hi5Hvh). Für den Autobauer dürfe der Beschluss jedoch kaum Auswirkungen haben, so die WirtschaftsWoche. Volkswagen hält heute wie damals 75,3 Prozent an MAN, nur wenige Aktionäre waren auf das damalige Abfindungsangebot eingegangen. VW hatte den MAN-Aktionären 80,89 Euro je Anteil angeboten, die zuständige Handelskammer urteilte nun, dass 90,29 Euro angemessen wären. VW halte sich nun eine Beschwerde beim Oberlandesgericht offen, denn die angebotenen Abfindungs- und Ausgleichszahlungen seien von Wirtschaftsprüfern bestätigt worden. „Wir sind weiterhin überzeugt, dass die Bewertungsergebnisse angemessen sind, die dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zu Grunde liegen. Über weitere Schritte werden wir entscheiden, wenn die schriftliche Begründung des Beschlusses vorliegt.“



Facebook stellt Internetdrohne vor

Facebook hat sein unbemanntes Flugzeug „Aquila“ vorgestellt, das Gebiete mit schlechter Infrastruktur mit einer Internetverbindung versorgen soll. Die Drohne hat laut Gründer Marc Zuckerberg die Spannweite einer Boeing 737, wiegt aber nur etwa 400 Kilo. Es soll drei Monate unentwegt über einer Region kreisen können, ohne landen zu müssen. Die Aquila soll tagsüber auf einer Höhe von bis zu 27 Kilometer, nachts auf unter 20 Kilometer fliegen, um Energie zu sparen. Tagsüber kann der Solarflieger seine Batterien mit integrierten Solarzellen aufladen. Für den Auftrieb sorgen vier mit Propellern ausgestattete Elektromotoren. Per Laser wird die Drohne von einer Bodenstation aus mit einer Internetverbindung versorgt und verteilt diese innerhalb einer Konstellation von Flugzeugen. Und so soll Aquila aussehen: http://goo.gl/JnMYzR

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