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Morning News

Der DAX verbuchte am Donnerstag das dritte Plus in Serie. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo ein Abverkauf an den chinesischen Börsen kurz vor Handelsschluss positive US-Vorgaben und einen schwächeren Yen egalisierte, startete der heimische Leitindex fester in den Tag. Zum Handelsauftakt konnten sowohl erfreuliche Quartalszahlen aus der heimischen Berichtsaison als auch ermutigende Wachstumszahlen aus Spanien stützen.

Die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone setzte ihren spürbaren Aufwärtstrend auch im abgelaufenen Quartal weiter fort und wuchs zugleich so stark wie seit 2007 nicht mehr. Die Nachrichten aus Deutschland waren hingegen durchwachsen. Während etwa der heimische Maschinenbau weiterhin lediglich mäßige Orderzahlen meldet, da insbesondere die Bestellzahlen aus dem Ausland zurückgehen, zogen die Arbeitslosenzahlen etwas überraschend bereits den zweiten Monat in Folge an. Die Arbeitsmarktdaten dürften durch saisonale Effekte allerdings verzerrt worden sein.

Der übergeordnete Trend in der Eurozone zeigt jedenfalls weiterhin nach oben, wie diverse Konjunkturbarometer der EU-Kommission signalisierten. So hatten sich das Geschäftsklima und die Wirtschaftsstimmung im gemeinsamen Währungsraum im Juli überraschend deutlich aufgehellt. Die US-Daten vom Nachmittag sendeten unter dem Strich ebenfalls positive Signale, auch wenn die Wachstumsdaten für das Frühjahrsquartal leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Allerdings wurden zugleich auch die Wachstumszahlen vom Jahresstart nach oben korrigiert, sodass für das erste Quartal anstatt des negativen Wachstums schlussendlich nun doch ein positives Wachstum zu Buche steht. Darüber hinaus gefielen insbesondere die Details von der Verbraucherseite, wo die vielbeachteten Konsumausgaben im abgelaufenen Quartal noch etwas stärker zulegten als prognostiziert worden war. Zudem hinterließen auch die wöchentlichen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt erneut einen starken Eindruck. Die in der Mehrzahl eher durchwachsenen Zahlen aus der US-Berichtsaison hielten den Aufwärtsdrang der Bullen jedoch in Grenzen, sodass die US-Indizes schließlich uneinheitlich schlossen und nahe ihrer Vortagesniveaus aus dem Handel gingen.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag uneinheitlich. In Asien werden flache japanische Inflationsdaten und enttäuschende japanische Konsumdaten von einem schwachen Yen und einer scheinbaren Stabilisierung der chinesischen Aktienmärkte egalisiert. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Hürden auf der Oberseite bei 11.300 bzw. 11.310 Punkten sowie in der Folge bei 11.330 bzw. 11.340 Punkten. Sollten die Bullen die Hürden überwinden, könnte es anschließend bis auf 11.420 Punkte nach oben gehen. Auf der Unterseite drohen unterhalb der Marke von 11.180 Punkten schnelle Rückläufe bis auf 11.100 Punkte.

Devisen

Die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA unterstrichen: Die größte Volkswirtschaft der Erde bleibt in der Spur, auch wenn der Konjunkturmotor bislang keineswegs die gewünschte Drehzahl erreicht hat. Damit rückt auch der erste Zinsschritt der US-Notenbank näher, was dem US-Dollar wiederum Rückenwind beschert. Ein neuer Angriff auf die Marke von 1,09 US-Dollar konnte am Donnerstag zunächst allerdings abgewehrt werden. Gelingt es den Bullen nicht, die Hürde bei 1,0960 US-Dollar zu überwinden, ist ein erneuter Bärenangriff auf die 1,09 US-Dollar wahrscheinlich. Gewinnen die Bären die Oberhand, warten die nächsten Zwischenziele bei 1,0880 und 1,0830 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Die nahende US-Zinswende und der in der Folge festere US-Dollar sind weiterhin die giftigen Zutaten, die den Goldpreis schwächen. Auf der Unterseite ist der Fokus damit weiterhin auf das jüngste Bewegungstief bei 1.073 US-Dollar gerichtet. Gelingt es den Bullen nicht, die Marke von 1.100 US-Dollar zurückzuerobern, drohen übergeordnete Ziele bis auf 1.050 US-Dollar.

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