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erstellt von flatex Team

Morning News

Enttäuschende Immobiliendaten aus den USA haben den DAX Ende letzter Woche deutlich belastet. In den USA waren die Verkäufe neuer Häuser im Juni stark gesunken, obwohl Ökonomen mit einem leichten Anstieg gerechnet hatten. Im Vergleich zum Vormonat fielen die Verkaufszahlen um 6,8 Prozent auf das Jahr hochgerechnete 482.000 Häuser.

Unter den Einzelwerten standen BASF-Aktien als DAX-Schlusslicht mit einem Verlust von rund viereinhalb Prozent im Anlegerfokus. Beim weltgrößten Chemiekonzern hatte der schwache Ölpreis auch im zweiten Quartal Spuren hinterlassen. Der operative Gewinn vor Sondereffekten legte zwar um 2,0 Prozent auf gut 2,0 Milliarden Euro zu, Analysten hatten aber mit mehr gerechnet. Am heutigen Handelstag steht hierzulande der Ifo-Geschäftsklimaindex für Juli nach zwei Rückgängen in Folge unter besonderer Beobachtung. Zwar könnte das Konjunkturbarometer positiv auf den Ölpreisrückgang, die Euro-Schwäche und den aktuellen Verbleib Griechenlands in der Eurozone reagiert haben. Wahrscheinlicher sei jedoch, dass es unter negativen Konjunkturmeldungen etwa aus China gelitten habe, so Analyst Ulf Krauss von der Landesbank Halaba. Darauf deute der leichte Rückgang des deutschen Einkaufsmanagerindex hin. "Für Aktien könnte die neue Woche schwierig werden", resümierte der Experte.

Schlechte Vorgaben aus Übersee dürften den DAX am Morgen belasten. An den asiatischen Aktienmärkten ging es zu Wochenbeginn nach unten. Angesichts leicht rückläufiger Gewinne in der Industrie im ersten Halbjahr büßten die Börsen in China am deutlichsten ein. Der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel annähernd drei Prozent und auch der CSI 300 mit den 300 größten Werten vom Festland verlor zweieinhalb Prozent. Der Börse in Japan litt ebenfalls unter Gewinnsorgen, nachdem die Berichtssaison in den USA bislang durchwachsen ausgefallen ist. Vorbörslich notiert der DAX rund 0,4 Prozent tiefer bei 11.300 Punkten.

Devisen

Im Blickpunkt stehen in der neuen Woche die Verhandlungen über ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland, die am Dienstag beginnen sollen. Im Raum steht ein neues Hilfsprogramm im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro, das sich über drei Jahre erstrecken soll. Am Verhandlungstisch werden die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank (EZB), der Internationale Währungsfonds (IWF) und diesmal auch der Euro-Rettungsfonds ESM erwartet. Der Euro notiert am Montag im frühen Handel etwas stärker. Gelingt der nachhaltige Sprung über die 1,009-Dollar-Marke, dürften vorerst die Bullen die Oberhand gewinnen.

Rohstoffmarkt

Seit dem Rutsch unter die 60-Dollar-Marke steht Öl unter Druck. An diesem Bild hat sich auch zum Wochenbeginn nichts geändert. Dabei bleibt das Überangebot an Rohöl weiterhin der größte Belastungsfaktor. Zum Wochenauftakt habe ein Anstieg der Bohrlöcher in den USA für Preisdruck gesorgt, hieß es aus dem Handel. Seit Beginn des Monats geht es mit den Ölpreisen mehr oder weniger stark nach unten. Das alte Jahrestief aus dem Januar rückt bereits in Schlagdistanz.

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