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erstellt von flatex Team

Morning News

Zur Wochenmitte beschloss der DAX den Handelstag mit Verlusten. Trotz mehrheitlich freundlicher Vorgaben aus Asien, wo die chinesischen Börsen erst zum Handelsschluss ins Minus drehten, während sich die übrigen Märkte vor dem Hintergrund frisch implementierter Konjunkturstimuli der chinesischen Notenbank nach dem Ausverkauf der vergangenen Tage überwiegend erholt präsentierten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Im frühen Handel blieb die Nachrichtenlage zunächst überschaubar. Erfreuliche Nachrichten brachte eine Konjunkturstudie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, die mit deutlichem Wachstum im dritten Quartal rechnet. Hernach könnte die deutsche Wirtschaft allerdings an Schwung verlieren, wobei die Ökonomen auf die Abkühlung des Konjunkturmotors in China, die nach wie vor angespannte Lage im Euroraum sowie eine generell sich abkühlende Weltkonjunktur verwiesen.

Die Prognosen deckten sich mit frischen Zahlen der OECD, die im OECD-Raum zwar auch für das zweite Quartal weiterhin solides Wachstum, zugleich jedoch auch eine sich abschwächende Wachstumsdynamik messen konnte. Mit Blick auf die Regionen erhöhte sich das Wachstumstempo in den USA sowie in Großbritannien, während sich die Dynamik in der Eurozone abschwächte und Japans Wirtschaft kontrahierte. Die US-Daten vom Nachmittag konnten indes einmal mehr überzeugen. Die Orderzahlen für langlebige US-Güter übertrafen nach dem starken Vormonat, für den die Zahlen gar weiter nach oben korrigiert wurden, überraschend auch im Juli die Erwartungen. Für zusätzlichen Schwung am US-Aktienmarkt sorgten überdies Aussagen von William Dudley, Präsident der Federal Reserve New York, der den Start der Zinswende im September als aktuell weniger zwingend beurteilte, als dies noch vor wenigen Wochen der Fall gewesen sei. Mit der Hoffnung auf eine anhaltend lockere Geldpolitik der US-Notenbank schlossen die US-Indizes deutlich im Plus. 

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag freundlich. In Asien greifen die Märkte die positiven US-Vorgaben auf, während Schnäppchenkäufe und die Stabilisierung der chinesischen Aktienmärkte zusätzlich stützen. Die Futures auf die US-Indizes werden ebenfalls fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet. 

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die Unterstützungszone bei 10.200 Punkten zu verteidigen. Weitere wichtige Unterstützungen finden sich bei 10.050 sowie bei 10.000 Punkten. Die übergeordneten Ziele auf der Oberseite finden sich bei 10.400 bzw. 10.460 Punkten. 

Devisen 

Der Euro setzt seinen jüngsten Konsolidierungskurs nach dem vorangegangenen, steilen Anstieg weiter fort. Obwohl die Wetten auf eine Verzögerung des ersten Zinsschrittes der US-Notenbank steigen, brachten starke US-Konjunkturdaten zudem zusätzlichen Rückenwind für den US-Dollar mit sich. Die nächsten Ziele auf der Unterseite warten im Bereich zwischen 1,1280 und 1,13 US-Dollar. Auf der Oberseite könnte ein Sprung über die Widerstandszone um 1,14 bzw. 1,1420 schnelle Anschlusshochs bis auf 1,1470 US-Dollar nach sich ziehen. 

Rohstoffmarkt

Feste Aktienmärkte und ein stärkerer US-Dollar drückten das Edelmetall zur Wochenmitte bis an die Unterstützungszone bei 1.120 US-Dollar. Sollte es den Goldbullen nicht gelingen, die Widerstandszone bei 1.130 US-Dollar zu überwinden, drohen ein erneuter Test der 1.120 US-Dollar sowie weitere Rückläufe bis in den Bereich der Unterstützungszone bei 1.100 US-Dollar.

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