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Morning News

Zur Wochenmitte ging es für den DAX wieder nach oben. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo beunruhigende japanische Exportdaten von der anhaltenden Hoffnung auf weitere Konjunkturstimuli der Notenbanken in China und Japan überlagert wurden, während an den chinesischen Börsen vor dem Hintergrund anhaltender Konjunktursorgen angesichts der teils deutlich überhöhten Bewertungen starke Gewinnmitnahmen einsetzten, startete der heimische Leitindex fester in den Handel.

Nach der jüngsten Erholung des Aktienmarktes, die auch auf Spekulationen hinsichtlich einer möglichen Ausweitung des Anleihekaufprogrammes der Europäischen Zentralbank zurückzuführen war, hielten sich die Anleger mit Blick auf den am heutigen Donnerstag bevorstehenden Zinsentscheid der EZB sowie fehlender Konjunkturdaten zunächst noch bedeckt.

Darüber hinaus wirkten auch enttäuschende japanische Handelszahlen nach, da sie sich nahtlos in die Serie von zuletzt enttäuschenden Handelszahlen wie jenen aus China einreihten, die Sorge vor einer weiteren Abkühlung des globalen Konjunkturmotors nährten und damit in der Folge auch den Rohstoffsektor belasteten. Eine Serie freundlicher Nachrichten konnte die Stimmung in der Folge allerdings aufhellen. Hierzu gehörten u.a. gesunkene Haushaltsdefizite in der Eurozone, ein gesunkenes Staatsdefizit in Großbritannien, wo die laufende Wirtschaft auch im September für sprudelnde Steuereinnahmen sorgte, sowie positive Nachrichten aus dem US-Handel, wo es eine Serie von erfreulichen Geschäftszahlen und frische Übernahmeaktivitäten gab und wo nicht zuletzt auch der mit Spannung erwartete Börsengang der italienischen Edelmarke Ferrari glückte. Ein schwacher Pharmasektor und fallende Rohstoffpreise zogen die US-Indizes zum Handelsschluss allerdings dennoch ins Minus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien werden die Märkte von den schwachen Vorgaben der Wall Street belastet, während nicht wenige Investoren vor den anstehenden Notenbanksitzungen der EZB und der Bank of Japan ohnehin die Seitenlinie bevorzugen. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es auf der Oberseite zunächst, die Hürden bei 10.200 und 10.250 Punkten zu überspringen, bevor sich oberhalb des Vortageshochs von 10.277 Punkten weiterer Raum bis in den Bereich um 10.330 bzw. 10.340 Punkte sowie übergeordnet bis auf 10.400 Punkte erschließen würde. Auf der Unterseite muss dagegen die 10.000-Punktemarke halten, da andernfalls Rückläufe bis auf 9.880 Punkte sowie weitere Anschlusstiefs bis auf 9.800 Punkte drohen.

Devisen

Vor dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank zeigt sich das Währungspaar weiter richtungslos. Umso deutlicher könnten die Bewegungen allerdings im Nachgang des heutigen Sitzungsergebnisses ausfallen. Die nächsten Etappenziele warten vorerst weiterhin bei 1,1280 US-Dollar auf der Unterseite sowie bei 1,1440 US-Dollar auf der Oberseite. Sollte die EZB im Laufe des Tages wider Erwarten tatsächlich weitere Schritte wie etwa eine Ausweitung des Anleihekaufprogrammes verkünden, könnte der Euro bis an die 200-Tage-Linie fallen, die aktuell bei 1,1130 US-Dollar wartet.

Rohstoffmarkt

Die Ölpreise setzten ihre Talfahrt auch am Mittwoch fort. Aktuell ist es die starke Angebotsseite, die wieder vermehrt in den Fokus rückt. Zur Wochenmitte waren es nun unerwartet stark gestiegene US-Lagerbestände, die die Notierungen weiter nach unten zogen. Im Falle von Brent steht nun ein Angriff auf die Unterstützung bei 47 US-Dollar bevor. Sollte es den Bullen nicht gelingen, die Marke zu verteidigen, drohen schnelle Anschlusstiefs bis auf 46 US-Dollar. Übergeordnet rückt bereits wieder die Marke von 44 US-Dollar ins Visier. Auf der Oberseite findet sich das erste Etappenziel dagegen bei 50 US-Dollar.

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