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Morning News

Nach den Verlusten zum Wochenauftakt fiel der DAX am Dienstag weiter zurück. Mit uneinheitlichen Vorzeichen aus Asien, wo neben schwachen US-Vorgaben auch ein festerer Yen und die Sorgen um die chinesische Konjunktur belasteten, startete der heimische Leitindex leichter in den Handel.

Nach den Verlusten zum Wochenauftakt fiel der DAX am Dienstag weiter zurück. Mit uneinheitlichen Vorzeichen aus Asien, wo neben schwachen US-Vorgaben auch ein festerer Yen und die Sorgen um die chinesische Konjunktur belasteten, startete der heimische Leitindex leichter in den Handel. Abermals erfreulichen Nachrichten aus der Eurozone gelang es im Anschluss nicht, nachhaltig positive Akzente zu setzten. Nichtsdestotrotz konnten die Daten überzeugen. So fuhr das verarbeitende Gewerbe die Produktion im Februar deutlich stärker nach oben als erwartet, sodass die nach unten korrigierten, etwas schwächeren Daten für den Jahresauftakt egalisiert werden konnten. Darüber hinaus zeigt auch der Trend bei der Kreditvergabe nach oben. Im ersten Quartal des neuen Jahres lockerten die Banken ihre strengen Standards für Unternehmens- und Konsumkredite weiter. Auch die Nachfrage nach Krediten zog in den vergangenen Monaten weiter an. Passend dazu zeichnet sich laut GfK-Studie eine signifikante Erholung des Konsumklimas in Europa ab. Die Europäische Zentralbank, die dem Transmissionsmechanismus in der Vergangenheit besondere Aufmerksamkeit schenkte, dürfte sich in ihrer ultralockeren Geldpolitik jedenfalls einmal mehr bestätigt sehen.

Mit Blick auf die jüngsten, abermals flachen Inflationsdaten aus Großbritannien deutet einiges darauf hin, dass auch die Geldpolitik im Nordwesten Europas vorerst locker bleiben dürfte. Die Nachrichten aus den USA brachten am Nachmittag gemischte Signale. So konnten die Einzelhändler für den März zwar erstmals seit vier Monaten wieder Umsatzzuwächse vermelden, allerdings wurden die Prognosen erneut verfehlt. Die durchwachsenen Konsumdaten spiegelten sich in der Folge auch in gestiegenen Lagerbeständen wider. Erfreuliche Nachrichten gab es indes von der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank zu berichten. Die Institutionen sehen in den niedrigen Ölpreisen einen anhaltenden Treiber für das globale Wachstum. Zugleich wurden allerdings weitere Reformen und Investitionen, etwa in Europa angemahnt, um das Wachstumspotenzial zu erhöhen, da die Wachstumsraten sonst vergleichsweise niedrig bleiben dürften. Gefahren gehen indes vom starken US-Dollar aus, der auch die Schwellenländer weiter schwächen könnte. Dass es für die US-Indizes zum Handelsende mehrheitlich für Zugewinne reichte, war soliden Quartalsberichten aus dem Finanzsektor sowie dem festen Rohstoffsektor geschuldet, welche den Gesamtmarkt trotz durchwachsener Konjunkturdaten stützen konnten.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien belasten eine ganze Reihe enttäuschender chinesischer Konjunkturdaten sowie durchwachsene Industriedaten aus Japan. Die Futures auf die US-Indizes fallen zurück. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Für einen erneuten Angriff auf das Allzeithoch gilt es für die Bullen aus charttechnischer Perspektive zunächst, die Marke von 12.300 Punkten zurückzuerobern. Auf der Unterseite wartet bei 12.200 Punkten eine erste Verteidigungslinie.

EUR/USD

Die hinter den Erwartungen zurückgeblieben Umsatzzahlen der US-Einzelhändler schürten erneut Sorgen vor einer größeren Konjunkturdelle in der größten Volkswirtschaft der Erde. Dies würde wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die US-Zinswende weiter hinausgezögert werden würde. Demgegenüber standen starke Konjunkturdaten aus der Eurozone. In der Folge konnte die europäische Gemeinschaftswährung einiges an zuvor verlorenem Boden zurückerobern. Erst an der Marke von 1,07 US-Dollar fand die Erholungsbewegung ihr Ende. Sollte sich der Euro oberhalb von 1,06 US-Dollar etablieren können, dürfte ein neuerlicher Test der Widerstandszone um 1,0680 bzw. 1,07 US-Dollar nur eine Frage der Zeit bleiben.

Brent

In den vergangenen Handelstagen zogen die Ölpreise merklich an. Zuvor hatten die OPEC-Mitglieder Libyen und Iran angesichts der starken Angebotsseite eine Produktionskürzung der Organisation gefordert. Mit Blick auf den Chart kämpfen Bullen und Bären aktuell um die 60-Dollarmarke. Sollte es den Bullen gelingen, die Hürde nachhaltig zu überwinden, wartet das nächste Zwischenziel bei 62 US-Dollar. Die Bären haben dagegen erste Ziele im Bereich zwischen 57 und 58 US-Dollar im Visier.

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