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Morning News

Der DAX ging am Mittwoch erneut mit Zugewinnen aus dem Handel. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo positive Vorgaben der Wall Street und ein Endspurt an den chinesischen Aktienmärkten stützen konnten, während durchwachsene japanische Umsatzzahlen und ein festerer Yen im Gegenzug belasteten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Der DAX ging am Mittwoch erneut mit Zugewinnen aus dem Handel. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo positive Vorgaben der Wall Street und ein Endspurt an den chinesischen Aktienmärkten stützen konnten, während durchwachsene japanische Umsatzzahlen und ein festerer Yen im Gegenzug belasteten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag. Robuste heimische Konsumdaten, die noch vor der Eröffnung vermeldet wurden und zugleich überraschende Schwächesignale vonseiten der französischen Verbraucher überlagerten, konnten zu Handelsbeginn stützen. An einem Handelstag, der ganz im Zeichen des Zinsentscheides der US-Notenbank stand, hielten sich die Anleger in der Folge über weite Strecken des Tages zurück, sodass zunächst auch schwache Umsatzzahlen der spanischen Einzelhändler in den Hintergrund gedrängt wurden und ein zunehmend schwächerer Euro kaum positive Akzente setzen konnte.

Gleiches galt am Nachmittag für die überraschend schwachen Zahlen, die vom US-Immobilienmarkt kamen und bestenfalls ein Hinweis darauf waren, dass die Erholung der US-Wirtschaft längst nicht so geradlinig und stabil zu verlaufen scheint, wie es sich viele Ökonomen und natürlich auch die US-Notenbank, die den ersten Zinsschritt vorbereitet, wünschen würden. Der Zinsentscheid der Fed brachte am Abend wie erwartet keine Überraschungen mit sich. Die Zinsen blieben unangetastet. In den erläuternden Zeilen zum Zinsentscheid bekräftigten die Notenbanker, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt zwar weiter verbessere, ein Zinsschritt jedoch erst bei weiteren Fortschritten erfolgen werde. In der Folge blieben größere Marktbewegungen aus, einzig der US-Dollar gewann angesichts des positiven Grundtenors der Notenbankzeilen zur US-Volkswirtschaft an Boden. Von erfreulichen Quartalszahlen getrieben, beschlossen die US-Indizes den Handelstag schlussendlich im Plus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die positiven US-Vorgaben auf, während die Stabilisierung der chinesischen Börsen, ermutigende japanische Industriedaten und ein schwächerer Yen zusätzlich stützen. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Plus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen weiterhin, die Hürde bei 11.260 Punkten zu überwinden, um die 11.300 in Angriff nehmen zu können. Die nächsten Ziele warten dann bei 11.330 bzw. 11.340 Punkten. Auf der Unterseite droht unterhalb von 11.180 Punkten ein Rücklauf bis auf 11.100 Punkte.

Devisen

Nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank fiel die europäische Gemeinschaftswährung am Vorabend unter die Marke von 1,10 US-Dollar zurück. Die US-Währungshüter sehen die größte Volkswirtschaft der Erde weiter im Aufwind. Der erste Zinsschritt, über dessen Zeitpunkt weiterhin Unklarheit herrscht, rückt näher. Sollte sich der Euro über der Marke von 1,0960 US-Dollar halten, könnte ein Gegenangriff mit den Zielen 1,10 bzw. 1,1050 US-Dollar eingeleitet werden. Sollten die Bären allerdings auch die 1,0940 US-Dollar durchbrechen, rückt auf der Unterseite die Marke von 1,09 US-Dollar in den Fokus. Wichtige US-Konjunkturdaten könnten im Laufe des Tages für starke Impulse sorgen.

Rohstoffmarkt

Die Ölpreise konnten zur Wochenmitte verlorenen Boden zurückgewinnen. Rückenwind für das Bullenlager kam von überraschend gesunkenen US-Lagerbeständen. Ein erster Test der Widerstandszone bei 54 US-Dollar scheiterte jedoch. Sollte es den Bullen nicht gelingen, die Hürde zu überwinden, droht ein erneuter Bärenangriff auf die Marke von 52 US-Dollar. Würde ein Angriff jedoch glücken, finden sich die nächsten Zwischenziele im Bereich zwischen 56 und 57 US-Dollar.

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