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Morning News

Der DAX beschloss die vergangene Handelswoche mit einem satten Plus. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo neben schwachen Vorgaben der Wall Street auch hohe Kapitalabflüsse aus China sowie beunruhigende japanische Inflationsdaten belasteten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Noch vor der Eröffnung hatten abermals erfreuliche Signale aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone stützen können: In Frankreich hatte sich ein Konsumklimabarometer überraschend stark aufgehellt und im September den höchsten Stand seit Herbst 2007 markiert. Darüber hinaus wurde das freundliche Sentiment von einem sich erholenden Automobilsektor sowie frischen Aussagen von US-Notenbankpräsidentin Yellen zur nahenden US-Zinswende gestützt. Die Währungshüterin hatte abermals bekräftigt, noch in diesem Jahr einen ersten Zinsschritt wagen zu wollen, wobei der Arbeitsmarkt sowie die Inflation weiterhin als Signalgeber fungieren sollen. An einem an Nachrichten armen Vormittagshandel gefielen überdies frische Daten der Europäischen Zentralbank, welche eine weiter anziehende Kreditvergabe im Euroraum signalisierten. Demgegenüber war das Geldmengenwachstum, ein ebenfalls vielbeachtetes Konjunkturbarometer, im Juli allerdings etwas schwächer ausgefallen als noch im Vormonat.

Die US-Konjunkturdaten vom Nachmittag wussten ebenfalls zu überzeugen. Aktualisierte Wachstumszahlen signalisierten zunächst, dass die größte Volkswirtschaft der Erde im zweiten Quartal noch etwas stärker gewachsen war, als es die vorangegangene und ebenfalls nach oben korrigierte Wachstumsprognose bereits angedeutet hatte. Vor allem der deutlich nach oben korrigierte Wachstumsbeitrag der Verbraucher wusste dabei im Kleingedruckten zu gefallen. Robuste Signale von einem nur leicht zurückgefallenen Konsumklimabarometer passten da bestens ins Bild. Auch auf dem US-Dienstleistungssektor hatte sich die Stimmung im September leicht eingetrübt, allerdings notiert das Sentimentbarometer weiterhin deutlich oberhalb der Wachstumsschwelle. Dass die US-Indizes den Handelstag schlussendlich dennoch uneinheitlich beschlossen, war insbesondere dem anhaltenden Ausverkauf auf dem Biotech-Sektor geschuldet.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag uneinheitlich. In Asien werden die Märkte von neuerlichen Schwächesignalen aus dem chinesischen Industriesektor sowie einem festeren Yen belastet. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive bleibt die Marke von 9.600 Punkten vorerst weiterhin Dreh- und Angelpunkt. Gelingt es den Bullen sich oberhalb der Marke zu etablieren, warten die nächsten Zwischenziele bei 9.700 Punkten bzw. im Bereich der Freitagshochs bei 9.740 Punkten. Übergeordnetes Ziel ist die Widerstandszone bei 9.800 Punkten. Auf der Unterseite droht unterhalb von 9.560 Punkten ein schneller Angriff auf die 9.500. Übergeordnetes Ziel der Bären sind die August-Tiefs bei 9.340 Punkten. 

Devisen

Der Euro hat sich in den vergangenen Handelsstunden von den Bewegungstiefs entfernt, die er im Zuge der jüngsten Aussagen von US-Notenbankpräsidentin Yellen markierte. Sollte es den Bullen nun jedoch nicht gelingen, den Widerstandsbereich um 1,12 bzw. 1,1220 US-Dollar zu überwinden, so droht ein erneuter Bärenangriff auf die Marken von 1,1130 bzw. 1,11 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Zum Wochenschluss scheiterten die Bären, die im Zuge der Yellen-Äußerungen frischen Rückenwind erhalten hatten, mit einem Angriff auf die Unterstützungszone bei 1.140 US-Dollar. Sollte ein neuerlicher Angriff erfolgreich sein, nehmen die Bären erneut übergeordnete Ziele bis auf 1.120 US-Dollar ins Visier. Das nächste Etappenziel für die Bullen wartet dagegen bei 1.160 US-Dollar. 

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