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erstellt von flatex Team

Morning News

Am Dienstag war es dem DAX nach sieben verlustreichen Handelstagen gelungen, die Verlustserie zu durchbrechen und zugleich die Marke von 10.000 Punkten zurückzuerobern. Mit uneinheitlichen Vorzeichen aus Asien, wo sich der Ausverkauf an den chinesischen Festlandsbörsen sowie in Japan fortgesetzt hatte, sich viele Börsen nach den Verlusten der vergangenen Tage im Gegenzug allerdings auch erholt präsentierten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Zur Eröffnung hatten sowohl deutlich erholte US-Futures als auch aktualisierte BIP-Daten für das abgelaufene Quartal gestützt, die den robusten Aufwärtstrend der heimischen Wirtschaft untermauerten. Im frühen Handel war der Fokus anschließend auf den Ifo-Index gestützt. Das vielbeachtete heimische Konjunkturbarometer zeigte sich im August widerstandsfähig und hatte sich trotz der jüngsten Turbulenzen wie schon im Vormonat erneut leicht aufgehellt. Ifo-Präsident Sinn kommentierte, die deutsche Wirtschaft bleibe ein Fels in der weltwirtschaftlichen Brandung.

Im Tagesverlauf erhielten die Kurse weitere positive Impulse aus Fernost, als am Mittag die Nachricht die Runde machte, dass die chinesische Notenbank zum mittlerweile fünften Mal seit November vergangenen Jahres die Leitzinsen senkte und darüber hinaus zusätzliche Schritte implementierte, um für nachhaltige Konjunkturstimuli in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zu sorgen. Die US-Daten vom Nachmittag bekräftigten indes den Eindruck, dass sich die Volkswirtschaft weiterhin im Vorwärtsgang befindet. Für den Immobilienmarkt bestätigten dies die weiter anziehenden Preise für Wohneigentum sowie die gestiegenen Verkaufszahlen neuer Häuser, für den wichtigen Binnenkonsum bestätigte dies ein unerwartet starker Anstieg des Konsumklimas. Trotz der im August leicht nachlassenden Aktivität auf dem wichtigen Dienstleistungssektor ist die Aufwärtsdynamik auch hier weiterhin robust. Nachdem die US-Indizes zwischenzeitlich deutliche Gewinne verzeichneten, ging es in den letzten Stunden plötzlich steil bergab. Weshalb die US-Indizes ins Minus drehten, bleibt unklar. Die Erklärungen reichten angesichts der robusten US-Daten von erneuten Zinsängsten über charttechnische Erklärungsansätze bis hin zu weiter anhaltenden Sorgen um China.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien zeigen sich die Märkte vor dem Hintergrund der frisch implementierten Konjunkturmaßnahmen der chinesischen Notenbank stabilisiert. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die 10.000-Punktemarke zurückzuerobern. Oberhalb dieser Hürde warten die nächsten Zwischenziele bei 10.050 sowie 10.100 Punkten. Auf der Unterseite droht unterhalb von 9.880 Punkten dagegen ein schneller Test der Unterstützungszone bei 9.800 Punkten.

Devisen 

Die Bewegungen beim Währungspaar waren ein Spiegelbild des Aktienmarktes. Mit der Erholung der Aktienmärkte begann die Konsolidierung der Gemeinschaftswährung, welche den Euro von 1,16 US-Dollar bis in den Bereich von 1,14 US-Dollar zurückführte. Als die US-Indizes im späten Dienstagshandel ins Minus fielen, ging es jedoch auch für den Euro wieder schlagartig nach oben, bevor es mit der einkehrenden Ruhe an den chinesischen Aktienmärkten wieder nach unten ging. Die nächsten Ziele auf der Oberseite warten nun bei 1,15 sowie im Bereich der Marken von 1,1530 bzw. 1,1540 US-Dollar. Sollte es nicht gelingen, die 1,1470 US-Dollar zu halten, dürften schnelle Rückläufe in den Bereich um 1,14 bzw. 1,1420 US-Dollar folgen.

Rohstoffmarkt

Nachdem das Edelmetall in den vergangenen Tagen von der steigenden Unsicherheit an den Finanzmärkten profitierte, ging es mit einem stärkeren US-Dollar und anziehenden Aktienkursen jüngst wieder deutlich bergab. Sollte es den Bullen nicht gelingen, die Marke von 1.140 US-Dollar zurückzuerobern, dürften ein schneller Angriff auf die Unterstützungszone bei 1.130 US-Dollar sowie weitere Rückläufe in Richtung 1.120 US-Dollar folgen. Übergeordnetes Ziel auf der Oberseite bleibt zunächst die Marke von 1.160 US-Dollar.

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