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Morning News

Der DAX verbuchte zum Wochenschluss abermals Verluste. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo freundliche Vorgaben der Wall Street, die Hoffnung auf weitere chinesische Konjunkturstimuli, ermutigende chinesische Daten zur Kreditvergabe und ein leichterer Yen stützen konnten, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Handel.

An einem insgesamt nachrichtenarmen Handelstag kamen zunächst erfreuliche Nachrichten vom italienischen Industriesektor. In der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone war die Produktion im Juli nach einem schwachen Vormonat deutlich stärker gestiegen als erwartet. Die positiven Daten brachten angesichts der Zurückhaltung vor der bevorstehenden, wichtigen Handelswoche kaum Impulse für den Aktienmarkt, zumal ein im Laufe des Handelstages deutlich festerer Euro auf den Notierungen lastete. Wie in den vergangenen Wochen immer wieder zu beobachten war, profitiert die Gemeinschaftswährung von den anhaltenden Konjunktursorgen rund um die Schwellenländer, den damit verbundenen Unsicherheiten am Aktienmarkt sowie den damit einhergehenden Zweifeln an einem möglichen Zinsschritt der US-Notenbank im September.

Diese Zweifel wurden am Nachmittag durch ein schwaches US-Konsumklimabarometer, das im September vor dem Hintergrund der benannten Konjunktursorgen und den folgenden Turbulenzen an den Aktienmärkten auf ein Einjahrestief zurückgefallen war, noch zusätzlich genährt. Mit Blick auf den Monatsvergleich war es gar das stärkste Minus seit 2012. Die US-Indizes beschlossen die Handelswoche bei dünnen Umsätzen mit leichten Zugewinnen. Am Wochenende signalisierten diverse chinesische Konjunkturdaten schließlich, dass der konjunkturelle Gegenwind aus Fernost stark bleiben dürfte. Sowohl Industrieproduktion als auch Investitionstätigkeit waren im August hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Einzig die Umsatzzahlen der chinesischen Einzelhändler konnten für eine positive Überraschung sorgen.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien können die positiven US-Vorgaben vom Wochenschluss nur vereinzelt stützen, während hinter den Erwartungen zurückgebliebene chinesische Konjunkturdaten sowie fallende Notierungen an den chinesischen Börsen belasten. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es angesichts der angedeutet festen Eröffnung zunächst, die Unterstützung bei 10.200 Punkten zu verteidigen. Sollte dies nicht gelingen, drohen Rückläufe bis auf 10.050 Punkte bzw. ein Test der 10.000-Punktemarke. Die nächsten Zwischenziele auf der Oberseite warten bei 10.250, bei 10.340 sowie bei 10.400 Punkten.

Devisen

Das zurückgefallene US-Konsumklima am Freitag und steigende Zweifel an einem Zinsschritt der US-Notenbank in dieser Woche brachten zum Wochenschluss starken Rückenwind für den Euro mit sich. Sollte es gelingen, die Hürde bei 1,1350 US-Dollar zu überwinden, sind bei einem erfolgreichen Angriff auf die Marke von 1,14 US-Dollar schnelle Hochs bis auf 1,1440 US-Dollar möglich. Auf der Unterseite gilt es, die Unterstützungen bei 1,1320 bzw. 1,13 US-Dollar zu verteidigen, da sonst Rückläufe bis auf 1,1270 US-Dollar drohen.

Rohstoffmarkt

Den Goldbullen gelang es zum Wochenschluss, einen Angriff auf die wichtige Unterstützung bei 1.100 US-Dollar abzuwehren. Mit den Zweifeln an einem schnellen Zinsschritt der US-Notenbank sowie einem schwächeren US-Dollar ging es für das Edelmetall bis an die Widerstandszone bei 1.110 US-Dollar nach oben. Nächstes Etappenziel wäre nun der Widerstand bei 1.120 US-Dollar. Gelingt den Bären jedoch ein erfolgreicher Gegenschlag bei 1.100 US-Dollar, drohen dem Edelmetall weitere Rückschläge bis auf 1.080 US-Dollar.

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