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erstellt von flatex Team

Morning News

Zu Wochenbeginn verbuchte der DAX deutliche Verluste, nachdem zuvor abermals ein Angriff auf die 11.000-Punktemarke gescheitert war. Mit gemischten Vorzeichen aus Asien, wo anziehende japanische Reallöhne, ein leichterer Yen und positive chinesische Konsumdaten von der nahenden US-Zinswende sowie enttäuschenden chinesischen Handelszahlen überlagert wurden, startete der heimische Leitindex kaum verändert in den Tag.

Noch vor der Eröffnung konnten erfreuliche Zahlen aus der heimischen Handelsbilanz für September stützen. Nach dem schwachen Vormonat waren sowohl Import- als auch Exportzahlen deutlich stärker gestiegen als erwartet. Der Überschuss in der Handelsbilanz fiel allerdings dennoch leicht zurück. An einem insgesamt nachrichtenarmen Handelstag meldete das heimische verarbeitende Gewerbe für den September im Vergleich zum Vorjahr zudem erneut einen rückläufigen Umsatz. Indes zeigen sich die Investoren im Euroraum laut der jüngsten Sentix-Studie wieder optimistischer. Nachdem sich das Sentiment zuletzt etwas eingetrübt hatte, hat insbesondere die Stabilisierung an den Märkten in Fernost, insbesondere in China dazu beigetragen, dass die Zuversicht unter den Investoren wieder leicht gewachsen ist.

Einen detaillierten Blick auf das große Bild erlaubte schließlich der Wirtschaftsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Wie zu erwarten war, korrigierte auch die OECD ihre Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft für das kommende Jahr nach unten. Die Ökonomen verwiesen auf die anhaltende Konjunkturflaute in den Schwellenländern, die die globalen Wachstumsaussichten weiter verdunkeln würde. Damit einhergehend habe der globale Handel deutlich an Dynamik eingebüßt. Positive Nachrichten gab es indes für Deutschland sowie die Eurozone, wo sich der robuste Wachstumstrend weiter fortsetzen dürfte. Darüber hinaus gewinne auch die konjunkturelle Erholung in den USA weiter an Fahrt. Trotz der momentanen Schwierigkeiten, insbesondere in den großen Schwellenländern in Russland, Brasilien und China rechnen die Experten dennoch damit, dass der globale Konjunkturmotor perspektivisch gemächlich an Fahrt gewinnen dürfte. Das tröstende Fazit brachte jedoch auch für den US-Handel keine positiven Impulse. Die nahende US-Zinswende belastet auch an den US-Märkten die Stimmung. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit Verlusten.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die schwachen Vorgaben der Wall Street auf, während neuerliche Schwächesignale aus der chinesischen Volkswirtschaft zusätzlich belasten, zugleich allerdings auch die Hoffnung auf weitere Konjunkturstimuli der chinesischen Notenbank nähren. Die Futures auf die US-Indizes präsentieren sich nach den Vortagesverlusten leicht erholt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive finden sich die nächsten Ziele auf der Oberseite bei 10.880, 10.950 sowie bei 11.000 Punkten. Auf der Unterseite gilt es zunächst, die Unterstützungszone bei 10.800 Punkten zu verteidigen. Unterhalb der Bewegungstiefs bei 10.690 Punkten drohen weitere Anschlusstiefs bis auf 10.600 Punkte.

Devisen

EUR/DB EUR/USD: 

Nachdem sich der Euro nach den starken Verlusten aus der Vorwoche zu Wochenbeginn zunächst leicht erholen konnte, ging es im Laufe des Handelstages erneut bergab. Ursache waren neuerliche Spekulationen über eine Lockerung der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Zuvor war darüber berichtet worden, dass sich unter den Währungshütern ein Konsens für eine weitere Absenkung des Einlagensatzes bilden würde. Mit umfangreicheren Bewegungen beim Währungspaar dürfte allerdings erst gerechnet werden, falls es den Bären gelingt, die Marke von 1,0670 US-Dollar zu durchbrechen. Auf der Oberseite müssten die Bullen hingegen den Widerstandsbereich bei 1,0830 bzw. 1,0840 US-Dollar überwinden.

Rohstoffmarkt

Gold in USD:

Das Edelmetall präsentierte sich zum Wochenstart leicht erholt, nachdem es in der Vorwoche zu deutlichen Abverkäufen gekommen war. Sollte es den Bullen allerdings nicht gelingen, die Widerstandszone bei 1.100 US-Dollar zu überwinden, drohen erneute Rückläufe bis auf 1.080 US-Dollar sowie ein Test des Bewegungstiefs bei 1.073 US-Dollar.

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Die „flatex GmbH“, als Herausgeberin dieses Magazins übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der im Magazin enthaltenen Börsen- und Wirtschaftsinformationen, allgemeinen Marktdaten, Preise, Indizes und sonstigen Inhalte. Gleichfalls übernimmt die „flatex GmbH“ keine Haftung für etwaige Verzögerungen oder die Genauigkeit sowie Verfügbarkeit der publizierten Inhalte. Weiterlesen

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