flatex Magazin

News rund um den DAX und die Börse. Unser Marktanalyst Oswald Salcher und unsere Morning News halten Sie auf dem Laufenden.

Immer auf dem neuesten Stand. RSS-Feed abonnieren.

erstellt von flatex Team

Morning News

Zur Wochenmitte gelang es dem DAX nach zwei Verlusttagen lediglich, ein mageres Plus von knappen vier Punkten zu behaupten. Mit schwachen Vorgaben aus Asien, wo überwiegend negative chinesische Konjunkturdaten abermals das merklich nachlassende Wachstumstempo widerspiegelten, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Tag.

Zur Wochenmitte gelang es dem DAX nach zwei Verlusttagen lediglich, ein mageres Plus von knappen vier Punkten zu behaupten. Mit schwachen Vorgaben aus Asien, wo überwiegend negative chinesische Konjunkturdaten abermals das merklich nachlassende Wachstumstempo in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde widerspiegelten und auch japanische Industriedaten nicht überzeugen konnten, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Tag. Im nachrichtenarmen ersten Teil des Handelstages konnten zunächst die Zahlen aus der Handelsbilanz der Eurozone gefallen, die für den Februar dank des schwachen Euros und der in der Folge anziehenden Exportzahlen einen gestiegenen Handelsbilanzüberschuss auswiesen. Erfreuliche Nachrichten gab es im weiteren Verlauf abermals auch aus Frankfurt, wo EZB-Präsident Draghi von klaren Hinweisen sprach, die eine deutliche Belebung der konjunkturellen Dynamik im Euroraum andeuten. Ungeachtet dessen werde die Notenbank das gestartete Anleihekaufprogramm fortsetzen und so lang beibehalten, bis sich die Inflationsprognosen wieder der angestrebten Zielrate nähern. 

Die US-Daten vom Nachmittag zeichneten im Anschluss erneut eine gemischte Momentaufnahme vom Zustand der Konjunktur in der größten Volkswirtschaft der Erde. Unerwartete Schwächesignale sendete zunächst ein Konjunkturbarometer für die Region New York. Während der Markt mit einem Anstieg des Indikators gerechnet hatte, fiel das Barometer stattdessen gar in den negativen Bereich zurück und signalisierte damit Kontraktion. Eine Enttäuschung waren auch die Daten zur Industrieproduktion, welche im März überraschend deutlich zurückgefallen war und damit zugleich das größte Minus seit 31 Monaten verzeichnete. Ermutigende Zahlen vom Immobilienmarkt, wo sich die Zuversicht unter den Häuslebauern im April überraschend deutlich aufgehellt hatte, konnten den Gesamtmarkt in der Folge allerdings ebenso stützen wie ein fester Rohstoffsektor, solide Quartalszahlen und die nach schwachen Konjunkturdaten üblichen Hoffnungen darauf, dass die US-Notenbank reagieren und die Zinswende weiter hinauszögern werde. Die jüngsten Zeilen des Konjunkturberichtes der Notenbank unterstrichen jedenfalls den Eindruck, dass die Fed trotz des konstatierten, anhaltenden Wachstumskurses der Volkswirtschaft einen zunehmenden Gegenwind für die US-Wirtschaft registriert, obschon der straffe Winter einige Daten verzerrt haben dürfte. Die US-Indizes beschlossen den Mittwochshandel im Plus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag freundlich. In Asien greifen die Märkte die positiven Vorgaben der Wall Street auf, während die Hoffnungen auf die Notenbanken in den USA und China zusätzlich stützen. Die Futures auf die US-Indizes notieren ebenfalls im Plus. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive hat sich der DAX jüngst in einer Range zwischen 12.200 Punkten auf der Unterseite und 12.300 Punkten auf der Oberseite eingerichtet. Gelingt ein Ausbruch nach oben, dürften schnell frische Rekordhochs folgen. Auf der Unterseite gilt es bei möglichen Tiefs dagegen, die Unterstützungszone bei 12.000 Punkten zu verteidigen.

Devisen

Die durchwachsenen US-Konjunkturdaten vom Vortag und die möglicherweise nach hinten rückende US-Zinswende sorgten am Mittwoch für starken Rückenwind im Euro-Bullenlager. Es gelang allerdings nicht, sich oberhalb von 1,07 US-Dollar zu etablieren. Ein frischer Angriff der Bullen ist wohl allerdings nur eine Frage der Zeit. Die nächsten Ziele finden sich dann im Bereich zwischen 1,0740 und 1,0750 US-Dollar. Die Bären haben dagegen die Marke von 1,06 US-Dollar im Visier.

Rohstoffmarkt

Am Ölmarkt zogen die Preise nach einem hinter den Erwartungen zurückgeblieben Anstieg der US-Lagerbestände weiter an. Erste Kommentatoren mutmaßen bereits, dass der Höhepunkt der Produktion in den USA angesichts gesunkener Investitionen und vom Netz genommener Bohrinseln bereits überschritten sein könnte. In der Folge zog der Preis für Brent bis auf 63 US-Dollar je Barrel an. Sollte das Momentum der Bullen anhalten, könnten schnelle Hochs bis in den Bereich um die Marke von 65 US-Dollar folgen. Auf der Unterseite finden sich die ersten Ziele dagegen bei 62 und 60 US-Dollar.

Comments (0)

No comments found!

Write new comment

Disclaimer
Die „flatex GmbH“, als Herausgeberin dieses Magazins übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der im Magazin enthaltenen Börsen- und Wirtschaftsinformationen, allgemeinen Marktdaten, Preise, Indizes und sonstigen Inhalte. Gleichfalls übernimmt die „flatex GmbH“ keine Haftung für etwaige Verzögerungen oder die Genauigkeit sowie Verfügbarkeit der publizierten Inhalte. Weiterlesen

Sie sind noch
kein Kunde bei
flatex?

Eröffnen Sie ein Konto und profi-
tieren Sie von allen Vorteilen!

Jetzt Konto eröffnen

Twitter