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erstellt von flatex Team

Morning News

Am Donnerstag konnte der DAX kleine Zugewinne verbuchen, allerdings hat sich der Index mit Blick auf die Schlusskurse seit Dienstag de facto kaum mehr bewegt. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo schwache chinesische Industriedaten neuerliche Spekulationen auf zusätzliche Konjunkturstimuli der chinesischen Behörden entfachten und ein schwächerer Yen zumindest etwas stützen konnte, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Im frühen Handel vermochten es durchwachsene Konjunkturdaten nicht, für Entlastung zu sorgen: Sowohl in Frankreich als auch in Deutschland hatten die Sentimentbarometer für den Industrie- und auch den Dienstleistungssektor jeweils enttäuscht. Der Sammelindex für die Eurozone fiel damit den zweiten Monat in Folge zurück. Der erneut gesunkene Überschuss in der Leistungsbilanz des Euroraums, für den sich insbesondere die gesunkenen Überschüsse in der Handelsbilanz verantwortlich zeichnen, komplettierte die negative Gemengelage. 

Auch außerhalb des Euroraumes zeichneten die Konjunkturdaten ein unter dem Strich bestenfalls gemischtes Bild. In Großbritannien scheint der Aufschwung jedenfalls weiterhin intakt. Dies signalisierten zumindest überraschend stark gestiegene Umsatzzahlen aus dem Einzelhandel. In den USA konnten wiederum nur einige Datensätze überzeugen. Dies gilt vor allem für die abermals überzeugend ausgefallenen Zahlen vom Arbeitsmarkt. Auch der Sammelindex der Frühindikatoren präsentierte sich im April deutlich stärker als erwartet, zumal der Wert für den März noch nach oben korrigiert wurde. Weitaus weniger überzeugend präsentierten sich dagegen frische Zahlen vom Immobilienmarkt, ein Konjunkturbarometer für die Region Philadelphia, ein Sentimentbarometer für den Industriesektor und ein Konjunkturbarometer der Chicago Fed, die allesamt die Erwartungen verfehlten. Ein fester Rohstoffsektor, neuerliche Übernahmeaktivitäten und die Hoffnung auf ein Hinauszögern der US-Zinswende hielten die US-Börsen jedoch schlussendlich im Plus. 

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag positiv. In Asien greifen die Märkte die freundlichen US-Vorgaben auf, während die Spekulationen auf chinesische Konjunkturspritzen anhalten und ein etwas festerer Yen kaum zu belasten vermag. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Plus erwartet. 

Aus charttechnischer Perspektive ringen Bullen und Bären angesichts der angedeutet freundlichen Eröffnung womöglich schon in Kürze um die Marke von 11.900 Punkten. Sollte ein Angriffsversuch der Bullen scheitern, muss die Unterstützung bei 11.800 Punkten halten, da sonst schnelle Ziele bis auf 11.760 bzw. 11.680 Punkte drohen. Sollte ein Angriff der Bullen gelingen, dürfte sich der Fokus auf der Oberseite schnell auf die Marke von 12.000 Punkten richten. 

Devisen 

Gefühlt herrscht seit Wochenmitte Stillstand beim Währungspaar. Durchwachsene Konjunkturdaten auf der einen wie auf der anderen Seite des Atlantik können für eine Positionierung keine Argumente liefern. Sollte sich der Euro oberhalb von 1,1140 US-Dollar etablieren können, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen neuerlichen Angriff auf die 1,12 US-Dollar. Als Sprungbrett könnte die Marke von 1,1160 US-Dollar dienen. Sollten die genannten Marken jedoch nicht überwunden werden, drohen ein Test der 1,11 US-Dollar sowie ein Test des Bewegungstiefs bei 1,1080 US-Dollar. 

Rohstoffmarkt

Der nach abermals durchwachsenen US-Konjunkturdaten schwächere US-Dollar und die zuletzt gesunkenen US-Lagerbestände sorgten am Donnerstag erneut für steigende Ölpreise. Im Falle von Brent ist der Widerstand bei 67 US-Dollar in Schlagdistanz gerückt. Sollte das Momentum der Bullen anhalten und die Hürde überwunden werden, warten die nächsten Ziele bei 68 und 70 US-Dollar. Erstes Ziel auf der Unterseite bleibt die Marke von 65 US-Dollar.

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