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Morning News

Am Dienstag verbuchte der DAX das dritte Minus in Serie. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo positive Vorgaben der Wall Street, ermutigende Daten vom chinesischen Immobilienmarkt und ein schwächerer Yen von anhaltenden Konjunktursorgen und einem Ausverkauf am chinesischen Aktienmarkt überlagert wurden, startete der heimische Leitindex leichter in den Handel.

Während ein abermals schwacher Rohstoffsektor und der anhaltende Ausverkauf in diversen Schwellenländern sowie die am heutigen Mittwoch bevorstehende Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls zum jüngsten Zinsentscheid der US-Notenbank über weite Strecken des Tages für Zurückhaltung sorgten, gelang es den rar gesäten Konjunkturdaten im Gegenzug kaum, nachhaltige Akzente zu setzen. Dies galt auch für erfreuliche Nachrichten aus Deutschland, wo frische Arbeitsmarktdaten für das zweite Quartal einen Rekordwert bei den Beschäftigtenzahlen auswiesen und das Statistische Bundesamt überdies konstatierte, dass die Dynamik auf dem heimischen Immobilienmarkt angesichts des weiterhin niedrigen Zinsumfeldes auch im ersten Halbjahr 2015 angehalten habe.

Indes nährte ein unerwarteter Anstieg der britischen Verbraucherpreise – insbesondere die deutlich gestiegene Kerninflationsrate überraschte - die Spekulationen auf einen baldigen Zinsschritt der Bank of England. Frische Zahlen vom US-Immobilienmarkt vermochten es am Nachmittag dagegen nicht, für klare Signale zu sorgen. Während die Zahl der Wohnbaubeginne im Juli zwar leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben war aber zugleich dennoch auf den höchsten Stand seit mehr als sieben Jahren kletterte, war die Zahl der Baugenehmigungen im Vormonat geradezu eingebrochen. Darüber hinaus wurden auch die Zahlen für den Juni weiter nach unten korrigiert, während die Juni-Zahlen für die Baubeginne immerhin deutlich nach oben revidiert wurden. Dem schwachen Rohstoffsektor, schwachen Schwellenländermärkten und allen voran den Sorgen um China war es schließlich geschuldet, dass die US-Börsen mit Verlusten aus dem Handel gingen.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag rot. In Fernost werden die Notierungen von schwachen US-Vorgaben, durchwachsenen japanischen Handelszahlen, dem sich fortsetzenden Ausverkauf an den chinesischen Börsen und einem schwachen Rohstoffsektor ins Minus gedrückt. Auch die Futures auf die US-Indizes werden leichter gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die 200-Tage-Linie zurückzuerobern, die bei 10.940 Punkten wartet. Sollte dies gelingen, steht der Kampf um die 11.000 bevor. Misslingt den Bullen der Angriff, droht unterhalb von 10.880 Punkten ein schneller Test der 10.800.

Devisen

Am Dienstag blieb der Euro zunächst unter Druck, allerdings gelang es, die Unterstützung bei 1,1020 US-Dollar zu verteidigen. Sollte es den Bullen nun jedoch nicht gelingen, die Widerstandszone bei 1,1060 US-Dollar zu überwinden, droht ein neuer Angriffsversuch der Bären, der auch einen Test der 1,10 US-Dollar nach sich ziehen dürfte. Auf der Oberseite würde bei 1,1080 US-Dollar dagegen eine weitere Hürde für die Bullen warten. Die Veröffentlichung des US-Notenbankprotokolls zum jüngsten Zinsentscheid könnte am Abend für nachhaltige Akzente sorgen.

Rohstoffmarkt

Mit dem aktuell generell schwachen Rohstoffsektor, der anhaltend starken Angebotsseite, den andauernden Sorgen um China sowie einem zuletzt festeren US-Dollar bleiben die Ölpreise unter Druck. Im Falle von Brent haben die Bären weiterhin die Unterstützungszone bei 48 US-Dollar im Visier. Für die Bullen gilt es dagegen zunächst, die Marke von 50 US-Dollar zurückzuerobern. Im weiteren Tagesverlauf könnten die US-Lagerdaten am Nachmittag für zusätzliche Impulse sorgen.

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