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erstellt von flatex Team

Studie skizziert Grexit-Nachspiele, GSG bleibt standhaft, Paketdienste suchen Schulterschluss

Eine Studie zum Grexit prognostiziert die Gefährdung von über 1 Billion Dollar Fusionsmasse, die German Startups Group hält an IPO-Plänen fest, und die Postkonkurrenten wollen sich digital zusammenschließen.

Kettenreaktion nach Grexit?

Würde Griechenland aus dem Euroraum ausscheiden, könnte das laut einer neuen Studie der Anwaltskanzlei Baker & McKenzie Übernahmen und Fusionen im Volumen von bis zu 1,4 Billionen Dollar gefährden. Laut der Studie (http://goo.gl/YGoYX6) könnte ein ungeordneter Grexit mit Auswirkungen auf die weltweiten Märkte in Europa bereits im nächsten Jahr Transaktionen im Volumen von rund 250 Milliarden Dollar verhindern. Außerdem würden die Aktienkurse in Europa (ohne Großbritannien) gedrückt und die Anleiherenditen für Länder wie Spanien oder Italien steigen. Auch die USA und China könnten laut der Studie, die auf Finanzmodelle von Oxford Economics zurückgreift, betroffen sein. In beiden Ländern könnten M&A-Transaktionen im Volumen von rund 700 Milliarden Dollar ausbleiben.

IPO trotz Unsicherheit?

Die German Startups Group (GSG) präsentierte heute mitten im Frankfurter Bahnhofsviertel ihren Börsengang, so eine Meldung des Handelsblatts (http://goo.gl/r25nEH). Trotz Tumulten an den asiatischen Börsen und der Unsicherheit rund um Griechenland hält die GSG an ihren IPO-Plänen fest. Vom 08. bis zum 16. Juli sollen etwa 22 Millionen Aktien in der Preisspanne von 2,70 bis 3,60 Euro angeboten werden. Voraussichtlich 64 Millionen Euro soll der erwartete Netto-Emissionserlös inklusive der Mehrzuteilungsoption betragen. Die Aktionäre profitieren laut Vorstandschef Christoph Gerlinger indirekt am Erfolg von insgesamt 43 Beteiligungen, der komplette Portfoliowert belaufe sich auf 18,4 Millionen Euro.

Paketdienste vor Mega-Fusion?

Das Bundeskartellamt muss sich mit dem Verwaltungsvorgang „B9-90/15“ einer besonderen Aufgabe stellen: Die drei Paketdienste GLS, DPD und Hermes wollen sich zusammenschließen und ein Gemeinschaftsunternehmen gründen. Der Zweck: Paketkästen für Paketzustellungen. Die drei Post-Konkurrenten wollen deutschlandweit Kästen für größere Sendungen und Pakete installieren (http://goo.gl/IMtb6A). So sollen beispielweise Bewohner von Ein- oder Mehrfamilienhäusern Blechkisten im Vorgarten oder an der Hauswand aufstellen, in die alle Lieferanten ­­– neben den Paketdiensten auch Stadtkuriere oder Apotheken – die größeren Sendungen ablegen könnten. Der Kasten soll mit einer Kombination aus Zahlen und Buchstaben geöffnet werden, die über ein Callcenter an den Lieferdienst vergeben wird. „Wir werden das elektronische Zeitalter des Paketempfangs einläuten“, sagt Rico Back, Chef des Paketdienstes GLS, der „Welt“. Nun muss das Kartellamt prüfen, ob die drei Paketdienste ihre Marktstellung so zulasten der Verbraucher ausnutzen könnten.

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