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Zähes Ringen um Griechenland-Hilfen, süße Bekenntnisse aus Halle und Nudelvernichtung in Indien

In der Union rührt sich Widerstand gehen den Griechenland-Kurs, Halloren meldet einen unerwarteten Gewinneinbruch, und Nestlé vernichtet Nudeln für 44 Millionen Euro.

Unionspolitiker lehnen Griechenland-Hilfe ab

CDU-Politiker Wolfgang Bosbach ist für markige Auftritte bekannt. Jetzt hat er einen offenbar schon länger in der Union schwelenden Unmut öffentlich gemacht: In einer Talkshow äußerte er Zweifel an der Sinnhaftigkeit weiterer Finanzhilfen für Griechenland: „Ich glaube, dass wir das allermeiste Geld, was wir schon als Kredite gegeben haben, niemals werden wiedersehen“, so das Handelsblatt (http://goo.gl/NzU5eY). Bosbach schloss dabei eine Abkehr von der politischen Kursvorgabe Angela Merkels nicht mehr aus. In der Partei und im Internet findet die „klare Kante“ inzwischen Unterstützer. Auch Unions-Parlamentsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer äußerte deutliche Zweifel an der Integrität der amtierenden griechischen Regierung.

Halloren gesteht Gewinneinbruch 

„Wir werden mit Sicherheit unser Ergebnis vom letzten Jahr erreichen. Also einen Gewinn von etwa zwei Millionen Euro“, prognostizierte Klaus Lellé, Chef des Süßwarenherstellers Halloren, noch kurz vor Ende des Geschäftsjahres 2014. Jetzt wird offenbar: Von der Gewinnerwartung ist das Unternehmen offenbar über 90 Prozent weit entfernt, wie die WirtschaftsWoche berichtet (http://goo.gl/Bg2PRj). Als Gründe für das Debakel gibt Lellé selbst unter andrem Absatzschwierigkeiten in Belgien an, von denen er bereits Ende 2014 gewusst haben müsste. Nun droht eine Sonderprüfung der Bilanz.

Nestlé vernichtet Millionen-Charge

Maggi-Nudeln mit einem Verkaufswert in Höhe von 44 Millionen Euro vernichtet der Nahrungsmittelkonzern Nestlé derzeit in Indien. Die Aktion geschieht nicht freiwillig: Vor kurzem hatte die indische Lebensmittelaufsicht ein Verkaufsverbot für das Produkt verhängt. Die Begründung: zu hohe Bleiwerte, wie der Focus berichtet (http://goo.gl/z5oNuC). Nestlé zieht nun vor Ort vor Gericht und behauptet, in eigenen teste wären alle Grenzwerte eingehalten worden.

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