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erstellt von flatex Team

Morning News

Auf die zwischenzeitliche Erholung zur Wochenmitte folgten am Donnerstag neuerliche DAX-Verluste. Mit mehrheitlich roten Vorzeichen aus Asien, wo ein heftiger Abverkauf am chinesischen Aktienmarkt positive Vorgaben der Wall Street und einen schwächeren Yen überlagerte, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Ermutigende Wachstumszahlen aus Spanien, die den Aufwärtstrend der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone untermauerten, konnten zur Eröffnung zumindest stützen. Die folgenden Konjunkturdaten aus dem Euroraum vermochten es anschließend allerdings nicht, ebenfalls zu überzeugen. So hatten sich in Italien sowohl das Geschäfts- als auch das Konsumklima im Mai überraschend eingetrübt. Der Rückgang beim Verbrauchervertrauen war bereits das zweite Minus in Folge. Ein sich eintrübendes Konsumklima im Euroraum belastete auch ein Konjunkturbarometer der EU-Kommission, das nur mehr konjunkturelle Stagnation für den Währungsblock signalisierte. Ein weiteres Konjunkturbarometer der Kommission zum Geschäftsklima im Euroraum war gar überraschend zurückgefallen. Bestimmendes Thema an den Märkten blieb jedoch die weiterhin drohende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands.

Außerhalb der Grenzen des gemeinsamen Währungsraumes blieb das Nachrichtenbild ebenfalls uneinheitlich. In Großbritannien bestätigten aktualisierte Zahlen, dass der Konjunkturmotor der zweitgrößten Volkswirtschaft der Europäischen Union zu Jahresbeginn merklich an Drehzahl verloren hat. Zudem wurden die Hoffnungen auf eine leichte Aufwärtsrevision der BIP-Daten enttäuscht. Die US-Daten vom Nachmittag konnten dagegen überzeugen. Die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten sprechen für einen anhaltend robusten Aufwärtstrend, die frischen Zahlen vom US-Immobilienmarkt konnten die Marktprognosen gar mehr als deutlich übertreffen. Mit Blick auf die anhaltenden Sorgen um Griechenland und die gestiegene Sorge vor einer merklichen Abwärtsrevision der US-Wachstumszahlen zum ersten Quartal, die an diesem Freitag erfolgen könnte, wechselten die Investoren jedoch vermehrt an die Seitenlinie. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit Verlusten.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. An den Börsen in Asien werden schwache US-Vorgaben von robusten japanischen Industriedaten, einem schwächeren Yen und einem Rebound am chinesischen Aktienmarkt gestützt. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive droht bei einem erneuten Sturz unter die Unterstützungszone bei 11.680 bzw. 11.700 Punkten ein neuerlicher Angriff auf die Unterstützung bei 11.600 Punkten. Auf der Oberseite gilt es, die Hürde bei 11.800 Punkten zu überwinden. Die nächsten Ziele darüber finden sich im Bereich zwischen 11.860 und 11.880 Punkten.

Devisen 

Den Bullen war es nach den starken Verlusten der vergangenen Tage gelungen, sich wieder oberhalb von 1,09 US-Dollar zu etablieren. Sollte es nun gelingen, auch die 1,0960 US-Dollar zu überwinden, so könnte ein Angriff auf die 1,10 US-Dollar erfolgen. Fällt der Euro jedoch unter 1,0940 US-Dollar zurück, drohen ein Angriff auf die 1,09 US-Dollar und im Falle des Erfolges schnelle Tiefs bis in den Bereich zwischen 1,0860 und 1,0880 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Starke US-Daten drückten den Goldpreis am Vortag zwischenzeitlich bis an die Unterstützungszone bei 1.180 US-Dollar, allerdings gelang es den Bullen zunächst, den Angriff auf die Unterstützungszone abzuwehren. Sollten die wichtigen US-Daten am Freitagnachmittag jedoch überzeugen, dürften steigende Wetten auf die nahende Zinswende und ein festerer Dollar die Chancen der Bären bei einem neuerlichen Angriff allerdings erhöhen. Erste Ziele auf der Unterseite finden sich dann bei 1.175 und übergeordnet bei 1.160 US-Dollar. Auf der Oberseite haben die Bullen dagegen die Marke von 1.200 US-Dollar im Visier. 

 

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