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Rabattgutscheine am BGH, Schweden und deutsche Aktionäre, Conciergedienste in Beweisnot

BGH soll über Rabattgutschein-Streit entscheiden, Schwedische Bank kommt an die Frankfurter Börse, Gründerszene testet Assistenten-Apps

Rabattgutschein-Streit soll vor Bundesgerichtshof geklärt werden

Der Streit um Rabattgutscheine wird vor dem Bundesgerichtshof geklärt. Die Drogeriekette Müller hatte mit einer Ankündigung, auch Gutscheine von anderen Unternehmen, für Furore gesorgt. Nachdem das Stuttgarter Oberlandesgericht Anfang Juli entschieden hatte, dass diese Vorgehensweise kein unlauterer Wettbewerb sei und Müller durch die Ankündigung den Wettbewerb zwischen einzelnen Unternehmen nicht verhindere, sondere verschärfe, hatte die Wettbewerbszentrale Revision gegen das Urteil eingelegt (http://goo.gl/xsWl9o). Nun wird der Fall, der grundsätzliche Bedeutung für den Handel hat, den Bundesgerichtshof beschäftigen. Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs kritisiert die Vorgehensweise von Müller, war mit der Klage jedoch bereits vor dem Landgericht Ulm gescheitert: „Wenn die Werbenden davon ausgehen müssen, dass ihre Gutscheine von der Konkurrenz ohne deren Werbemittelaufwand ausgenutzt werden, könnte die Attraktivität derartiger Aktionen in Frage gestellt werden.“

TF Bank will an die Börse

Die schwedische TF Bank AB strebt nach Frankfurt an die Börse. Einen genauen Zeitraum oder nähere Angaben wolle ein Sprecher laut dpa-Bericht noch nicht geben. Marktbeobachter halten eine Unternehmensbewertung im mittleren dreistelligen Millionenbetrag für möglich. Die TF verfügt nach eigenen Angaben seit 2012 über eine schwedische Banklizenz, 2,2 Millionen Nutzerprofilen in ihrer Datenbank und 1,1 Millionen aktive Kunden in ihren beiden Geschäftsbereichen. Sie erzielte zum Stichtag 30. Juni 2015 in den letzten zwölf Monaten einen Betriebsumsatz von 50,6 Millionen und einen Betriebsgewinn von 14,9 Millionen Euro (http://goo.gl/DnLB5i).

GoButler im Duell gegen Sixtyone Minutes

Conciergedienste sind mehr als praktisch: Sie präsentieren sich als „persönliche Assistenten“, deren Mission allein die Erfüllung der Wünsche des Kunden sind. Die beiden Start-ups Sixtyone Minutes (www.sixtyoneminutes.de) und GoButler (www.gobutlernow.com) versprechen bestmöglichen Service bei allen Anfragen. Gründerszene fühlte den beiden Anbietern in einem Live-Test auf den Zahn. Wer ist schneller? Bestellt wurden eine Kiste Club Mate, eine Tüte Chips und ein Termin beim Bürgeramt. Die beiden Autoren berichten live, wann sie von welchem Anbieter Antwort und die Lieferung bekommen – und zu welchen Preisen. Und gerade bei denen kommen enorme Unterschiede zutage. Ob Chips und Mate mittlerweile angekommen sind, kann hier live verfolgt werden: http://goo.gl/MnLL8v

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