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Morning News

Zum Auftakt der neuen Handelswoche verbuchte der DAX deutliche Verluste. Mit uneinheitlichen Vorzeichen aus Asien, wo die einbrechenden Gewinne chinesischer Industrieunternehmen die Sorgen um Chinas Konjunkturmotor nährten und der als sicherer Hafen gesuchte, festere Yen zusätzlich belastete, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Weiterer Gegenwind kam angesichts des nachwirkenden VW-Skandals überdies von einem abermals schwachen Automobilsektor, der den Gesamtmarkt deutlich nach unten zog, sowie von einem im Laufe des Handelstages weiter aufwertenden Euro. Erfreuliche Konjunkturdaten aus Italien vermochten indes nur anfänglich etwas zu stützen. Dennoch waren die Nachrichten ermutigend: In der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone hatte sich das Konsumklima im September unerwartet deutlich aufgehellt, was für das entsprechende Sentimentbarometer zugleich ein 13-Jahreshoch bedeutete. Nicht minder erfreulich war die starke Aufhellung des Geschäftsklimas: Das Konjunkturbarometer markierte ein Vierjahreshoch.

Trotz dieser erfreulichen Daten sowie solider Konjunkturdaten aus den USA, wo sich die Verbraucher weiter in Kauflaune präsentieren, der Trend bei den Realeinkommen weiter nach oben zeigt und frische Zahlen vom US-Immobilienmarkt noch immer den zugrundeliegenden Aufwärtstrend untermauerten, blieb die übergeordnete Großwetterlage am Aktienmarkt trüb. Im zweiten Teil der Handelssitzung nahm der anhaltende Abverkauf riskanter Assets seinen Lauf, was vor allem an den Biotech-Werten aus den USA abzulesen war. Überdies belastete ein schwacher Rohstoffsektor, der nicht nur von fallenden Preisen, sondern in deren Folge neuerdings auch von der Existenzfrage für Rohstoffgigant Glencore belastet wird. Die Ankündigung einer erneut gesenkten Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds durch Christine Lagarde, der Präsidentin des IWF, passte schlussendlich nur allzu gut in die widrige Gemengelage. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag ebenfalls mit deutlichen Verlusten.

Devisen

Zu Wochenbeginn übersprang der Euro mit starkem Rückenwind die Marke von 1,12 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung kann dabei von durchwachsenen US-Immobilienmarktdaten sowie von der erneut gestiegenen Unsicherheit am Aktienmarkt profitieren, da enttäuschende chinesische Konjunkturdaten und der Ausverkauf bei Schwellenländer-Assets ein weiteres Hinauszögern der US-Zinswende begünstigen könnten. Gelingt es den Bullen, die Widerstände bei 1,1270 US-Dollar aus dem Weg zu räumen, sind ein schneller Angriff auf die 1,13 US-Dollar sowie weitere Hochs bis auf 1,1350 US-Dollar möglich. Erstes Ziel auf der Unterseite ist die Unterstützungszone bei 1,12 bzw. 1,1220 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Für das Edelmetall ging es zu Wochenbeginn bergab. Frischen Gegenwind brachten Aussagen von William Dudley, Präsident der Federal Reserve New York mit sich, laut denen ein Zinsschritt der US-Notenbank noch in diesem Jahr wahrscheinlich sei. Sollte die Unterstützung bei 1.120 US-Dollar nicht halten, drohen mit Blick auf das Chartbild schnelle Anschlusstiefs bis auf 1.100 US-Dollar. Für die Bullen gilt dagegen weiterhin, dass die Hürde bei 1.140 US-Dollar überwunden werden muss.

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