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Morning News

Am Donnerstag knüpfte der DAX an die Vortagesgewinne an, allerdings blieb zum Handelsschluss nur noch ein Bruchteil der zwischenzeitlich angehäuften Zugewinne übrig. Mit positiven Vorzeichen aus Asien, wo die Märkte die starken Vorgaben der Wall Street aufnahmen und ermutigende chinesische Konjunkturdaten sowie ein schwächerer Yen zusätzlichen Rückenwind bescherten, ging es für den heimischen Leitindex im frühen Handel zügig bergauf.

Noch vor der Eröffnung wussten zudem das gesunkene Defizit in der französischen Handelsbilanz und die von der Weltbank für 2015 angehobene Wachstumsprognose für die Eurozone zu gefallen. Die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft korrigierten die Ökonomen der Weltbank allerdings leicht nach unten. An einem an Nachrichten überschaubaren Handelstag war der Fokus einmal mehr auf Griechenland gerichtet, wo sich die jüngsten Hoffnungen rund um das Spitzentreffen am Mittwochabend spätestens mit der Abreise der Experten des Internationalen Währungsfonds aus Brüssel am Donnerstag allerdings zunehmend zerstreuten. Es gebe weiterhin erhebliche Differenzen in den meisten Kernthemen, so der Kommentar aus IWF-Kreisen.

Mit der Nachricht von der Resignation der IWF-Unterhändler gerieten die Märkte deutlich unter Druck. Der DAX fiel in der Folge um mehr als 150 Punkte zurück und konnte nur mehr kleine Gewinne über die Ziellinie retten. Positive Konjunkturdaten aus den USA halfen dabei, die Verluste zu begrenzen. So sendeten die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten, die die Erwartungen trafen, abermals ermutigende Signale. Deutlich stärker fielen allerdings die erfreulichen Umsatzzahlen der US-Einzelhändler ins Gewicht. Das deutliche Umsatzplus im Mai blieb auch ohne die volatilen Autoverkäufe beeindruckend. Damit steigen die Hoffnungen, dass der US-Konsum nach den durchwachsenen Vormonaten bald wieder spürbare Impulse für das Wirtschaftswachstum liefern wird. Steigende Lagerbestände und deutlich anziehende Umsatzzahlen der US-Unternehmen im April komplettierten die positive Momentaufnahme. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag ebenfalls im Plus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien präsentieren sich die Märkte uneinheitlich, positive US-Vorgaben, ein leichterer Yen, erfreuliche japanische Industriedaten und die Hoffnung auf chinesische Konjunkturmaßnahmen können jedoch vereinzelt stützen. Die Futures auf die US-Indizes werden leichter gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive finden sich die nächsten Unterstützungszonen im Bereich um 11.250 sowie im Bereich um 11.200 Punkte, falls es nicht gelingen sollte, die 11.300 zu verteidigen. Die ersten Ziele auf der Oberseite warten bei 11.360 und 11.400 Punkten.

Devisen

Starke US-Konjunkturdaten und der Stillstand in den Verhandlungen um das griechische Schuldenprogramm brachten am Vortag Gegenwind für die europäische Gemeinschaftswährung mit sich. Der Euro fiel in der Folge unter die Marke von 1,12 US-Dollar zurück. Ein Test der 1,12 US-Dollar konnte allerdings vorerst verhindert werden. Sollte es dem Euro zum Wochenschluss jedoch nicht gelingen, die Widerstandszone um 1,1240 bzw. 1,1250 US-Dollar zu überwinden, dürften die Bären einen erneuten Angriffsversuch wagen. Gelingt es den Bullen allerdings, die Hürde zu überwinden, finden sich die nächsten Ziele im Bereich zwischen 1,1280 und 1,13 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Mit den starken US-Konjunkturdaten und einem in der Folge aufwertenden US-Dollar fiel der Goldpreis zwischenzeitlich um gut zehn US-Dollar zurück. Den Bären gelang es allerdings nicht, den Unterstützungsbereich um 1.175 bzw. 1.180 Punkte nachhaltig zu durchbrechen. Den Bullen halfen dabei insbesondere die Nachrichten aus Griechenland. Die nächsten Zwischenziele finden sich damit bis auf Weiteres bei 1.200 US-Dollar auf der Oberseite sowie unterhalb der genannten Unterstützungszone bei 1.160 US-Dollar.

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