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Morning News

Der DAX beschloss die vergangene Handelswoche nach sieben vorangegangenen Gewinntagen mit einem Minus. Mit positiven Vorzeichen aus Asien, wo freundliche Vorgaben der Wall Street, ein schwächerer Yen und eine Erholung der chinesischen Börsen stützten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag. Nach dem jüngsten Kursanstieg fehlten den Bullen zum Freitag allerdings sichtbar die Impulse, um weitere Zugewinne zu rechtfertigen, nachdem der Index zuvor binnen weniger Handelstage in der Spitze bereits um mehr als 1.100 Punkte zugelegt hatte.

Die Nachrichtenlage war zunächst ohnehin vielmehr politischer Natur. So wurden in der Causa Griechenland die technischen Details zum Überbrückungskredit zementiert. Außerdem hatte der Gouverneursrat des Europäischen Stabilitätsmechanismus formal beschlossen, mit Athen die Verhandlungen bzgl. eines dritten Hilfsprogrammes aufzunehmen. Darüber hinaus erteilten u.a. die Parlamente in Deutschland und Österreich sowie die Regierung Lettlands grünes Licht für die Verhandlungen.

Auf der Konjunkturseite bestimmten US-Daten, die eine uneinheitliche Momentaufnahme zeichneten, die Agenda. Ermutigende Signale kamen dabei vom US-Immobilienmarkt, wo im Juni sowohl die Zahl der Baubeginne als auch die Zahl der Baugenehmigungen deutlich über den Prognosen lagen. Zudem wurde die Zahl der Baubeginne für den Vormonat noch nach oben korrigiert. Die Sorge um Chinas Aktienmärkte und die Zuspitzung der griechischen Schuldenkrise mündeten beim US-Verbraucher dagegen in Zurückhaltung – das Konsumklimabarometer der Universität Michigan hatte sich im Juli etwas eingetrübt. Während der Nasdaq Composite nach starken Quartalszahlen von Google die jüngste Rekordfahrt weiter ausdehnen konnte, fehlten angesichts eines festeren US-Dollars jedoch auch in den USA letztlich die entscheidenden Impulse, um auch den Gesamtmarkt mit nach oben zu ziehen. Die US-Börsen beschlossen die Handelswoche uneinheitlich.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien präsentieren sich die Märkte mangels klarer Impulse und fehlender Akzente aus Japan, wo die Börsen am Montag geschlossen blieben, uneinheitlich. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Zwischenziele oberhalb von 11.700 Punkten bei 11.760 sowie 11.800 Punkten. Gelingt es den Bullen jedoch nicht, sich oberhalb von 11.700 Punkten zu etablieren, drohen unterhalb von 11.670 Punkten schnelle Rückläufe bis auf 11.600 Punkte.

Devisen

Starke US-Immobilienmarktdaten und die näher rückende US-Zinswende setzten den Euro am Freitag weiter unter Druck. Sollte es den Bullen nicht gelingen, die Marke von 1,0830 US-Dollar zurückzuerobern, droht ein Bärenangriff auf die Marke von 1,08 US-Dollar. Sollten die Bären erfolgreich sein, drohen schnelle Anschlusstiefs bis auf 1,0740 US-Dollar. Auf der Oberseite wartet ein nächstes Zwischenziel bei 1,0860 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Die nahende US-Zinswende und ein fester US-Dollar lasten auch weiterhin auf dem Goldpreis. Zudem zeigten aktualisierte Zahlen zu den chinesischen Goldreserven, dass die Volksrepublik deutlich weniger Gold in ihren Beständen hat als erwartet. Auf der Unterseite richtet sich der Fokus mit Blick auf den Chart nun auf die Unterstützungszone bei 1.100 US-Dollar. Auf der Oberseite muss es den Bullen dagegen zunächst gelingen, die Marke von 1.120 US-Dollar zurückzuerobern.

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