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Morning News

Der DAX startete mit einem Kurssprung in die neue Handelswoche. Mit positiven Vorzeichen aus Asien, wo ein durchwachsener Wirtschaftsausblick der japanischen Notenbank von Hoffnungen auf eine Einigung im Schuldendrama um Griechenland überlagert wurde, startete der heimische Leitindex fester in den Handel.

Ein am Sonntag von der griechischen Regierung unterbreiteter Verhandlungsvorschlag hatte zuvor positive Reaktionen ausgelöst, was in der Folge dazu führte, dass die Bullen in Scharen auf das Börsenparkett strömten. Im Laufe des Tages hielten sich die Meldungen zu Griechenland dann allerdings die Waage. Während Finanzminister Schäuble einmal mehr auf die Euphoriebremse trat, zeigten sich andere europäische Spitzenpolitiker wie EU-Ratspräsident Tusk und der Vorsitzende der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, der noch in dieser Woche auf eine Lösung im Schuldenkonflikt hofft, wesentlich zuversichtlicher. Bereits zur Wochenmitte wird die Eurogruppe wieder zusammentreffen und erneut über die jüngsten Vorschläge Griechenlands beraten. Bis dato deuten die insgesamt optimistischen Stimmen zumindest an, dass ein Grexit einmal mehr in letzter Minute abgewendet werden kann.

Auch von der Konjunkturseite gab es zu Wochenbeginn positive Nachrichten aus der Eurozone. So sprach das Bundesfinanzministerium von einem guten Start der heimischen Wirtschaft in das zweite Quartal, weshalb man mit einem anhaltenden Aufschwung rechne. Zudem zeigt sich das Konsumklima in der Eurozone weiter robust: Während die Ökonomen mit einem rückläufigen Verbrauchervertrauen rechneten, präsentierte sich das Sentimentbarometer für den Euroraum im Juni stabil. Erfreuliche Daten gab es außerdem aus den USA, wo ein Konjunkturbarometer eine wieder anziehende Wirtschaftsaktivität signalisierte und frische Zahlen vom US-Immobilienmarkt, die deutlich stärker ausgefallen waren als erwartet, zu überzeugen wussten. Darüber hinaus sorgten neuerliche Übernahmefantasien für zusätzliche Impulse am Aktienmarkt. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag ebenfalls im Plus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag positiv. In Asien greifen die Märkte die positiven Vorgaben der Wall Street auf, die Hoffnungen auf eine tragfähige Lösung im griechischen Schuldenkonflikt und ein schwächerer Yen überlagern durchwachsene Industriedaten aus China und Japan. Die Futures auf die US-Indizes werden ebenfalls fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst fester erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die Marke von 11.400 Punkten zu verteidigen. Die Marke von 11.460 Punkten ist dann das Sprungbrett für den Angriff auf die 11.500, dem weitere schnelle Hochs bis in den Bereich um 11.600 Punkte folgen könnten. Auf der Unterseite finden sich die nächsten Ziele im Bereich der Unterstützungszone um 11.330 bzw. 11.340 Punkte sowie bei 11.300 Punkten.

Devisen

Nachdem am Vortag ein Test der Marke von 1,14 US-Dollar scheiterte, fiel der Euro im frühen Dienstagshandel unter die Unterstützungen bei 1,13 bzw. 1,1280 US-Dollar zurück. Sollte auch die Marke von 1,1240 US-Dollar durchbrochen werden, drohen bei einem erfolgreichen Angriff auf die 1,12 US-Dollar schnelle Anschlusstiefs bis auf 1,1160 US-Dollar. Auf der Oberseite gilt es dagegen, die Marke von 1,13 US-Dollar zurückzuerobern. Wichtige Konjunkturdaten könnten im Tagesverlauf für weitere Impulse sorgen.

Rohstoffmarkt 

Die Hoffnungen auf eine Lösung im griechischen Schuldendrama und die gleichzeitig deutlich steigenden Aktienmärkte warfen das Edelmetall, das nun nicht mehr gefragt war, zum Wochenstart deutlich zurück. Ein Test der Unterstützung bei 1.180 US-Dollar konnte allerdings abgewendet werden. Sollte es den Bullen nicht gelingen, die Marke von 1.190 US-Dollar zurückzuerobern, droht ein erneuter Bärenangriff, der weitere Tiefs bis auf 1.160 US-Dollar nach sich ziehen könnte.

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