flatex Magazin

News rund um den DAX und die Börse. Unser Marktanalyst Oswald Salcher und unsere Morning News halten Sie auf dem Laufenden.

Immer auf dem neuesten Stand. RSS-Feed abonnieren.

erstellt von flatex Team

Morning News

Nach vier Gewinntagen verbuchte der DAX am Dienstag erstmals wieder Verluste. Mit mehrheitlich roten Vorzeichen aus Asien, wo ein festerer Yen sowie der anhaltende Trend rückläufiger Gewinne bei den chinesischen Industrieunternehmen belasteten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Noch vor der Eröffnung hatten zudem durchwachsene Geschäftszahlen aus der heimischen Berichtsaison belastet, wobei insbesondere die Zahlen des Index-Schwergewichtes BASF für Missmut sorgten. Im nachrichtenarmen ersten Teil der Handelssitzung konnten uneinheitliche EZB-Daten im Anschluss keine nachhaltigen Akzente setzen. Während ein weiterhin stabiles Geldmengenwachstum sowie eine deutlich gestiegene Dynamik bei der Kreditvergabe von Banken an Privathaushalte im Euroraum überzeugten, galt es mit einer nachlassenden Dynamik bei der Kreditvergabe an Unternehmen hingegen auch, einen Wermutstropfen hinzunehmen. Unter dem Strich ist der übergeordnete Trend bei der Kreditvergabe trotz des Kleinstwachstums bei den Unternehmenskrediten im Jahresvergleich erfreulicherweise weiter positiv.

Auch außerhalb der Eurozone blieb die Datenlage am Dienstag eher durchwachsen. So signalisierten frische Wachstumszahlen aus Großbritannien, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Europäischen Union ihren Aufwärtstrend auch im abgelaufenen Quartal fortsetzen konnte. Allerdings deutet sich zugleich auch eine Abschwächung der Aufwärtsdynamik an. Das Gleiche gilt auch für den wichtigen US-Dienstleistungssektor, der im Oktober laut Sentimentbarometer den 24sten Monat in Folge die Geschäfte ausweiten konnte, während die Wachstumsdynamik zugleich auf ein Viermonatstief zurückgefallen war. Auch das vielbeachtete US-Konsumklima erhielt im Oktober einen Dämpfer obwohl der übergeordnete Trend weiterhin robuste Konsumausgaben der US-Verbraucher ankündigt. Steigende Preise auf dem US-Immobilienmarkt signalisierten überdies eine anhaltende Gesundung des US-Immobilienmarktes. Für Kopfzerbrechen sorgten hingegen abermals gefallene Orderzahlen für langlebige US-Wirtschaftsgüter. Nachdem das Minus für den Vormonat sogar noch deutlich nach unten revidiert werden musste, deuten sich nun langsamere Wachstumszahlen für die USA an als zunächst noch prognostiziert. Vor dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid der US-Notenbank am heutigen Mittwochabend bewegte sich jedoch auch trotz eines schwächeren Rohstoffsektors oder teils ermutigender Nachrichten aus der Berichtsaison nur wenig. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag nahe ihrer Vortagesniveaus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien werden die Märkte von enttäuschenden Konsumdaten aus China und Japan belastet. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive haben die Bullen den Widerstandsbereich bei 10.800 Punkten im Visier. Ein weiteres Zwischenziel wartet bei 10.860 Punkten. Sollte die 10.700 jedoch nicht gehalten werden können, droht ein schneller Test der Unterstützungszone bei 10.600 Punkten.

Devisen

Vor dem heutigen Zinsentscheid der US-Notenbank bewegt sich beim Währungspaar nur wenig. Die übergeordneten Zwischenziele finden sich vorerst im Bereich der 200-Tage-Linie bei 1,1116 US-Dollar auf der Oberseite sowie im Bereich zwischen 1,0920 bzw. 1,0930 US-Dollar auf der Unterseite.

Rohstoffmarkt

Die letzten durchwachsenen Konjunkturdaten aus den USA mündeten für die Ölpreise angesichts der ohnehin starken Angebotsseite in den vergangenen Handelsstunden in weitere Kursverluste. Sollten die Bullen die 46-Dollarmarke nicht verteidigen können, drohen weitere Anschlusstiefs bis auf 44 US-Dollar. Gelingt es, die 47-Dollarmarke zurückzuerobern, wartet das nächste Etappenziel bei 49 US-Dollar.

 

Comments (0)

No comments found!

Write new comment

Disclaimer
Die „flatex GmbH“, als Herausgeberin dieses Magazins übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der im Magazin enthaltenen Börsen- und Wirtschaftsinformationen, allgemeinen Marktdaten, Preise, Indizes und sonstigen Inhalte. Gleichfalls übernimmt die „flatex GmbH“ keine Haftung für etwaige Verzögerungen oder die Genauigkeit sowie Verfügbarkeit der publizierten Inhalte. Weiterlesen

Sie sind noch
kein Kunde bei
flatex?

Eröffnen Sie ein Konto und profi-
tieren Sie von allen Vorteilen!

Jetzt Konto eröffnen

Twitter