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Morning News

Nach den Zugewinnen zur Wochenmitte beschloss der DAX auch den Donnerstagshandel mit einem Plus. Mit gemischten Vorzeichen aus Fernost, wo ermutigende chinesische Inflationsdaten und weitere Maßnahmen der chinesischen Regulierungsbehörden einen Rebound des chinesischen Aktienmarktes eingeleitet hatten, während ein festerer Yen nur begrenzt belasten konnte, startete der heimische Leitindex fester in den Tag. Zur Eröffnung hatten ermutigende heimische Konjunkturdaten gestützt.

Die heimische Handelsbilanz wies für den Monat Mai unerwartet starke Exportzahlen aus. Auch die Importe zogen überraschend an. Vom anhaltend schwachen Euro befeuert, sprachen Marktkommentatoren angesichts der erfreulichen Daten denn auch von einer eindrucksvollen Aufwärtsdynamik. Weitere Details aus der Handelsbilanz signalisierten zudem, dass die konjunkturelle Erholung in Europa an Fahrt gewinnt. So war es vor allem die Belebung des Handels mit den EU-Partnern, die für die erfreulichen Zahlen sorgte. Zu Griechenland gab es zunächst keine marktbewegenden Meldungen. Erst am späten Abend vermeldete das griechische Fernsehen, dass die Liste mit neuen Reformvorschlägen nach Brüssel abgeschickt worden sei. Reaktionen der Gläubiger lassen bislang noch auf sich warten.

Im weiteren Verlauf des Handelstages brachte der Zinsentscheid der britischen Notenbank keine Überraschungen mit sich. Die Zinsen bleiben vorerst unangetastet. Darüber hinaus senkten die Notenbanker die Wachstumsprognosen für die britische Volkswirtschaft. Aus den USA kamen am Nachmittag ebenfalls eher gemischte Daten. Die wöchentlichen Zahlen vom Arbeitsmarkt waren zwar abermals robust ausgefallen, allerdings deutet sich ein Abflachen des anhaltenden Aufwärtstrends an. Im Anschluss korrigierte der Internationale Währungsfonds die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft für dieses Jahr abermals leicht nach unten. Das globale BIP werde 2015 nur mehr um 3,3% wachsen. Die Prognose für 2016 wurde unverändert bei 3,8% belassen. Die US-Indizes beschlossen den Handelstag mit lediglich kleinen Zugewinnen nahe ihrer Vortagesniveaus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag freundlich. In Asien werden die Notierungen von der sich fortsetzenden Erholung der chinesischen Aktienmärkte sowie der Hoffnung auf eine Lösung im griechischen Schuldenstreit gestützt, während ein festerer Yen im Gegenzug nur vereinzelt belastet. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Plus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, sich wieder oberhalb von 11.200 Punkten zu etablieren. Gelingt es jedoch nicht, die Hürde bei 11.250 Punkten zu überwinden, könnte ein erfolgreicher Bärenangriff auf die 11.200 Folgetiefs bis auf 11.140 bzw. 11.100 Punkte nach sich ziehen.

Devisen


Nachdem die Bullen am Vortag einen Angriff auf die Marke von 1,10 US-Dollar erfolgreich abwehren konnten, brachte die Hoffnung auf eine Lösung im griechischen Schuldenschreit frischen Rückenwind mit sich, der die Gemeinschaftswährung wieder bis an die Marke von 1,11 US-Dollar führte. Sollte den Bullen ein Angriff auf die Widerstandszone gelingen und in der Folge auch die Hürde bei 1,1120 US-Dollar überwunden werden, so könnten weitere Hochs bis auf 1,1160 US-Dollar folgen. Unterhalb von 1,1040 US-Dollar droht dagegen ein erneuter Angriff auf die Marke von 1,10 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Der Rebound des chinesischen Aktienmarktes und das mögliche Verstreichen einer weiteren Frist in den Verhandlungen um einen iranischen Atom-Deal sorgten in den vergangenen Handelsstunden ebenso für steigende Kurse wie der zuletzt schwächere US-Dollar. Die Bullen richten ihren Fokus nun auf den horizontalen Widerstand bei 60 US-Dollar. Sollte ein Angriff gelingen, könnten schnelle Hochs bis auf 62 US-Dollar folgen. Sollte ein Angriff jedoch abgewehrt werden, drohen schnelle Rückläufe bis auf 58 bzw. 57 US-Dollar.

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