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Morning News

Am Dienstag verbuchte der DAX nach drei Gewinntagen erstmals wieder Verluste. Mit uneinheitlichen Vorgaben aus Asien, wo die richtungslose Wall Street sowie der generelle Mangel an Impulsen für uneinheitliche Vorzeichen sorgten, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Tag.

Im frühen Handel brachten die Nachrichten aus der Eurozone mehr Licht als Schatten mit sich, wobei insbesondere frische Daten der Europäischen Zentralbank zur Kreditvergabe zu gefallen wussten. Die EZB hatte für das abgelaufene Quartal nicht nur eine weitere Lockerung der Kreditvergabepolitik der Banken an Unternehmen, sondern zugleich auch eine wachsende Nachfrage nach Krediten im Euroraum gemeldet. Die Daten untermauern die Hoffnung, dass der Wirtschaftsblock seine moderate konjunkturelle Erholung trotz des sich zuletzt spürbar abkühlenden globalen Konjunkturmotors weiter unverändert fortsetzen kann. Weitere Zahlen aus der Zentralbank gab es außerdem zum Überschuss in der Leistungsbilanz für die Eurozone, welcher sich im August insbesondere aufgrund des deutlich zurückgegangenen Überschusses in der Handelsbilanz merklich verringert hatte. 

Am Nachmittag sendeten frische Zahlen für den US-Immobilienmarkt dann uneinheitliche Signale. Einen positiven Eindruck hinterließen die Zahlen zu den Baubeginnen im September, welche deutlich über den Prognosen lagen und zugleich den zweithöchsten Stand innerhalb der letzten acht Jahre bedeuteten. Dagegen fiel die Zahl der Baugenehmigungen allerdings auf den tiefsten Stand seit März zurück. Auch aus der laufenden US-Berichtsaison gab es über den Tagesverlauf bei gemischt ausgefallenen Resultaten erneut keine nachhaltigen Impulse, sodass die US-Indizes wenig bewegt schlussendlich erneut nahe ihrer Vortagesniveaus aus dem Handel gingen.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag freundlich. In Asien werden enttäuschende japanische Handelszahlen von der anhaltenden Hoffnung auf frische Konjunkturstimuli der großen Notenbanken in Japan und China überlagert. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gelten weiterhin die altbekannten Ziele. Auf der Oberseite warten die nächsten Zwischenziele bei 10.200 sowie bei 10.250 Punkten. Übergeordnete Ziele sind die Widerstandszone bei 10.330 bzw. 10.340 Punkten sowie die Marke von 10.400 Punkten. Auf der Unterseite gilt es nach wie vor, die Unterstützungszone bei 10.000 Punkten zu verteidigen, da sonst weitere Rückläufe bis auf 9.880 Punkte bzw. ein Test der 9.800 drohen.

Devisen

Der Euro arbeitet vorerst auch weiterhin in einer Spanne zwischen 1,13 und 1,14 US-Dollar. Unsicherheiten und Spekulationen rund um die Geldpolitik von EZB und Fed begrenzen das Potenzial sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite. Frisches Abwärtspotenzial auf der Unterseite dürfte sich daher erst mit einem Bruch der Verteidigungszone bei 1,1280 US-Dollar erschließen, frisches Aufwärtspotenzial erst im Falle des Sprungs über die Hürden bei 1,1370 sowie bei 1,1440 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Der Druck auf die Ölpreise hielt auch am Dienstag an. Verantwortlich waren Signale aus dem Iran. Das Land erwartet, die Ölexporte im Anschluss an das Ende der wirtschaftlichen Sanktionen rasch verdoppeln zu können. Während die Bären nun die Unterstützungszone bei 47 US-Dollar anvisieren, gilt es für die Bullen zunächst, die 50-Dollarmarke zurückzuerobern.

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