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Morning News

Der DAX beschloss die vergangene Handelswoche nach starken Zugewinnen mit dem dritten Plus in Serie. Mit positiven Vorzeichen aus Asien, wo freundliche Vorgaben der Wall Street, ein schwächerer Yen und die nach enttäuschenden chinesischen Konjunkturdaten abermals gestiegenen Hoffnungen auf geldpolitische Konjunkturstimuli der PBoC stützten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Im frühen Handel war es Rekordzahlen aus der heimischen Handelsbilanz darüber hinaus gelungen, überraschend schwache Daten zur heimischen Industrieproduktion zu egalisieren. Die Industriedaten aus Italien und Spanien wussten im Anschluss hingegen zu überzeugen: Sowohl in der drittgrößten als auch in der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone konnten die Marktprognosen deutlich übertroffen werden. Völlig den Erwartungen entsprachen dagegen die jüngsten Wortmeldungen zum Thema Griechenland: Eine abschließende Vereinbarung zum griechischen Schuldenprogramm mit den Euro-Partnern sei vorerst weiterhin nicht in Sicht, war aus Brüssel zu vernehmen.

Großbritannien hat dagegen mit anderen Problemen zu kämpfen: Eine starke Währung sowie eine weiterhin schleppende Nachfrage aus dem Euroraum hinterlassen weiter deutliche Spuren in der Handelsbilanz. Die insgesamt uneinheitliche Gemengelage in Europa wurde schließlich von einem ermutigenden US-Arbeitsmarktbericht in den Hintergrund gedrängt. In der größten Volkswirtschaft der Erde wurden im April zwar weniger Stellen geschaffen als ursprünglich erwartet, allerdings änderten auch die für den Vormonat weiter nach unten korrigierten Zahlen nichts an der Lesart eines weiterhin robusten Aufwärtstrends. Die Arbeitslosenquote fiel entsprechend auf den tiefsten Stand seit Mai 2008 zurück. Auch bei der Entwicklung der Realeinkommen zeigt die Tendenz weiterhin nach oben. Im Anschluss sendeten abermals gesunkene Umsatzzahlen der US-Großhändler beunruhigende Signale, allerdings langte das achte Minus in Serie nicht, um die Bullenherde zu stoppen. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag fester. 

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien können die positiven US-Vorgaben vom Wochenschluss stützen, während ein schwächerer Yen und monetärpolitische Stimuli der chinesischen Notenbank, die die PBoC nach flachen Inflationsdaten am Wochenende verkündete, zusätzlichen Rückenwind verleihen. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst kaum verändert erwartet 

Aus charttechnischer Perspektive finden sich die nächsten Ziele auf der Oberseite bei 11.800 Punkten. Auf der Unterseite gilt es dagegen, die Unterstützungszone im Bereich um 11.600 bzw. 11.620 Punkte zu verteidigen, um neuerliche Tiefs bis in den Bereich um 11.440 bzw. 11.400 Punkte zu verhindern.

Devisen

Ermutigende US-Arbeitsmarkten signalisierten zum Wochenschluss, dass der zugrundeliegende Aufwärtstrend der US-Wirtschaft weiter intakt ist, während die jüngsten Nachrichten zur Causa Griechenland abermals keine positiven Signale mit sich brachten. Zum Wochenstart fiel die europäische Gemeinschaftswährung zunächst deutlich unter die Marke von 1,12 US-Dollar zurück. Die nächsten Ziele für die Bären finden sich nun bei 1,11 bzw. 1,1080 US-Dollar. Auf der Oberseite muss es den Bullen dagegen gelingen, die 1,12 US-Dollar zurückzuerobern.

Rohstoffmarkt

Brent pendelt in einer Spanne zwischen 65 und 67 US-Dollar weiter seitwärts. Während schwache chinesische Konjunkturdaten, hohe US-Lagerbestände und ein festerer US-Dollar den Spielraum für die Bullen auf der Oberseite eingrenzen, ist es die weiter sinkende Zahl an aktiven US-Ölbohrplattformen, die das Potenzial für die Bären in Grenzen hält. Gelingt der Sprung über die Hürde bei 67 US-Dollar, wäre zunächst Platz bis auf 68 US-Dollar. Auf der Unterseite könnte ein Bruch der 65 US-Dollar weitere Tiefs bis auf 62 US-Dollar mit sich bringen. 

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