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Morning News

Am Dienstag beschloss der DAX den Handelstag mit dem vierten Minus in Serie. Mit roten Vorzeichen aus Asien, wo schwache Vorgaben der Wall Street, flache chinesische Inflationsdaten und ein festerer Yen belasteten, startete der heimische Leitindex leichter in den Tag.

Erfreuliche Umsatzzahlen, die das heimische verarbeitende Gewerbe noch vor der Eröffnung meldete, konnten zur Eröffnung allerdings kaum stützen. Positiv festzuhalten bleibt jedoch, dass im April insbesondere die Umsatzzahlen des Maschinenbaus deutlich angezogen hatten. Im frühen Handel bestätigten aktualisierte Zahlen zum abgelaufenen Quartal anschließend das stärkste Wirtschaftswachstum der Eurozone seit dem Frühjahr 2013. Getragen wurde das Wachstum vor allem vom positiven Konsumklima sowie gestiegenen Investitionen. Wie schon in den Tagen zuvor wurden positive Nachrichten allerdings von den anhaltenden Sorgen vor der näher rückenden US-Zinswende und einer griechischen Zahlungsfähigkeit in den Hintergrund gedrängt.

In den Verhandlungen um das griechische Schuldenprogramm sind die Fronten weiter verhärtet. Ein von der griechischen Regierung frisch übermittelter Kompromissvorschlag sei als Verhandlungsbasis jedoch nicht geeignet. Mit den Vorgängen vertraute EU-Diplomaten wurden u.a. mit den Worten zitiert, Griechenland sei dabei, die Kommission als Freund zu verlieren. Am heutigen Mittwoch steht nun ein neues Spitzentreffen in Brüssel auf dem Programm. Mit Blick auf die weiteren Konjunkturdaten des Tages blieb die Tendenz allerdings positiv. So konnte Großbritannien das Defizit in der Handelsbilanz dank der im April gestiegenen Exportzahlen deutlich eindämmen. In den USA stieg die Zahl der offenen Stellen indes auf den höchsten gemessenen Stand seit Dezember 2000. Darüber hinaus signalisierten die Daten, dass auch deutliche Impulse für das Einkommenswachstum zu erwarten sind. Zudem gefiel ein Sentimentbarometer für kleinere Betriebe, in denen sich die Stimmung im vergangenen Monat weiter aufgehellt hatte. Nach den jüngsten Verlusten beschlossen die US-Indizes den Handel am Dienstag nahe ihrer Vortagesniveaus.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien präsentieren sich die Märkte nach den Kursverlusten der letzten Tage mehrheitlich freundlich, ein festerer Yen wird von ermutigenden Orderzahlen für den japanischen Maschinenbau überlagert. Die Futures auf die US-Indizes werden fester gehandelt. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst im Minus erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive gilt es für die Bullen zunächst, die Marke von 11.000 Punkten zurückzuerobern. Weitere Zwischenziele finden sich anschließend bis 11.080 bzw. bei 11.100 Punkten. Auf der Unterseite droht bei einem Rückfall unter die 10.900 ein Test der Vortagestiefs bei 10.860 Punkten. Sollten die Bären auch hier die Oberhand behalten, droht eine weitere Verkaufswelle mit möglichen Anschlusstiefs bis in den Bereich um die Marke von 10.700 Punkten. 

Devisen

Nachdem der Ausbruchsversuch über die 1,13 US-Dollar gescheitert war, fiel der Euro am Dienstag zunächst deutlich zurück. Allerdings attackieren die Bullen die Widerstandszone um 1,1280 bzw. 1,13 US-Dollar im frühen Mittwochshandel erneut. Gelingt es, die Hürde zu überwinden, finden sich die nächsten Ziele im Bereich der Vortageshochs zwischen 1,1340 und 1,1360 US-Dollar. Gelingt es nicht, die 1,13 zu überwinden, warten die ersten Ziele auf der Unterseite um 1,1250 bzw. 1,1260 US-Dollar.

Rohstoffmarkt

Die Ölpreise zogen am Dienstag deutlich an. Ein zuletzt schwächerer US-Dollar, vor allem aber die sinkende Produktion in den USA waren dafür verantwortlich, dass die Bullen frischen Mut schöpften. In der Folge gelang es, den Widerstandsbereich bei 65 US-Dollar zu überwinden. Nächstes Ziel ist nun die Marke von 67 US-Dollar. Auf der Unterseite haben die Bären dagegen erste Ziele bei 65 US-Dollar sowie zwischen 62 und 63 US-Dollar im Visier.

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