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Morning News

Am Mittwoch verbuchte der DAX erstmals in dieser Handelswoche geringe Verluste. Mit gemischten Vorzeichen aus Fernost, wo uneinheitliche Vorgaben der Wall Street belasteten, während erfreuliche Zahlen aus der japanischen Handelsbilanz sowie neuerliche Spekulationen auf zusätzliche chinesische Konjunkturstimuli vereinzelt stützen konnten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Im frühen Handel konnten Konjunkturdaten aus der zweiten Reihe zunächst nicht überzeugen: So meldeten die italienischen Einzelhändler für den Februar rückläufige Umsatzzahlen, die italienische Industrie lediglich magere Order- und Umsatzzahlen. Im weiteren Tagesverlauf zeichnete sich zudem ein Dämpfer für das Konsumklima im gemeinsamen europäischen Währungsraum ab – nach einem starken Jahresauftakt und vier Anstiegen in Serie hatte sich das entsprechende Sentimentbarometer der EU-Kommission im April überraschend erstmals wieder eingetrübt.

Auch das Thema Griechenland gerät wieder verstärkt in den Fokus der Anleger, die sich mit Blick auf den gefühlten Stillstand bei den Verhandlungen zunehmend skeptisch zeigen, was eine baldige und einvernehmliche Lösung des Problemfalls betrifft. In Großbritannien verdichten sich indes die Indizien, dass die lockere Geldpolitik der Bank of England möglicherweise früher als erwartet gestrafft werden könnte. Im jüngst veröffentlichten Notenbankprotokoll zum letzten Zinsentscheid fanden sich mit der Diskussion über möglicherweise schneller als erwartet anziehende Inflationsraten frische Hinweise in diese Richtung. Die US-Konjunkturdaten vom Nachmittag konnten dagegen auf ganzer Linie überzeugen. Sowohl der stärkere Anstieg der Immobilienpreise im Februar als auch die stärker als erwartet ausgefallenen Zahlen zum Verkauf bestehender Häuser signalisierten, dass der Trend am Immobilienmarkt trotz der vom straffen Winterwetter verursachten Konjunkturdelle weiter aufwärts gerichtet ist. Solide Zahlen zur laufenden Berichtsaison und ein sich erholender Energiesektor konnten den Gesamtmarkt zusätzlich stützen. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag fester.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien werden neuerliche Schwächesignale aus der chinesischen Industrie von freundlichen US-Vorgaben, einem schwächeren Yen und der Hoffnung auf zusätzliche chinesische Konjunkturstimuli egalisiert. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Plus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive findet sich das nächste Etappenziel für die Bullen bei 12.000 Punkten. Sollte es nicht gelingen, die Hürde zu überwinden, drohen Rückschläge bis auf 11.800 Punkte bzw. im weiteren Verlauf bis auf 11.600 Punkte.

Devisen

In den vergangenen Tagen gelang es dem Euro nicht, aus der jüngst etablierten Tradingrange zwischen 1,07 US-Dollar und 1,08 US-Dollar nachhaltig auszubrechen. Während die Bären die Unterstützungszone im Bereich um die Marken 1,0680 und 1,07 US-Dollar überwinden müssen, um in der Folge neue Tiefs bis auf 1,06 US-Dollar ansteuern zu können, haben die Bullen oberhalb von 1,0740 US-Dollar weitere Ziele bei 1,08 und 1,0840 US-Dollar auf dem Radar.

Rohstoffmarkt

Starke Zahlen vom US-Immobilienmarkt und ein in der Folge deutlich festerer US-Dollar signalisierten, dass eine frühzeitige Zinswende für viele Investoren längst nicht vom Tisch ist. Der Goldpreis fiel nach den erfreulichen Konjunkturdaten deutlich unter die wichtige Unterstützung bei 1.200 US-Dollar zurück. Sollte es den Bären gelingen, das Momentum zu nutzen und die Unterstützungszone um 1.175 bzw. 1.180 US-Dollar zu durchbrechen, drohen weitere Tiefs bis auf 1.150 US-Dollar. Auf der Oberseite gilt es für die Bullen zunächst, die Marke von 1.200 US-Dollar zurückzuerobern.

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