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Morning News

Der DAX verbuchte am Donnerstag bereits das siebte Plus in Serie, womit der Index seit dem Juli-Tief innerhalb von sechs Handelstagen bereits um mehr als 1.100 Punkte zulegen konnte. Mit positiven Vorzeichen aus Asien, wo nicht nur das griechische ´Ja´ zu den Spar- und Reformmaßnahmen, sondern auch das Auslaufen der Gewinnmitnahmen an den chinesischen Börsen sowie ein schwächerer Yen stützen konnten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Die positiven Vorgaben, ein schwächerer Euro und eine insgesamt positive Nachrichtenlage sorgten anschließend für weiter steigende Kurse. Auf der Konjunkturseite gefielen u.a. die Zahlen der italienischen Handelsbilanz, die deutlich gestiegene Exportzahlen auswiesen. Der leicht rückläufige Überschuss in der Handelsbilanz der Eurozone fiel dagegen kaum ins Gewicht. Erfreulich waren zudem sowohl die Fortschritte in der Causa Griechenland – neben einer Brückenfinanzierung steht mittlerweile auch die grundsätzliche Zustimmung der Eurogruppe zu einem dritten Hilfsprogramm für das verschuldete Land – als auch die Aussagen von EZB-Präsident Draghi, der nur mehr begrenzte Wachstumsrisiken für die Eurozone sieht und vielmehr mit einem anhaltenden Wachstumskurs für den Währungsblock rechnet.

Die US-Daten vom Nachmittag sendeten uneinheitliche Signale. So hatte sich etwa ein Konjunkturbarometer für die Region Philadelphia unerwartet stark eingetrübt. Zugleich stagnierte ein Sentimentbarometer für den Immobilienmarkt. Ein nach oben revidierter Vormonatswert schob etwaigen negativen Interpretationen hier allerdings zugleich einen Riegel vor. Einzig überzeugend waren die wöchentlichen Daten vom Arbeitsmarkt, die erfreulicher ausgefallen waren als zunächst prognostiziert. Letztlich konnten sich jedoch auch die US-Indizes dem positiven Marktsentiment nicht entziehen. Von mehrheitlich positiven Quartalszahlen und der Aussicht auf eine gemächlich verlaufende Zinswende angetrieben, beschlossen die US-Indizes, unter denen der Nasdaq Composite ein neues Rekordhoch erreichte, den Handelstag im Plus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die positiven Vorgaben der Wall Street auf, während ein schwächerer Yen und Zugewinne an den chinesischen Börsen zusätzlich stützen. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Zwischenziele für die Bullen bei 11.760 sowie bei 11.800 Punkten. Auf der Unterseite haben die Bären dagegen zunächst Ziele bis 11.670 bzw. 11.600 Punkte im Visier.

Devisen

Die nahende US-Zinswende bringt weiterhin Gegenwind für den Euro mit sich. Am Donnerstag fiel die europäische Gemeinschaftswährung deutlich unter 1,09 US-Dollar zurück. Im frühen Freitagshandel wagen die Bullen nun den Gegenangriff. Sollte es nicht gelingen, die Marke von 1,09 US-Dollar zurückzuerobern, drohen unterhalb des Wochentiefs bei 1,0860 US-Dollar schnelle Tiefs bis 1,0830 bzw. ein Angriff auf die 1,08 US-Dollar. Auf der Oberseite hätte ein Angriff der Bullen dagegen zunächst Raum bis in den Bereich um 1,0940 bzw. 1,0950 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Die näher rückende US-Zinswende und der feste US-Dollar sind es auch, die dem Goldpreis aktuell weiter zusetzen. Die wichtige Unterstützung bei 1.140 US-Dollar ist bedrohlich nahe gerückt und ein schneller Test des Mehrjahrestiefs bei 1.130 US-Dollar nicht unwahrscheinlich. Um den Bärenangriff und weitere Rückläufe zu vermeiden, müssen die Bullen in einem ersten Schritt zunächst die Marke von 1.160 US-Dollar zurückerobern. Gelingt dies nicht, drohen Tiefs noch deutlich unterhalb von 1.130 US-Dollar.

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