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Supercomputer lernt sehen, Eon verkauft italienische Wasserkraftwerke, IT-Experten hacken Square

IBM rüstet seinen Supercomputer Watson auf, Eon zieht sich weiter aus Südeuropa zurück, und das Bezahlsystem Square hat schwerwiegende Sicherheitslücken

Supercomputer Watson lernt sehen

Für 700 Millionen US-Dollar übernimmt IBM „Merge Healthcare“. Das Unternehmen stellt medizinische Bilddaten für Pharmakonzerne, Forschungseinrichtungen und Gesundheitsplattformen zur Verfügung. So lerne der kognitive Supercomputer Watson zu sehen, erklärte IBM den Zukauf. Zum Kaufpreis kämen außerdem Schulden in Höhe von über 300 Millionen US-Dollar, berichtet golem.de (http://goo.gl/y0ZXmX). Anfang 2011 sorgte Watson bereits Aufsehen, weil er der erste Computer war, der durch kognitive Entscheidungsfindung einen Menschen im Ratespiel Jeopardy besiegen konnte.

Eon trennt sich von italienischen Wasserkraftwerken

Der Energiekonzern Eon hat seine Wasserkraftwerke in Italien an den Ökostrom-Erzeuger ERG verkauft und zieht sich damit weiter aus Südeuropa zurück. Der Preis läge mit rund einer Milliarde Euro im Bereich dessen, was Insider bereits vorher prognostiziert hatten. Den Rückzug hatte Eon schon Ende 2014 besiegelt. Anfang des Jahres hatten die Düsseldorfer bereits ihre italienischen Kohle- und Gaskraftwerke an den tschechischen Versorger EPH abgestoßen, danach ging das Solargeschäft an den Finanzinvestor F2i. Mit dem Verkauf kämpft der Energieriese weiter gegen die Gewinneinbrüche in der Stromerzeugung (http://goo.gl/DQ3bmc).



Bezahlsystem Square ist in Minuten gehackt

Nach eigenen Angaben ist es US-Hackern gelungen, sich binnen weniger Minuten in das mobile Bezahlsystem des Anbieters Square zu hacken. Auf der IT-Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas erläuterten die beiden IT-Experten am Donnerstag, wie sie das System ohne große Schwierigkeiten über das Smartphone angreifen konnten (http://goo.gl/P2RLER). „Jeder Laie könnte das schaffen“, erklärten sie gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Bei Square kann die Zahlung über einen Kreditkartenleser in der Kopfhörerbuchse des Handys abgewickelt werden. Den Angaben der beiden Profis zufolge waren für den Datenklau lediglich nur einfachste Werkzeuge wie Schraubenzieher und Draht notwendig. Danach sei es ganz einfach möglich gewesen, die Kreditkarteninformationen unverschlüsselt abzugreifen. In einer Mitteilung an AFP machte Square selbst die Kreditkartentechnologie für die Angriffsmöglichkeiten verantwortlich: „Es sollte uns nicht überraschen, dass ein System verwundbar ist, das im Grunde die gleiche Technik verwendet wie eine Audiokassette.“

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