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Morning News

Nach dem kurzen Aufbäumen am Donnerstag beendete der DAX die Handelswoche abermals mit einem Minus. Mit uneinheitlichen Vorzeichen aus Asien, wo positive Vorgaben der Wall Street, sinkende Renditen am Anleihemarkt und ein schwächerer Yen von anhaltenden Konjunktursorgen überlagert wurden, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Im frühen Handel waren marktbewegende Nachrichten zunächst rar. Positive Akzente konnte indes ein etwas schwächerer Euro setzen: Die europäische Gemeinschaftswährung war zwischenzeitlich um knapp einen Cent zurückgekommen, was angesichts der starken Aufwärtsbewegung seit Mitte April zunächst für spürbare Erleichterung am Aktienmarkt sorgte. Von enttäuschenden US-Daten belastet, fiel der US-Dollar am frühen Nachmittag allerdings erneut zurück. Der Rückenwind für den Euro drückte die Aktienkurse im gemeinsamen europäischen Währungsraum anschließend wieder deutlich ins Minus. 

Allerdings nährten die schwachen US-Daten in der größten Volkswirtschaft der Erde wiederum die Hoffnung, dass die US-Notenbank die Zinswende weiter hinauszögern werde. Immerhin musste mit Blick auf die Industrieproduktion im April bereits das fünfte Minus in Serie hingenommen werden. Ungleich größeres Unbehagen bereiteten allerdings die neuesten Daten zum wichtigen US-Konsumklima. Dieses war im Mai unerwartet und überraschend deutlich zurückgefallen. Sollte der Trend anhalten, könnte dies weitere unerfreuliche Konsequenzen für die US-Konjunktur zeitigen. Auch ein Konjunkturbarometer für die Region New York verfehlte die Erwartungen, allerdings war für diesen Fall immerhin ein positiver Grundton zu vernehmen. Die Hoffnungen auf eine anhaltend lockere Geldpolitik der Fed und ein schwächerer US-Dollar konnten die US-Börsen schlussendlich stützen, die US-Indizes schlossen nahe ihrer Vortagesniveaus. 

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien präsentieren sich die Märkte mit den durchwachsenen US-Vorgaben vom Wochenschluss uneinheitlich, während ein schwächerer Yen und die Hoffnung auf chinesische Konjunkturstimuli stützen können. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die 11.400 zu verteidigen, da andernfalls Rückschläge bis auf 11.250 bzw. 11.200 Punkte drohen. Auf der Oberseite finden sich die ersten Zwischenziele bei 11.500, zwischen 11.550 und 11.570 sowie bei 11.600 Punkten.

 

Devisen

 

Während die immer deutlicher zutage tretende Konjunkturdelle in den USA für eine anhaltende Aufwärtsbewegung des Euro spricht, wird der Raum auf der Oberseite doch zugleich von der Causa Griechenland begrenzt. Neue Details zur Hängepartie um das griechische Schuldenprogramm, die am Wochenende zutage gefördert wurden, untermauern das vergiftete Verhandlungsklima. Sollte der Euro das Bewegungshoch bei 1,1470 US-Dollar überwinden, könnte ein schneller Test der 1,15 US-Dollar folgen. Auf der Unterseite finden sich die ersten Ziele um 1,1410 bzw. 1,14 US-Dollar sowie bei 1,1350 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Schwache US-Daten fungierten abermals als Sprungbrett für die Goldbullen. Die Zweifel an der Stabilität des Aufwärtstrends der US-Konjunktur, ein wahrscheinlicher werdendes Zögern der US-Notenbank mit Blick auf den Zeitpunkt der Zinswende und ein schwächerer US-Dollar bedeuteten das perfekte Angriffsszenario für den Ausbruch über die 200-Tage-Linie. Die nächsten Ziele warten nun bei 1.240 bzw. 1.250 US-Dollar. Sollte der Kurs unter die 200-Tage-Linie bei 1.217 US-Dollar zurückfallen, könnte dagegen ein Test der 1.200 US-Dollarmarke erfolgen.

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