flatex Magazin

News rund um den DAX und die Börse. Unser Marktanalyst Oswald Salcher und unsere Morning News halten Sie auf dem Laufenden.

Immer auf dem neuesten Stand. RSS-Feed abonnieren.

erstellt von flatex Team

Morning News

Zum Wochenstart verbuchte der DAX das dritte Plus in Serie. Mit uneinheitlichen Vorgaben aus Asien, wo insgesamt durchwachsene chinesische Konjunkturdaten gemischte Reaktionen auslösten und die positiven US-Vorgaben vom Wochenschluss nur vereinzelt stützen konnten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Das positive Sentiment wurde zu Wochenbeginn erneut von der Hoffnung auf frische Konjunkturstimuli, insbesondere aus Fernost gestützt. In China, wo die Wachstumszahlen im abgelaufenen Quartal weniger stark zurückgefallen waren als zunächst befürchtet, hatten die jüngsten Maßnahmen der chinesischen Notenbank zwar Wirkung gezeigt, was u.a. robuste Konsumdaten für den September signalisierten, allerdings bereitet der Industriesektor weiterhin Sorgen, was insbesondere an einer deutlich hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Industrieproduktion abzulesen war. Neben der chinesischen Zentralbank hoffen viele Investoren zudem auch auf die EZB. Ein am Montag abermals schwächelnder Euro signalisierte jedenfalls, dass angesichts des Stillstands bei den Verbraucherpreisen sowie der zuletzt erneut geschürten Deflationssorgen nicht wenige mit einer weiteren Lockerungsrunde der Europäischen Zentralbank rechnen. 

Zeit und Raum für diese Spekulationen gab es am Montag jedenfalls zur Genüge, da es mit Blick auf den Terminkalender ohnehin an realen Konjunkturimpulsen aus der ersten Reihe mangelte. Am Nachmittag konnte dann allerdings immerhin ein Sentimentbarometer für den US-Immobilienmarkt überzeugen. Dort war die Zuversicht unter den Häuslebauern auf den höchsten Stand seit Oktober 2005 geklettert. Die Daten spiegelten zugleich die Hoffnungen auf weiterhin positive Wachstumsimpulse vom wichtigen Häusermarkt wider. Darüber hinaus gab es erneut eine prominente Wortmeldung zur Diskussion um den Zeitpunkt der US-Zinswende: John Williams, Präsident der Federal Reserve San Francisco, äußerte sich in einem Interview positiv über den Zustand der US-Konjunktur. Aus diesem Grund sprach er sich auch für eine Anhebung der Zinsen aus, die in naher Zukunft geschehen solle. Mangels Impulsen gingen die US-Indizes schlussendlich nahe ihrer Vortagesniveaus aus dem Handel.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien präsentieren sich die Märkte angesichts richtungsloser Vorgaben sowie eines Mangels an Impulsen uneinheitlich. Die Futures auf die US-Indizes werden leichter gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Zwischenziele auf der Oberseite weiterhin bei 10.200 sowie bei 10.250 Punkten. Auf der Unterseite gilt es dagegen weiterhin, die 10.000-Punktemarke zu verteidigen, da andernfalls Rückläufe bis auf 9.880 bzw. 9.800 Punkte drohen.

Devisen

Der Euro wurde zu Wochenbeginn weiter in Richtung der Marke von 1,13 US-Dollar gedrückt. Auf dem Kurs lasten Spekulationen hinsichtlich einer möglichen Ausweitung des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank, welche durch anhaltend flache Inflationsdaten ausgelöst wurden. Sollte der Euro unter die Marke von 1,1280 US-Dollar rutschen, könnten schnelle Anschlusstiefs bis auf 1,1220 US-Dollar folgen. Übergeordnet droht bei einer anhaltend hohen Abwärtsdynamik gar ein Test der 200-Tage-Linie, die aktuell bei 1,1132 US-Dollar verläuft. Das erste Zwischenziel auf der Oberseite wartet bei 1,1370 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Mäßige Konjunkturdaten aus China setzten dem Rohstoffsektor, insbesondere den Ölpreisen zu Wochenbeginn abermals zu. Sollte es den Bullen im Falle von Brent nicht gelingen, zum Gegenschlag auszuholen und die Widerstände bei 49 und 50 US-Dollar zu überwinden, droht ein schneller Test der Unterstützungszone bei 47 US-Dollar.

Comments (0)

No comments found!

Write new comment

Disclaimer
Die „flatex GmbH“, als Herausgeberin dieses Magazins übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der im Magazin enthaltenen Börsen- und Wirtschaftsinformationen, allgemeinen Marktdaten, Preise, Indizes und sonstigen Inhalte. Gleichfalls übernimmt die „flatex GmbH“ keine Haftung für etwaige Verzögerungen oder die Genauigkeit sowie Verfügbarkeit der publizierten Inhalte. Weiterlesen

Sie sind noch
kein Kunde bei
flatex?

Eröffnen Sie ein Konto und profi-
tieren Sie von allen Vorteilen!

Jetzt Konto eröffnen

Twitter