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Morning News

Nach drei Gewinntagen in Serie verbuchte der DAX zum Start der neuen Handelswoche leichte Verluste. Trotz positiver Vorzeichen aus Asien, wo freundliche Vorgaben der Wall Street vom Wochenschluss, eine neuerliche geldpolitische Lockerungsrunde der chinesischen Zentralbank und ein schwächerer Yen auf breiter Front für Zugewinne sorgten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Noch vor der Eröffnung hatten schwache Umsatzzahlen missfallen, die das heimische verarbeitende Gewerbe für den Jahresauftakt meldete. Mit der Zusammenkunft der Eurogruppe war es jedoch vielmehr das Thema Griechenland, das am Markt nach den starken Zugewinnen vom Wochenschluss für Zurückhaltung sorgte. Und die Vorsicht ist berechtigt, denn obwohl Griechenlands Finanzminister Varoufakis verlauten ließ, dass sein Land das Möglichste getan habe, um mit den Partnern der Eurogruppe übereinzukommen, sprach EU-Währungskommissar Moscovici nur wenig später nach wie vor von einem großen Abstand zwischen dem Schuldner und den Gläubigern. 

Von Angst ist in den Reihen der Anleger trotz der weiteren Zuspitzung der Lage bislang allerdings kaum etwas zu spüren, wie die jüngste Sentix-Erhebung signalisiert. Noch haben die Bullen die Oberhand, obschon der Optimismus der vergangenen Wochen spürbar gewichen ist. Außerhalb der Grenzen der europäischen Gemeinschaftswährung war die Nachrichtenlage zu Wochenbeginn im Gegenzug eher dünn. Der Zinsentscheid der britischen Zentralbank brachte keine Überraschungen mit sich, die Bank of England beließ ihre Geldpolitik wie erwartet unangetastet. Der anhaltende Druck am Anleihemarkt, ein schwacher Rohstoffsektor und einsetzende Gewinnmitnahmen führten schließlich auch im US-Handel zu leichteren Verlusten. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag im Minus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien belasten schwache US-Vorgaben, während ein schwächerer Yen und die jüngste Konjunkturspritze der chinesischen Notenbank nur vereinzelt stützen können. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst leichter erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die Unterstützungszone bei 11.600 Punkten zu verteidigen. Sollte dies nicht gelingen, drohen weitere Tiefs bis auf 11.440 bzw. 11.400 Punkte. Erste Ziele auf der Oberseite finden sich zwischen 11.680 und 11.700 Punkten sowie bei 11.800 Punkten.

Devisen

Nachdem die europäische Gemeinschaftswährung zum Wochenstart zunächst deutlich unter die Marke von 1,12 US-Dollar zurückgefallen war, gelang es den Bullen, bei 1,1140 US-Dollar eine stabile Verteidigungslinie zu etablieren. Von hier aus erfolgte im frühen Dienstagshandel ein erneuter Vorstoß auf die Marke von 1,12 US-Dollar. Sollten die Bären den Angriff abwehren können, dürften sowohl ein Test der 1,1140 wie auch der 1,11 US-Dollar folgen. Gelingt der Sprung über die Hürde bei 1,12 US-Dollar, warten die nächsten Zwischenziele im Bereich zwischen 1,1240 und 1,1260 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Die jüngste Schwächephase der Ölpreise setzt sich zunächst auch im frühen Dienstagshandel fort. Bei Brent bereiten die Bären nun den Angriff auf die Marke von 65 US-Dollar vor. Rückenwind von fundamentaler Seite könnte seitens der US-Produzenten kommen. Daten aus der vergangenen Woche signalisierten, dass sich die Produktion in den USA nach dem jüngsten Rückgang perspektivisch wieder stabilisieren könnte. Sollten die Bären die 65 US-Dollar knacken, wartet das nächste Zwischenziel bei 62 US-Dollar. Erstes Zwischenziel auf der Oberseite ist die Marke von 67 US-Dollar. 

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