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Morning News

Zum Auftakt der neuen Handelswoche verbuchte der DAX leichte Zugewinne. Mit roten Vorzeichen aus Asien, wo die schwachen Vorgaben der Wall Street vom Wochenschluss belasteten und ermutigende Wortmeldungen zum Zustand der chinesischen Konjunktur sowie stabilisierte chinesische Festlandsbörsen kaum positive Akzente setzen konnten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Angesichts eines an Nachrichten armen Handelstages blieb zunächst auch die Handelsspanne überschaubar, wobei ein zunehmend schwächerer Euro die negativen Effekte der einbrechenden VW-Aktie abbremsen konnte. Erfreuliche Signale kamen im Tagesverlauf zunächst aus der Bundesbank, wo man die heimische Wirtschaft weiter im Aufschwung sieht. Der zuletzt kräftige Aufwärtstrend dürfte sich auch im Sommer fortgesetzt haben, so die Einschätzung der Ökonomen, die insbesondere auf starke Beschäftigtenzahlen, deutliche Einkommenszuwächse sowie fallende Energiepreise verwiesen. Die Experten des Bundesfinanzministeriums stimmten in den Chor ein und signalisierten, dass sich der Aufschwung mit Blick auf aktuelle Wirtschaftsdaten wie etwa erfreuliche Exportzahlen oder eine leichte Ausweitung der Industrieproduktion fortsetzen dürfte.

Aus den USA waren am Nachmittag uneinheitliche Signale zu vernehmen. Auf der Konjunkturseite missfielen frische Zahlen vom US-Immobilienmarkt, wo die Verkaufszahlen bestehender Häuser im August unerwartet deutlich zurückgefallen waren. Darüber hinaus wurden die Verkaufszahlen für den Vormonat nach unten korrigiert. Im Gegenzug konnten allerdings diverse Wortmeldungen namhafter US-Währungshüter stützen. Die Präsidenten der regionalen Notenbankvertretungen San Francisco, St. Louis, Atlanta sowie der Federal Reserve Richmond signalisierten jeweils, dass die gesteckten Ziele der Notenbank mit Blick auf den robusten Aufwärtstrend der Wirtschaft erreicht seien und der erwartete Zinsschritt der US-Notenbank noch in diesem Jahr erfolgen dürfte. Von frischem Konjunkturoptimismus gestützt, beschlossen die US-Indizes den Handelstag mit Zugewinnen.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die positiven US-Vorgaben auf, während die Stabilisierung an den chinesischen Börsen zusätzlich stützt. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive ist der Fokus auf der Oberseite zunächst wieder auf die Widerstandszone bei 10.000 Punkten gerichtet. Gelingt es den Bullen, die Hürde zu überwinden, warten die nächsten Zwischenziele bei 10.120 und 10.200 Punkten. Auf der Unterseite droht bei einem Bruch unter die Marke von 9.880 Punkten ein Test der jüngsten Bewegungstiefs bei 9.780 Punkten. 

Devisen

Die jüngsten Aussagen diverser US-Notenbanker hinsichtlich einer baldigen Zinswende setzten den Euro zu Wochenbeginn deutlich unter Druck. In der Folge wurde die Unterstützungszone bei 1,12 US-Dollar durchbrochen. Gelingt es den Bullen nicht, sich erneut oberhalb von 1,1220 US-Dollar zu etablieren, drohen weitere Rückläufe bis auf 1,1130 US-Dollar. Nächstes Zwischenziel auf der Oberseite ist der Bereich um 1,1270 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Auch am Goldpreis gingen die jüngsten Aussagen der US-Währungshüter nicht spurlos vorbei. Die Aussicht auf anziehende Zinsen und ein festerer US-Dollar brachten sichtbaren Gegenwind für das Edelmetall mit sich. Während die Bullen weiterhin die Widerstandszone bei 1.140 US-Dollar im Visier haben, gilt es auf der Unterseite, die Verteidigungslinie bei 1.120 US-Dollar zu verteidigen, da sonst Anschlusstiefs bis auf 1.100 US-Dollar drohen.

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