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Morning News

Nach dem Ausverkauf zum Wochenschluss startete der DAX am Montag mit deutlichen Zugewinnen in die neue Handelswoche. Trotz schwacher Vorgaben aus Asien, wo weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen der chinesischen Notenbank von schwachen US-Vorgaben überlagert wurden, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Nach dem Ausverkauf zum Wochenschluss startete der DAX am Montag mit deutlichen Zugewinnen in die neue Handelswoche. Trotz schwacher Vorgaben aus Asien, wo weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen der chinesischen Notenbank von schwachen US-Vorgaben aus der Vorwoche, strafferen Restriktionen für den chinesischen Aktienmarkt und einsetzenden Gewinnmitnahmen überlagert wurden, startete der heimische Leitindex fester in den Tag. An einem nachrichtenarmen Handelstag waren es neben den neuerlichen monetären Lockerungsmaßnahmen einer großen Notenbank insbesondere die Schnäppchenjäger, die den Aktienmarkt stützten, nachdem der DAX am vergangenen Freitag in der Spitze gut 350 Punkte verloren hatte. Die Anleger zeigen sich laut der jüngsten Sentix-Erhebung trotz der zurückliegenden, schwachen Handelswoche indes weiterhin zuversichtlich: Zwar seien die kurzfristigen Erwartungen auf ein Sechsmonatstief zurückgefallen, was weitere Kursverluste in den kommenden Handelswochen befürchten lasse, allerdings halten sich die mittelfristigen Erwartungen auf hohem Niveau weiter stabil. 

Indes warnte die Bundesbank in ihrem jüngsten Monatsbericht vor überzogenen Wachstumserwartungen. Anlass hierfür waren die zuletzt eher durchwachsenen Industriezahlen zu Produktion und Auftragseingang. Das nach wie vor kräftige Wachstum werde im Gegensatz dazu weiterhin vom heimischen Verbraucher gestützt, der vom robusten Arbeitsmarkt und steigenden Reallöhnen profitiere. Unter dem Strich werde der Konjunkturmotor wohl aber mit niedrigeren Drehzahlen arbeiten, als man angesichts des starken Schlussquartals 2014 noch erwarten konnte. Ein langsameres Wachstumstempo deutet sich indes auch in der größten Volkswirtschaft der Erde an. Ein Konjunkturbarometer der Federal Reserve Chicago signalisierte, dass sich die wirtschaftliche Aktivität in den USA im März weiter abgeschwächt hatte. Neben den jüngsten Konjunkturstimuli der chinesischen Notenbank konnten jedoch schlussendlich auch solide Gewinnzahlen aus der laufenden US-Berichtsaison stützen. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag im Plus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag freundlich. In Asien können sowohl die positiven Vorgaben der Wall Street als auch ein schwächerer Yen und vereinzelte Schnäppchenkäufe stützen. Die Futures auf die US-Indizes legen ebenfalls zu. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Plus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive ist der Fokus auf der Unterseite auf die Unterstützungszone bei 11.800 Punkten gerichtet. Sollte ein erneuter Angriff der Bären an dieser Stelle erfolgreich sein, drohen weitere Tiefs bis in den Bereich um 11.600 bzw. 11.620 Punkte. Auf der Oberseite warten die nächsten Etappenziele bei 11.900, 11.940 und 12.000 Punkten.

Devisen

Nach den starken Kursgewinnen aus der Vorwoche, als der Euro bis zum Wochenschluss gut drei Cent dazugewinnen konnte, fiel er zum Wochenstart unter die Unterstützung bei 1,08 US-Dollar zurück. Hält das Momentum der Bären an, dürfte ein baldiger Test der 1,07 US-Dollar erfolgen. Unterhalb dieser Marke findet sich das nächste Ziel bei 1,0680 US-Dollar. Auf der Oberseite warten Zwischenziele bei 1,0740 und 1,08 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Dem Edelmetall fehlen die großen Impulse. Seit Beginn des Monats April arbeitet der Goldpreis eng an der wichtigen Marke von 1.200 US-Dollar. Der zuletzt etwas stärkere US-Dollar und die Erholung am Aktienmarkt zu Wochenbeginn hatten zwar für etwas Rückenwind im Bärenlager gesorgt, allerdings geht das Warten auf nachhaltige Impulse weiter. Bis dahin bleibt das Potenzial auf der Oberseite durch die drohende US-Zinswende und den festen US-Dollar ebenso begrenzt, wie es auf der Unterseite u.a. durch durchwachsene Konjunkturdaten sowie die Unsicherheiten um Griechenland begrenzt ist. Übergeordnetes Ziel auf der Unterseite ist zunächst der Bereich um 1.175 bzw. 1.180 US-Dollar, auf der Oberseite gilt es für die Bullen dagegen, die Hürde bei 1.220 US-Dollar zu überwinden.

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