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Morning News

Der DAX startete mit Zugewinnen in die neue Handelswoche. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo uneinheitliche Vorgaben der Wall Street und vereinzelte Gewinnmitnahmen belasteten, während ein schwächerer Yen, ermutigende Orderzahlen für den japanischen Maschinenbau und ein erfolgreicher Börsengang in China im Gegenzug stützen konnten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Im ersten Teil der Session konnten zunächst erfreuliche Daten aus Italien überzeugen, wo deutlich anziehende Import- und Exportzahlen für einen anhaltenden Aufwärtstrend der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone sprechen. Auch für die heimische Volkswirtschaft bleiben die Perspektiven glänzend: In ihrem Monatsbericht verwiesen die Ökonomen der Bundesbank erneut auf den privaten Konsum, der dabei eine wichtige Stütze bleibe, sowie auf den robusten Arbeitsmarkt.

Indes bezeichnet die Bundesbank die Lage Griechenlands als besorgniserregend, obschon es in den Verhandlungen um das griechische Schuldenprogramm laut Medienberichten jüngst zu substanziellen Annäherungen gekommen sei. Dass der Euro zum Wochenstart deutlich an Wert verlor und für Auftrieb an den Aktienmärkten im gemeinsamen Währungsraum sorgte, war allerdings vielmehr einsetzenden Gewinnmitnahmen geschuldet. Im zweiten Teil der Handelssitzung sollten US-Konjunkturdaten abermals enttäuschen. So war die Stimmung der Häuslebauer im Mai wider Erwarten deutlich zurückgefallen. Zugleich nährten die Daten allerdings abermals die Hoffnungen auf einen weiter nach hinten rückenden Zinsschritt der US-Notenbank, zumal am Aktienmarkt mittlerweile bereits erste Rezessionsszenarien für die größte Volkswirtschaft der Erde diskutiert werden, die für eine anhaltend lockere Geldpolitik der Fed sprechen würden. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit weiteren Zugewinnen. 

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien können die positiven US-Vorgaben und die Hoffnungen auf die anhaltende Unterstützung der Konjunktur durch die Notenbanken nur vereinzelt stützen, während ein anhaltender Ausverkauf am Rentenmarkt belastet. Die Futures auf die US-Indizes notieren im Plus. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es mit der angedeutet starken Eröffnung zunächst, sich oberhalb von 11.600 Punkten zu behaupten. Gelingt dies nicht, warten die nächsten Zwischenziele auf der Unterseite bei 11.560 und 11.500 Punkten. Auf der Oberseite haben die Bullen dagegen zunächst Ziele bis in den Bereich zwischen 11.680 und 11.700 Punkten im Visier. 

Devisen

Die zu Wochenbeginn einsetzenden Gewinnmitnahmen drückten den Euro bis auf 1,13 US-Dollar nach unten. Im frühen Handel fiel die europäische Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich gar unter die Marke von 1,13 US-Dollar zurück, allerdings läuft aktuell bereits der erste Gegenangriff der Bullen. Gelingt es, die Widerstandszone im Bereich um 1,1340 bzw. 1,1360 US-Dollar zu überwinden, dürfte ein erneuter Test der 1,14 US-Dollar folgen. Auf der Unterseite könnte es dagegen bis in den Bereich zwischen 1,1220 und 1,1240 US-Dollar nach unten gehen, falls die Bären die 1,1280 US-Dollar durchbrechen sollten.

Rohstoffmarkt

Der aufwertende US-Dollar und Gewinnmitnahmen brachten für das Edelmetall zum Wochenstart enormen Gegenwind mit sich. In der Folge fiel der Goldpreis um gut 10 US-Dollar bis in den Bereich von 1.220 US-Dollar zurück. Gelingt es den Bullen, sich oberhalb der 200-Tage-Linie zu halten, die bei 1.217 US-Dollar verläuft, könnte ein erneuter Angriff auf das nächste Zwischenziel bei 1.240 US-Dollar erfolgen. Durchbrechen die Bären die 200-Tage-Linie, droht ein Test der 1.200 US-Dollar. 

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