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Morning News

Der DAX hat in der vergangenen Woche einen neuen Rekordstand erreicht. Am Freitag schloss der deutsche Leitindex bei 12.374,73 Zählern. Auf Wochensicht schaffte der DAX ein Plus von über drei Prozent. Seit Jahresbeginn steht nun schon ein Anstieg von über 26 Prozent zu Buche.

Der DAX hat in der vergangenen Woche einen neuen Rekordstand erreicht. Am Freitag schloss der deutsche Leitindex bei 12.374,73 Zählern. Auf Wochensicht schaffte der DAX ein Plus von über drei Prozent. Seit Jahresbeginn steht nun schon ein Anstieg von über 26 Prozent zu Buche. Grund für den steilen Anstieg ist nicht zuletzt das Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) für Staatsanleihen, das jeden Monat bis zu 60 Milliarden Euro in die Märkte spült - einen guten Teil davon legen Investoren in Aktien an. Erst Mitte März hatte der DAX die Marke von 12.000 Punkten durchbrochen. „Nach dem für den deutschen Leitindex fulminanten ersten Quartal scheinen nun selbst die optimistischsten Anleger etwas vorsichtiger zu werden“, kommentieren die Aktienprofis der Landesbank Helaba und verweisen auf jüngste Umfragen, wonach Investoren das Ausmaß ihrer Aktienübergewichtung zuletzt etwas reduziert haben. 

Am Montag dürfte der DAX seine Rekordjagd fortsetzen. Allerdings notiert der Index vorbörslich noch leicht im Minus. Die Vorgaben aus Übersee sind gemischt: Während an der Wall Street der Future auf den Dow Jones Industrial seit dem Xetra-Schluss am Freitag unter dem Strich auf der Stelle trat und auch aus Tokio keine eindeutigen Impulse kamen, legten die Börsen Chinas in Erwartung weiterer staatlicher Konjunkturhilfen zu. Hintergrund war ein überraschend starker Rückgang des chinesischen Außenhandels.

Euro

Der Euro hat zuletzt seine Talfahrt weiter fortgesetzt. Als wichtigster Grund gilt die amerikanische Geldpolitik. Zwar ist der genaue Zeitpunkt der lang erwarteten Zinsstraffung ungewiss. Ein Ende der langjährigen Nullzinspolitik scheint sich aber trotz starkem Dollar, schwacher Inflation und zuletzt enttäuschenden Konjunkturdaten abzuzeichnen. Wie aus der in der letzten Woche veröffentlichten Mitschrift zur jüngsten Zinssitzung hervorgeht, gibt es in der Fed auch Stimmen für eine zeitnahe Zinswende.

Ölpreis

Der Ölpreis ist zuletzt wieder gestiegen. Gestützt werden die Ölpreise durch jüngste Aussagen aus dem Iran. Nach Einschätzung von Experten der Commerzbank ist es wieder fraglich geworden, ob es Mitte des Jahres zu einer endgültigen Lösung im Atomstreit mit dem Iran kommen wird. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei hatte in einer Stellungnahme zur Atomvereinbarung erklärt, die Aufhebung der Sanktionen müsse sofort mit der möglichen Unterzeichnung des geplanten umfassenden Abkommens Ende Juni beginnen. Die USA sprechen sich hingegen weiter gegen eine sofortige Aufhebung der Sanktionen aus. Diese würden laut US-Außenministerium in Phasen ausgesetzt, wenn das Regime in Teheran seinen Verpflichtungen nachkomme.

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Die „flatex GmbH“, als Herausgeberin dieses Magazins übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der im Magazin enthaltenen Börsen- und Wirtschaftsinformationen, allgemeinen Marktdaten, Preise, Indizes und sonstigen Inhalte. Gleichfalls übernimmt die „flatex GmbH“ keine Haftung für etwaige Verzögerungen oder die Genauigkeit sowie Verfügbarkeit der publizierten Inhalte. Weiterlesen

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