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Morning News

Mit einem überschaubaren Zugewinn von sechs Punkten konnte die laufende Gewinnserie des DAX zu Wochenbeginn auf das vierte Plus in Serie ausgebaut werden.

Mit freundlichen Vorzeichen aus Asien, wo die Märkte die positiven Vorgaben aus der Vorwoche mehrheitlich aufgegriffen hatten und anhaltende Hoffnungen auf Konjunkturstimuli der Notenbanken stützten, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Tag. Im frühen Handel war der Fokus bei überschaubarer Nachrichtenlage zunächst auf die größte Volkswirtschaft der Eurozone gerichtet, wo der Ifo-Geschäftsklimaindex uneinheitliche Signale sendete. Das vielbeachtete Konjunkturbarometer war im Oktober zwar zurückgefallen, allerdings fiel das Minus geringer aus als erwartet. Darüber hinaus hatte sich die Erwartungskomponente des Indexes gar aufgehellt. Ifo-Präsident Sinn kommentierte, die heimische Konjunktur zeige sich erstaunlich widerstandsfähig. Auch die Ökonomen der Bundesbank rechnen mit anhaltendem Wachstum. Die nach wie vor kräftige Grundtendenz werde vor allem vom starken Konsumklima gestützt. Hinter diesem stünden wiederum der sich verstärkende Beschäftigungsaufbau, steigende Löhne sowie positive Effekte durch die niedrigen Energiepreise. Da eine Umfrage unter den Volkswirten heimischer Großbanken signalisierte, dass der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt auch im Oktober weiter angehalten habe, darf auch mit Blick auf die nahende Weihnachtszeit mit anhaltend positiven Impulsen durch die Konsumkonjunktur gerechnet werden.

Dennoch hielten sich die Bewegungen am Aktienmarkt zunächst in Grenzen, was angesichts des Mangels an Impulsen später dann letztlich auch für den US-Handel galt. Hier war die Zurückhaltung allerdings weniger den deutlich hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Zahlen vom US-Immobilienmarkt als vielmehr der gespannten Zurückhaltung vor dem bevorstehenden US-Zinsentscheid an diesem Mittwoch geschuldet. Die schwachen Konjunkturdaten und ein schwächerer US-Dollar deuteten jedenfalls an, dass die Investoren wohl mehrheitlich auf weiterhin zögerliche US-Währungshüter setzen. Doch sowohl dieser Umstand als auch überraschend positive Signale aus Frankreich, wo am Abend wider Erwarten gesunkene Arbeitslosenzahlen gemeldet wurden, konnten keine frischen Akzente mehr setzen. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag wenig bewegt nahe ihrer Vortagesniveaus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien belasten ein festerer Yen sowie anhaltende Schwächesignale aus der chinesischen Industrie. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive bleibt die 10.800 vorerst der Dreh- und Angelpunkt. Gelingt es den Bullen, die Marke zu überwinden und die Bewegungshochs bei 10.860 Punkten zu überspringen, nehmen die Bullen die 11.000-Punktemarke ins Visier. Unterhalb des Vortagestiefs bei 10.756 Punkten droht dagegen ein schneller Bärenangriff mit übergeordneten Zielen bis auf 10.600 Punkte.

Devisen

Nachdem mehrere Angriffe auf die Marke von 1,10 US-Dollar abgewehrt werden konnten, setzte mit schwachen US-Immobilienmarktdaten am Vortag eine leichte Erholung des Euro ein. Oberhalb der Tageshochs bei 1,1070 US-Dollar könnte gar ein schneller Angriff auf die 1,11 US-Dollar initiiert werden. Gelingt es jedoch nicht, die 200-Tage-Linie bei 1,1120 US-Dollar zu überwinden, dürfte der Fokus vorerst weiterhin auf der Unterseite verharren. Ein neuerlicher Angriff auf die 1,10 US-Dollar sowie weitere Anschlusstiefs bis in den Bereich um 1,0920 bzw. 1,0930 US-Dollar wären dann wahrscheinlicher.

Rohstoffmarkt

Bei den Ölpreisen wird das Geschehen weiterhin von der starken Angebotsseite bestimmt, auch wenn der stärkere US-Dollar in den vergangenen Tagen zusätzlich bremste. Sollte es nicht gelingen, die Marke von 47 US-Dollar zu verteidigen, drohen schnelle Rückläufe bis auf 46 US-Dollar sowie übergeordnete Anschlusstiefs bis auf 44 US-Dollar. Auf der Oberseite haben die Bullen erste Ziele bis 49 US-Dollar sowie übergeordnet die Marken von 50 und 52 US-Dollar im Visier.

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Die „flatex GmbH“, als Herausgeberin dieses Magazins übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der im Magazin enthaltenen Börsen- und Wirtschaftsinformationen, allgemeinen Marktdaten, Preise, Indizes und sonstigen Inhalte. Gleichfalls übernimmt die „flatex GmbH“ keine Haftung für etwaige Verzögerungen oder die Genauigkeit sowie Verfügbarkeit der publizierten Inhalte. Weiterlesen

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