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Morning News

Zum Ende der vergangenen Handelswoche gelang es dem DAX nicht, die 11.000-Punktemarke zu verteidigen. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo ein schwächerer Yuan sowie ein schwächerer Yen nach durchwachsenen US-Vorgaben nur vereinzelt stützen konnten, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Tag. Noch vor der Eröffnung hatten schwache Wachstumszahlen aus der Eurozone belastet. Sowohl in Frankreich, wo die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal unerwartet stagnierte, als auch in Deutschland blieben die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt hinter den Erwartungen zurück.

In Frankreich vermochten es weiter nach oben korrigierte Wachstumszahlen zum ersten Quartal immerhin, den negativen Beigeschmack der frischen Zahlen etwas abzumildern. Schwächer als erwartet ausgefallene Wachstumszahlen für Italien und hinter den Erwartungen zurückgebliebene BIP-Daten für den gesamten Währungsraum sollten die Kauflaune am Aktienmarkt allerdings auch im Anschluss in Grenzen halten.

Leicht stützen konnten dagegen erfreuliche Nachrichten zu Griechenland, da das aufgestellte Hilfsprogramm nach der Zustimmung vom griechischen Parlament auch den Segen durch die Euro-Finanzminister erhielt. Die US-Konjunkturdaten vom Nachmittag konnten anschließend abermals überzeugen. Das Konsumklima verharrt angesichts steigender Beschäftigtenzahlen weiterhin auf hohem Niveau, auch wenn sich das entsprechende Konjunkturbarometer der Universität Michigan im August angesichts der möglicherweise bevorstehenden Zinswende marginal abgeschwächt hatte. Noch stärkere Signale sendete indes der Industriesektor, welcher für den Juli einen überraschend starken Anstieg der Produktion gemeldet hatte. Die ermutigenden US-Konjunkturdaten, ein sich leicht erholender Energiesektor und die Stabilisierung des Yuan sowie der chinesischen Aktienmärkte konnten den US-Aktienmarkt schlussendlich stützen. Die US-Indizes beschlossen den Freitagshandel mit Zugewinnen.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien können die positiven Vorgaben vom Wochenschluss sowie ein schwacher Yen nur vereinzelt stützen, während der anhaltende Kapitalabfluss aus chinesischen Assets und schwache Wachstumsdaten aus Japan belasten. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive muss es den Bullen zunächst gelingen, sich oberhalb der 11.000-Punktemarke zu etablieren. Die nächsten Zwischenziele warten dann bei 11.100 sowie bei 11.140 bzw. 11.150 Punkten. Die Zwischenziele auf der Unterseite finden sich dagegen bei 11.000 Punkten sowie im Bereich der 200-Tage-Linie bei 10.920 Punkten. Unterhalb von 10.880 Punkten drohen Rückschläge bis auf 10.800 Punkte.

Devisen


Starke US-Konjunkturdaten brachten zum Wochenschluss erneut Gegenwind für den Euro mit sich. Allerdings gelang es zunächst abermals, einen Bärenangriff auf die 1,11 US-Dollar abzuwehren. Sollten die Bären zu Beginn der neuen Handelswoche jedoch erfolgreich sein, drohen unterhalb von 1,1080 US-Dollar weitere Rückläufe bis in den Bereich zwischen 1,10 und 1,1020 US-Dollar. Erstes Ziel auf der Oberseite ist die Marke von 1,1160 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Die Ölpreise fallen zum Wochenstart erneut zurück. Die Aussicht auf Rekordproduktionszahlen der OPEC und die steigende Zahl der aktiven Bohrinseln in den USA rücken die starke Angebotsseite erneut in den Fokus. Im Falle von Brent droht nun ein Bärenangriff auf die Unterstützung bei 48 US-Dollar, falls es den Bullen nicht gelingt, die Marke von 50 US-Dollar zurückzuerobern.

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