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Morning News

Auch am Dienstag ging der DAX mit Verlusten aus dem Handel. Mit negativen Vorzeichen aus Asien, wo schwache Vorgaben der Wall Street sowie anhaltende Konjunktursorgen und ein festerer Yen belasteten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Erfreuliche Konjunkturdaten aus Spanien konnten zum Handelsauftakt dagegen kaum stützen, obschon der spanische Einzelhandel für den Monat August ein ansehnliches zwölftes Umsatzplus in Serie verkünden konnte. Auch im Anschluss blieb die Nachrichtenlage aus der Eurozone positiv. Mit Blick auf Deutschland wussten insbesondere die Nachrichten vom Arbeitsmarkt zu gefallen, wo die Nachfrage nach Arbeitskräften im September dank der guten wirtschaftlichen Lage ein neues Rekordniveau erreichte. Positive Nachrichten seitens der EU-Kommission komplettierten die ermutigende Gemengelage: Überraschend stark gestiegene Konjunkturbarometer signalisierten, dass die konjunkturelle Erholung im gemeinsamen Währungsraum möglicherweise an Fahrt gewinnen könnte. Ein Sentimentbarometer kletterte gar auf den höchsten Stand seit Juni 2011. 

Die US-Konjunkturdaten vom Nachmittag fielen im Anschluss dagegen uneinheitlich aus. Schwächesignale kamen zunächst vom Immobilienmarkt. Dort waren die Preise für Wohneigentum im Juli gegenüber dem Vormonat wider Erwarten rückläufig. Auch im Jahresvergleich blieb der Anstieg der Preise hinter den Erwartungen zurück. Deutlich wichtiger waren indes ermutigende Signale seitens der Verbraucher. Auch hier gab es zwar eine Überraschung, doch das US-Konsumklima hatte sich im September entgegen der Erwartungen weiter aufgehellt. Das entsprechende Sentimentbarometer kletterte damit in Richtung eines Vierjahreshochs. Von den wichtigen positiven Signalen vom Binnenkonsum sowie einem sich erholenden Rohstoffsektor gestützt, retteten sich die großen US-Indizes in den letzten Handelsminuten noch mehrheitlich ins Plus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag freundlich. In Asien präsentieren sich die Märkte nach den Verlusten der vergangenen Handelstage erholt, während enttäuschende Industriedaten sowie hinter den Erwartungen zurückgebliebene Konsumdaten aus Japan von einem leichteren Yen überlagert werden. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive richtet sich der Fokus auf der Oberseite nun wieder auf die Marke von 9.600 Punkten. Sollte es gelingen, die Hürde zu überwinden, warten die nächsten Zwischenziele bei 9.700 und 9.740 Punkten, bevor das Etappenziel bei 9.800 Punkten in Angriff genommen werden kann. Auf der Unterseite droht unterhalb von 9.500 Punkten dagegen ein erneuter Bärenangriff auf die Bewegungstiefs bei 9.340 bzw. bei 9.300 Punkten. Zwischenziel wäre dabei die Marke von 9.430 Punkten.

Devisen

Der Euro zeigt sich unentschlossen. Während angesichts des aktuellen Konjunktur- und Marktumfeldes nicht wenige Experten mit einer weiteren Verzögerung bei der US-Zinswende rechnen, hat der Euro mit starkem Gegenwind zu kämpfen, weil flache Inflationsdaten aus der Eurozone eine weitere Lockerung der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wahrscheinlicher machen. Vor diesem Hintergrund gilt es heute, unbedingt die neuen Inflationszahlen für den gemeinschaftlichen Währungsraum im Auge zu behalten, die am Vormittag veröffentlicht werden. Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Zwischenziele indes im Bereich zwischen 1,12 und 1,1220 US-Dollar auf der Unterseite sowie bei 1,1270, 1,13 sowie 1,1350 US-Dollar auf der Oberseite.

Rohstoffmarkt

Das Edelmetall kommt aktuell kaum vom Fleck. Fundamental gibt es wenig Neues zu berichten, allerdings lässt eine Meldung aufhorchen, laut der China die eigenen Goldreserven im August kräftig aufgestockt hat. Eine Reaktion beim Goldpreis lässt sich indes nicht erkennen. Mit Blick auf den Chart gilt es für die Bullen zunächst, den kleinen Widerstandsbereich bei 1.130 US-Dollar zurückzuerobern. Gelingt dies nicht und die Bären können im Gegenzug die Verteidigungslinie bei 1.120 US-Dollar durchbrechen, so drohen weitere Anschlusstiefs bis auf 1.100 US-Dollar.

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