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erstellt von flatex Team

Kochboxen aufs Parkett, Einigung im Guten, weg vom Provisionsgeheimnis

Rocket Internet geht mit Hellofresh an die Börse, Commerzbank einigt sich mit Ex-Vorstand Sieber, Vorsorgekampagne rüttelt am Provisionsgeheimnis

Rocket Internet startet neuen Börsengang

Gut ein Jahr wurde heiß spekuliert, welches Unternehmen aus dem hause „Rocket Internet“ als nächstes an die Börse gebracht wird. Laut FAZ ist die Wahl nun auf den Lieferdienst für Kochboxen, „Hellofresh“, gefallen. Schon im Oktober soll Hellofresh in Frankfurt aufs Börsenparkett streben (http://goo.gl/RgRDKr). Rocket Internet hat viel Geld in seine Lebensmittel-Bringdienste investiert – aus gutem Grund. Binnen eines Jahres haben sich die Umsätze für Lebensmittel-Lieferdienste verdoppelt: Die Deutschen shoppen per Mausklick Lebensmittel im Wert von einer halben Milliarde Dollar. Obwohl die Rocket-Aktie selbst abgestürzt und auf einem Rekordtief ist, können Anleger gespannt bleiben, denn Samwer hatte stets gewarnt, dass eine Investition nichts für kurzfristige Anleger sei.

Commerzbank einigt sich mit Ex-Vorstand Sieber

Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat sich nach zwei Niederlagen vor Gericht gütlich mit dem ehemaligen Vorstandsmitglied Ulrich Sieber geeinigt und kann den langjährigen Rechtsstreit zu den Akten legen. Über die Details der Vereinbarung sei Stillschweigen vereinbart worden, doch das Geldhaus teilte am Montag mit: „Der Aufsichtsrat der Commerzbank und das ehemalige Vorstandsmitglied Ulrich Sieber haben sich heute einvernehmlich über die endgültige Auflösung des Vorstandsvertrages von Herrn Sieber geeinigt.“ Nach Informationen des Handelsblatts falle diese Einigung jedoch recht teuer aus: So solle Sieber seine vollen Bezüge inklusive Boni bis Mai 2017 ausgezahlt bekommen (http://goo.gl/NmZ2dV).

Neues Vergleichsportal rüttelt am Provisions-Geheimnis

Seit Jahren fordern Verbraucherschützern, Politikern und Versicherungskunden mehr Transparenz in der Versicherungs- und Finanzbranche. Das Münchner Fintech i-finance GmbH möchte dies mit einem neuen Vergleichsportal namens „Vorsorgekampagne“ nun ermöglichen, und Kosten und Provisionen von Altersvorsorgeprodukten durch unabhängige Produktvergleiche unterschiedlicher Versicherer offenlegen. „Provisionsfreie Altersvorsorge ohne Kostenklatsche“ – und rüttelt damit am Provisionsverbot. Lassen sich hohe Provisionen überhaupt noch rechtfertigen, wenn Kunden ihr Geld ohne Beratungsgespräch online anlegen? Einem Test hat das Vergleichsportal heute übrigens noch nicht standgehalten. Trotz Desktop-Computer steht „der Tarifvergleich auf Smartphones nicht zur Verfügung.“

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