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Morning News

Der DAX eröffnete eine möglicherweise richtungsweisende neue Handelswoche mit einem mageren Plus von acht Punkten. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo die freundlichen Vorgaben der Wall Street vom Wochenschluss von schwachen chinesischen und japanischen Konjunkturdaten überlagert wurden, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Handel.

An einem insgesamt nachrichtenarmen Handelstag war der Fokus zunächst auf überzeugende Industriedaten aus der Eurozone gerichtet. Von deutlichen Steigerungen in den großen Volkswirtschaften Deutschland, Italien und Spanien, aber auch von beachtlichen Zuwächsen in kleineren Ländern wie Irland angetrieben, wurde die Industrieproduktion im Währungsraum im Juli deutlich stärker hochgefahren als erwartet worden war. Darüber hinaus wurde das leichte Minus aus dem Vormonat noch weiter nach unten korrigiert. Mit Blick auf die anhaltenden Konjunktursorgen vor allem in Fernost, fehlende Marktimpulse sowie die Unsicherheit rund um den bevorstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank an diesem Donnerstag hielten sich die Investoren im weiteren Tagesverlauf jedoch erneut bedeckt.

Für den Zinsentscheid der Fed, dem Main-Event dieser Handelswoche, gab es unter den erneut unzähligen Wortmeldungen und Statistiken, die nicht weiter ins Gewicht fielen, allerdings auch zwei interessante Denkanstöße. Der erste kam von der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, der Zentralbank der Zentralbanken. Auch sie stimmte im Zuge des Kapitalabflusses aus den Schwellenländern und der ohnehin nur mehr schwachen Kreditvergabe in den Chor jener ein, die vor einem Zinsschritt der US-Notenbank und der damit verbundenen Aufwertung der Schuldenlast sowie weiter steigender Refinanzierungskosten warnen. Bekanntermaßen legt die US-Notenbank ihren Fokus für den Zinsentscheid neben dem heimischen Arbeitsmarkt und dem globalen Umfeld auch auf die heimischen Inflationserwartungen. Auch hier gab es interessante Zahlen: In einer Umfrage der Federal Reserve New York spiegelten sich die niedrigsten mittelfristigen Inflationserwartungen seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 2013 wider. Die Falken unter den US-Währungshütern haben vor dem Entscheid am Donnerstag also weiterhin mit heftigem Gegenwind zu kämpfen. Die US-Indizes beschlossen den ereignislosen Handelstag mit leichten Verlusten.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die schwachen US-Vorgaben auf, während der sich fortsetzende Ausverkauf an den chinesischen Festlandsbörsen sowie ein festerer Yen zusätzlich belasteten. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive liegt der Fokus auf der Oberseite vorerst weiterhin auf dem Widerstandsbereich bei 10.200 Punkten. Gelingt es, die Hürde zu überwinden, warten die nächsten Zwischenziele bei 10.250, 10.340 sowie bei 10.400 Punkten. Auf der Unterseite droht bei einem Bruch der Vortagestiefs bei 10.080 Punkten ein schneller Angriff auf die Unterstützungszone bei 10.000 Punkten.

Devisen

Das Währungspaar präsentierte sich zu Wochenbeginn vor dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid der US-Notenbank trotz starker Konjunkturdaten aus der Eurozone träge. Die nächsten Etappenziele warten damit vorerst weiterhin bei 1,1270 US-Dollar auf der Unterseite sowie bei 1,14 bzw. 1,1440 US-Dollar auf der Oberseite.

Rohstoffmarkt

Für die Ölpreise ging es zu Wochenbeginn wieder deutlich bergab. Für starken Gegenwind hatten die abermals hinter den Erwartungen zurückgebliebenen chinesischen Konjunkturdaten gesorgt. Nun droht ein Bärenangriff auf die Unterstützungszone bei 47 US-Dollar. Sollten die Bullen den Angriff abwehren und zum Gegenschlag ausholen können, wartet das nächste Zwischenziel bei 49 US-Dollar. Behalten die Bären die Oberhand, drohen schnelle Anschlusstiefs bis auf 46 US-Dollar.

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