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Morning News

Zum Auftakt der neuen Handelswoche verbuchte der DAX leichte Verluste. Mit uneinheitlichen Vorzeichen aus Asien, wo abermals gesunkene Orderzahlen für den japanischen Maschinenbau und enttäuschende Zahlen aus der chinesischen Handelsbilanz für Verunsicherung sorgten, startete der heimische Leitindex leichter in den Handel.

Zum Auftakt der neuen Handelswoche verbuchte der DAX leichte Verluste. Mit uneinheitlichen Vorzeichen aus Asien, wo abermals gesunkene Orderzahlen für den japanischen Maschinenbau und enttäuschende Zahlen aus der chinesischen Handelsbilanz für Verunsicherung sorgten und die im Gegenzug aufkeimende Hoffnung auf zusätzliche Konjunkturstimuli der chinesischen Regierung sowie die positiven Vorgaben der Wall Street vom Wochenschluss nur vereinzelt stützen konnten, startete der heimische Leitindex leichter in den Handel. An einem insgesamt nachrichtenarmen Handelstag betrug die Handelsspanne im DAX lediglich überschaubare 60 Punkte. Neben dem Mangel an Marktimpulsen und den beunruhigenden chinesischen Konjunkturdaten war es der Zurückhaltung vor der heute an Fahrt aufnehmenden US-Berichtsaison geschuldet, dass das Gros der Marktteilnehmer die Engagements zu Wochenbeginn in Grenzen hielt. Zu gefallen vermochte indes der Ausblick des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Der BDI hatte die Wachstumsprognose für das laufende Jahr mit Verweis auf den schwachen Euro, niedrige Energiepreise und das starke Konsumklima deutlich nach oben angepasst. 

Entsprechend optimistisch bleiben daher auch die heimischen Marktteilnehmer, deren Zuversicht laut jüngster Sentix-Erhebung weiterhin ungebrochen ist. Ermutigende Nachrichten kamen in Anschluss erneut aus dem Euroraum. So meldete Italien für den Februar einen unerwartet starken Anstieg der Industrieproduktion. Zudem schreitet die Erholung auf dem europäischen Arbeitsmarkt auf niedrigem Niveau voran. Aus veröffentlichten Zahlen der EU-Kommission geht hervor, dass die Langzeitarbeitslosigkeit in der Europäischen Union im dritten Quartal 2014 erstmals seit 2009 leicht zurückgegangen war. Der generelle Mangel an Impulsen spiegelte sich anschließend auch im US-Handel wider, wo der Dow Jones von der Zurückhaltung und der Skepsis vor der an Fahrt gewinnenden US-Berichtsaison sowie einem sich unerwartet stark ausgeweiteten US-Haushaltsdefizit unter die Marke von 18.000 Punkten zurückgedrückt wurde. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit Verlusten.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien belasten die negativen US-Vorgaben sowie ein festerer Yen, während die Hoffnung auf chinesische Konjunkturstimuli lediglich vereinzelt stützen kann. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive liegt der Fokus der Bullen vorerst weiterhin auf dem Bewegungshoch, das jüngst bei 12.390 Punkten markiert wurde. Sollte der DAX jedoch unter die Marke von 12.300 Punkten zurückfallen, warten die nächsten Zwischenziele bei 12.240 und 12.200 Punkten.

Devisen

Am Devisenmarkt hält das Momentum der Dollar-Bullen weiter an. Sollte die europäische Gemeinschaftswährung die Hürde bei 1,06 US-Dollar nicht überwinden können, drohen ein baldiger Test der Marke von 1,05 US-Dollar sowie frische Mehrjahrestiefs unterhalb von 1,0460 US-Dollar. Für eine Erholung hätte der Euro im Gegenzug zunächst Raum bis auf 1,0680 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Mit Blick auf den Chart kämpfen Bullen und Bären beim Edelmetall weiter um die wichtige Marke von 1.200 US-Dollar. Rückenwind für die Bären kommt dabei insbesondere von der jüngsten Dollar-Stärke, während die Bullen von der Unsicherheit vor der anstehenden US-Berichtsaison profitieren. Die nächsten Zwischenziele auf der Unterseite finden sich im Bereich zwischen 1.175 und 1.180 US-Dollar, auf der Oberseite warten die nächsten Etappenziele bei 1.210 und 1.220 US-Dollar.

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