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Morning News

Am Dienstag endete die jüngste Verlustserie des DAX, die zuvor fünf Tage angehalten hatte. Mit mehrheitlich roten Vorzeichen aus Asien, wo schwache Vorgaben der Wall Street sowie die anhaltenden Sorgen um China belasteten, eine Beruhigung der chinesischen Aktienmärkte sowie ein leichterer Yen jedoch vereinzelt stützen konnten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Die zumindest partielle Stabilisierung der chinesischen Aktienmärkte lockte am Dienstag angesichts der neuerlichen Annäherung des DAX an die 11.000 Punktemarke insbesondere Schnäppchenjäger auf das Parkett. Zuversichtlich stimmten auch erfreuliche Nachrichten vom heimischen Arbeitsmarkt, wo die Verantwortlichen in den Arbeitsagenturen mit Blick auf die kommenden Monate trotz der jüngsten Unsicherheiten weiterhin zuversichtlich bleiben, womit zugleich die Hoffnung bestehen bleibt, dass die solide Beschäftigungslage auch weiterhin positive Effekte für das heimische Konsumklima zeitigt. In Italien hatte sich das Konsumklima im Juli dagegen überraschend deutlich eingetrübt. Darüber hinaus hatte sich auch das Geschäftsklima in der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone eingetrübt – ebenfalls etwas stärker als erwartet.

In Großbritannien herrscht indes weiter eitel Sonnenschein. Neue BIP-Daten aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Europäischen Union signalisierten, dass sich das Wachstumstempo im abgelaufenen Quartal vom Dienstleistungssektor angetrieben wieder beschleunigt hatte. Die Nachrichtenlage blieb auch mit den frischen US-Zahlen vom Nachmittag gemischt. Während ein Sentimentbarometer für den Dienstleistungssektor im Juli etwas stärker zulegen konnte als erwartet, blieben frische Zahlen vom Immobilienmarkt, wo sich der Aufwärtstrend bei der Preiserholung verflachte, hinter den Markterwartungen zurück. Zudem fiel das Konsumklima in den USA aufgrund von Unsicherheiten rund um die Themen China und Griechenland sowie angesichts eines weniger optimistischen Ausblicks auf den Arbeitsmarkt auf ein Zehnmonatstief zurück. Mehrheitlich erfreuliche Zahlen aus der Berichtsaison hielten die US-Indizes letztlich jedoch deutlich im Plus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien können die positiven US-Vorgaben stützen, während durchwachsene Umsatzzahlen aus dem japanischen Einzelhandel, ein festerer Yen und die zunehmende Zurückhaltung am chinesischen Aktienmarkt im Gegenzug belasten. Die Futures auf die US-Indizes werden leichter gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive ringen Bullen und Bären bei 11.200 Punkten um die Oberhand. Sollte den Bullen der Sprung über die Widerstandszone gelingen, warten die nächsten Ziele im Bereich zwischen 11.240 Punkten – den Vortageshochs - und 11.260 Punkten, bevor der Angriff auf die 11.300 erfolgen dürfte. Unterhalb von 11.180 Punkten drohen dagegen schnelle Rückläufe bis auf 11.100 Punkte.

Devisen

Im Vorfeld des nahenden Zinsentscheides der US-Notenbank, der am Mittwochabend auf dem Programm steht, zeigt sich die europäische Gemeinschaftswährung unentschlossen. Die wichtigen Chartmarken, auf die es kurzfristig zu achten gilt, warten vorerst weiterhin bei 1,11 bzw. 1,1120 US-Dollar auf der Oberseite sowie bei 1,1050 bzw. 1,10 US-Dollar auf der Unterseite.

Rohstoffmarkt

Die Bullen kämpfen beim Edelmetall weiter um den Durchbruch an der Marke von 1.100 US-Dollar. Der feste Dollar sowie die Sorgen um die sich abschwächende Nachfrage, insbesondere in China, bedeuten zugleich jedoch starken Gegenwind. Glückt den Bullen der Angriff, finden sich die übergeordneten Ziele bei 1.120 bzw. 1.130 US-Dollar. Auf der Unterseite haben die Bären dagegen die Bewegungstiefs bei 1.086 bzw. 1.077 US-Dollar im Visier.

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