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Morning News

Mit einem mageren Minus von gut fünf Punkten wurde die bislang positive Bilanz der laufenden Handelswoche am Mittwoch kaum getrübt. Trotz positiver Vorzeichen aus Asien, wo überraschend starke japanische Wachstumszahlen, ein schwächerer Yen und anhaltende Spekulationen auf zusätzliche chinesische Konjunkturstimuli stützten, startete der heimische Leitindex leichter in den Handel.

An einem insgesamt nachrichtenarmen Handelstag untermalten neue Meldungen zur Causa Griechenland, wie weit die Beteiligten noch von einer Einigung entfernt sind: Während ein Vertreter der griechischen Regierungspartei abermals mit der Verweigerung einer fälligen Schuldenzahlung an den Internationalen Währungsfonds drohte, falls es bis Anfang Juni nicht zu einer einvernehmlichen Lösung zwischen Schuldner und den Gläubigern kommen werde, hielt Eurogruppen-Chef Dijsselbloem eine schnelle Einigung noch in dieser Woche, wenn die europäischen Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel aufeinandertreffen, eher für unwahrscheinlich, auch wenn in den Verhandlungen zuletzt kleinere Fortschritte erzielt worden waren.

Die generelle Zurückhaltung am Markt war indes der für den Abend auf dem Programm stehenden Veröffentlichung des jüngsten Sitzungsprotokolls der US-Notenbank geschuldet, da auch das am Vormittag veröffentlichte Sitzungsprotokoll der Bank of England keine Überraschungen parat gehalten hatte und die britische Notenbank ihre lockere Geldpolitik wie erwartet bis auf Weiteres unangetastet belassen wird. Doch auch die mit Spannung erwarteten Zeilen zur jüngsten Sitzung der US-Notenbank brachten schließlich wenig Erhellendes mit sich. Wie erwartet, halten viele Mitglieder des Offenmarktausschusses einen Zinsschritt im Juni angesichts zuletzt durchwachsener Konjunkturdaten für unwahrscheinlich. Gleichwohl ist diese Option nicht völlig vom Tisch, zumal die Mehrheit der Ausschussmitglieder die konjunkturelle Schwäche mit Blick auf den harten Winter und die Bestreikung wichtiger Häfen lediglich für eine temporäre Phase hält. Die US-Indizes gingen anschließend kaum bewegt nahe ihrer Vortagesniveaus aus dem Handel.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien belasten neuerliche Schwächesignale der chinesischen Industrie, während die in der Folge einsetzenden Spekulationen auf zusätzliche chinesische Konjunkturspritzen sowie ein schwacher Yen nur vereinzelt stützen können. Die Futures auf die US-Indizes werden leichter gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive bleibt der Fokus auf der Unterseite weiter auf die Unterstützungszone bei 11.800 Punkten gerichtet. Sollten die Bären die Marke durchbrechen, drohen Anschlusstiefs bis in den Bereich zwischen 11.680 und 11.700 Punkten. Auf der Oberseite muss es den Bullen dagegen gelingen, die Hürden bei 11.880 bzw. 11.900 Punkten zu überwinden, um Raum für den Angriff auf die 12.000 zu erschließen.

Devisen

Die überschaubare Agenda brachte am Vortag kaum Impulse für das Währungspaar mit sich. Nachdem die Bullen zur Wochenmitte einen Angiff auf die 1,11 US-Dollar abwehren konnten, blieb die Handelsspanne in der Folge eng. Gelingt es den Bullen jedoch nicht, verlorenen Boden zurückzuerobern und den Widerstand bei 1,1140 US-Dollar nachhaltig zu überwinden, ist ein neuerlicher Test der 1,11 US-Dollar bzw. des Vortagestiefs bei 1,1080 US-Dollar wahrscheinlich. Gelingt der Sprung über die 1,1140 US-Dollar, hätten die Bullen zunächst Raum bis auf 1,12 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Nachdem die Ölpreise in den vergangenen Handelstagen merklich zurückgekommen waren, lockten gefallene US-Lagerbestände die Bullen zurück auf das Parkett. Mit dem dritten Rückgang in Folge kletterte Brent über den Widerstand bei 65 US-Dollar. Das nächste Etappenziel findet sich nun bei 67 US-Dollar. Sollten die Bären zum Gegenschlag ausholen, findet sich das übergeordnete Ziel bei 62 US-Dollar. 

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