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Morning News

Zum Wochenstart gelang es dem DAX, die Marke von 12.000 Punkten zurückzuerobern. Mit freundlichen Vorzeichen aus Asien, wo positive US-Vorgaben und anhaltende Spekulationen auf zusätzliche chinesische Konjunkturstimuli einen festeren Yen überlagerten, startete der heimische Leitindex fester in den Handel.

An einem Tag, an dem mangels Konjunkturdaten insbesondere Unternehmensnachrichten bewegten, gab eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zu denken, das in dem momentan hohen, konsumgetriebenen Wachstum lediglich ein durch positive Sondereffekte entfachtes Strohfeuer sieht. Die Ökonomen verwiesen dabei u.a. auf die kurzfristig niedrigen Inflationsraten sowie die Einführung des Mindestlohns. Nach dem starken Wachstum in diesem Jahr werde der Konjunkturmotor schon im nächsten Jahr auch wegen anziehender Ölpreise, steigender Lohnkosten und schwacher Investitionen deutlich langsamer drehen. Zumindest für 2015 ist auch die spanische Regierung weiter äußerst zuversichtlich: Ministerpräsident Rajoy korrigierte die Wachstumsprognose für die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone zu Wochenbeginn noch einmal deutlich nach oben.

In Frankreich stellt sich die Gegenwart weniger erfreulich dar. Für den Monat März wurden abermals gestiegene Arbeitslosenzahlen und damit ein neuer Negativrekord vermeldet. Einen Lichtblick gab es hingegen aus Griechenland. In die Verhandlungen zum griechischen Schuldenprogramm könnte mit einem neu installierten Chefunterhändler nun frischer Schwung geraten. Die Maßnahme von Ministerpräsident Tsipras signalisiert, dass die Regierungsspitze den Ernst der Lage begriffen zu haben scheint. Im späten Handel fiel ein anschließend veröffentlichtes Sentimentbarometer für den US-Dienstleistungssektor im April etwas stärker zurück als erwartet. Das Konjunkturbarometer notiert gleichwohl weiterhin auf hohem Niveau und glänzte überdies mit starken Beschäftigtenzahlen. Der schwache Biotech-Sektor und die vor dem nahenden Zinsentscheid der US-Notenbank vereinzelt einsetzenden Gewinnmitnahmen drückten die US-Indizes schließlich ins Minus. 

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag rot. In Asien greifen die Märkte die schwachen Vorgaben der Wall Street auf und auch dort belasten vereinzelte Gewinnmitnahmen. Die Futures auf die US-Indizes werden etwas leichter gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive geht es für die Bullen zunächst darum, sich oberhalb von 12.000 Punkten zu behaupten. Gelingt dies nicht, droht ein erneuter Rückschlag bis auf 11.800 Punkte. Sollten sich die Bullen allerdings über der 12.000 etablieren, könnten schnelle Hochs im Bereich zwischen 12.050 und 12.060 Punkte bzw. bis auf 12.100 Punkte folgen.

Devisen

Der Euro verharrt wegen der Unsicherheiten um Griechenland sowie die Geldpolitik der US-Notenbank weiter in der jüngst etablierten Tradingrange zwischen 1,08 und 1,09 US-Dollar. Sollten die Bären die Seitwärtsbewegung nach unten durchbrechen, finden sich die übergeordneten Ziele im Bereich zwischen 1,0680 und 1,07 US-Dollar. Auf der Oberseite warten die nächsten Zwischenetappen im Falle eines Bullenangriffs dagegen bei 1,0960, 1,10 und 1,1040 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Die eher durchwachsenen US-Konjunkturdaten der vergangenen Wochen, welche ein mögliches Hinauszögern des ersten Zinsschrittes der US-Notenbank andeuten, sowie ein in der Folge zuletzt etwas schwächerer US-Dollar waren es, die dem Bullenlager zum Wochenstart neuen Mut gaben. Das Edelmetall kletterte vom Zwischentief bei 1.175 US-Dollar bis auf 1.200 US-Dollar nach oben, wo eine Verteidigungslinie der Bären wartet. Sollte es gelingen, die Hürde zu überwinden, wartet das nächste Ziel bei 1.210 US-Dollar.

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