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Morning News

Zum Wochenschluss ging der DAX mit leichten Verlusten aus dem Handel. Mit positiven Vorzeichen aus Asien, wo freundliche Vorgaben der Wall Street, solide japanische Konjunkturdaten sowie chinesische Konjunkturstimuli stützten, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Tag.

Nach einer kräftezehrenden Handelswoche hielten sich die Anleger am Freitag auch mit Blick auf das Zusammentreffen wichtiger Notenbanker aus der ganzen Welt im amerikanischen Jackson Hole zunächst zurück, zumal auch die Konjunkturdaten aus der Währungsunion zunächst uneinheitliche Signale sendeten. Zu Handelsbeginn wussten starke spanische Konsumdaten zunächst zu überzeugen: Spaniens Einzelhändler meldeten für Juli den stärksten Umsatzzuwachs seit sieben Monaten. In Italien hatte sich das Konsumklima im August darüber hinaus unerwartet stark aufgehellt. Allerdings wurde die Stimmung zugleich von einem rückläufigen italienischen Geschäftsklimabarometer getrübt. Diverse Konjunkturbarometer der EU-Kommission fielen im Anschluss ebenfalls insgesamt eher durchwachsen aus.

Im weiteren Tagesverlauf hellte sich die Nachrichtenlage dann stärker auf. So bestätigten aktualisierte Wachstumszahlen, dass die britische Volkswirtschaft im abgelaufenen Quartal insbesondere dank anziehender Exportzahlen und steigender Investitionen der Unternehmen an Fahrt gewann. Ein vielbeachtetes Konsumklimabarometer aus den USA verharrt trotz eines leichten Rückganges im Juli überdies weiterhin auf hohem Niveau. Der positive US-Konsumtrend wird von steigenden Reallöhnen sowie steigenden Konsumausgaben der US-Bürger untermauert, wie weitere Statistiken für den Vormonat signalisierten. Doch auch in den USA gingen die Indizes schließlich lediglich nahe der Vortagesniveaus aus dem Handel, zumal am Markt die Sorgen steigen, dass die jüngste Beruhigung an den Aktienmärkten sowie der anhaltende Aufwärtstrend der US-Konjunktur doch noch in einen Zinsschritt der US-Notenbank zum Zinsentscheid im September münden könnten. Diese Befürchtungen erhielten auf dem Notenbankertreffen im amerikanischen Jackson Hole am Wochenende frische Nahrung. Stanley Fischer, Vizepräsident der US-Notenbank, erläuterte, dass die Inflationsraten in den USA schon bald anziehen könnten und die Fed mit der Zinserhöhung nicht warten dürfe, bis die Inflationsziele erreicht seien.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag rot. In Asien werden die Märkte neben der Unsicherheit über die künftige Geldpolitik der US-Notenbank auch von schwachen japanischen Industriedaten und neuerlichen Kursverlusten in China belastet. Die Futures auf die US-Indizes werden ebenfalls leichter gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die Unterstützung bei 10.200 Punkten zu verteidigen, da sonst Rückläufe bis auf 10.050 Punkte bzw. ein erneuter Test der 10.000-Punktemarke drohen. Auf der Oberseite finden sich die übergeordneten Ziele bei 10.400 Punkten sowie 10.460 bzw. 10.470 Punkten.

Devisen

Nach der jüngsten Talfahrt des Euro scheinen die Bullen im Bereich um 1,12 US-Dollar vorerst eine stabile Unterstützung gefunden zu haben. Sollte es den Bullen gelingen, die Marke von 1,1280 US-Dollar zu überwinden, wären oberhalb von 1,13 US-Dollar schnelle Hochs bis auf 1,1360 US-Dollar denkbar. Auf der Unterseite gilt es dagegen, die Marke von 1,12 US-Dollar zu verteidigen, da andernfalls ein Test der jüngsten Bewegungstiefs bei 1,1170 US-Dollar droht.

Rohstoffmarkt

Starke US-Konjunkturdaten hatten zum Wochenschluss einen Short Squeeze begünstigt, durch den es den Bullen gelungen war, die Hürde bei 50 US-Dollar zu überwinden. Die steigende Zahl aktiver US-Bohrinseln und der zuletzt festere US-Dollar bringen nun allerdings frischen Gegenwind. Gelingt es den Bullen nicht, die 50-Dollarmarke zurückzuerobern, drohen Rückläufe bis auf 47 US-Dollar.

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