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erstellt von flatex Team

Morning News

Der DAX beendete die vergangene Handelswoche mit deutlichen Zugewinnen und dem dritten Plus in Serie. Mit freundlichen Vorgaben aus Asien, wo sowohl die jüngsten Signale der Europäischen Zentralbank und eine feste Wall Street als auch ermutigende Sentimentdaten aus der japanischen Industrie sowie vom chinesischen Immobilienmarkt stützten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Im frühen Handel war der Fokus zunächst auf die Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone gerichtet, wobei die positiven Signale hier überwogen. Während die Sentimentimentbarometer aus Frankreich einmal mehr positiv zu überraschen wussten, überzeugten in Deutschland immerhin die Signale aus dem Dienstleistungssektor. Der Wermutstropfen kam hingegen vom heimischen Industriesektor, wo sich die Stimmung im Oktober etwas stärker eingetrübt hatte als erwartet. Mit Blick auf den gesamten Währungsraum nährten sowohl die Daten aus der Industrie als auch die Signale vom Dienstleistungssektor, welche unter dem Strich jeweils eine überraschende Stimmungsaufhellung andeuteten, die Hoffnungen darauf, dass die Eurozone der jüngsten Abkühlung des globalen Konjunkturmotors trotzen kann. 

Gegen Mittag wurde die Rallye dann durch frische Impulse aus Fernost noch weiter befeuert, als die chinesische Notenbank angesichts der anhaltenden Konjunktursorgen nicht unerwartet eine weitere Absenkung des Zinsumfeldes in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde ankündigte. Als frische Industriedaten aus den USA, wo ein Sentimentbarometer für den Sektor ein Siebenmonatshoch markierte, am Nachmittag überraschend freundlich ausfielen und die Prognosen deutlich übertrafen, war die positive Momentaufnahme komplett. Der DAX markierte sein Tageshoch im Anschluss bei 10.847 Punkten, was ausgehend vom Wochentief einen Zugewinn von mehr als 700 Punkten bedeutete – ein Plus von mehr als sieben Prozent. Auch in den USA gingen die Indizes angesichts der Aussicht auf frische geldpolitische Stimuli aus Fernost und Europa sowie der zuletzt positiven Nachrichten aus der heimischen Berichtsaison mit weiteren deutlichen Zugewinnen aus dem Handel.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die positiven Vorgaben vom Wochenschluss auf, während die Aussicht auf weitere Konjunkturstimuli aus China und Japan zusätzlich stützen. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive ist der Fokus zunächst auf die Marke von 10.800 Punkten gerichtet. Gelingt es den Bullen, sich oberhalb der 10.800 zu etablieren, dürften die Bullen schnell den Angriff auf die massive Widerstandszone um die 11.000-Punktemarke ins Auge fassen. Hier findet sich aktuell u.a. auch die 200-Tage-Linie. Sollten die Bären zum Gegenschlag ausholen, findet sich bei 10.700 Punkten eine erste stärkere Verteidigungszone.

Devisen

Der Euro wird weiterhin von der Aussicht auf eine neuerliche Runde geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen belastet. Dazu kamen am Freitag ermutigende US-Industriedaten, die in Verbindung mit den jüngsten Signalen der großen Notenbanken in China und der Eurozone die Aussicht auf einen baldigen Zinsschritt der US-Notenbank erhöhen. Ein Angriff auf die Marke von 1,10 US-Dollar konnte am Freitag zunächst jedoch abgewehrt werden. Gelingt es den Bullen jedoch nicht, die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 1,1120 US-Dollar verläuft, zurückzuerobern, so drohen ein neuerlicher Test der Unterstützung sowie weitere Rückläufe bis in den Bereich um 1,0920 bzw. 1,0930 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Das Edelmetall scheint aktuell in einer Range zwischen 1.160 und 1.180 US-Dollar gefangen. Gewinnen die Bullen die Oberhand, könnten ein schneller Angriff auf das Bewegungshoch bei 1.191 US-Dollar sowie in der Folge ein Test der Widerstandszone bei 1.200 US-Dollar erfolgen. Sollten die Bären das Ringen für sich entscheiden, drohen Rückläufe bis auf 1.140 US-Dollar.

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