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Morning News

Am Donnerstag beschloss der DAX den Handel mit Zugewinnen. Mit uneinheitlichen Vorgaben aus Asien, wo die freundlichen Vorgaben der Wall Street und ein schwächerer Yen lediglich vereinzelt stützen konnten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag.

Am Donnerstag beschloss der DAX den Handel mit Zugewinnen. Mit uneinheitlichen Vorgaben aus Asien, wo die freundlichen Vorgaben der Wall Street und ein schwächerer Yen lediglich vereinzelt stützen konnten, startete der heimische Leitindex fester in den Tag. Ermutigende Zahlen aus der heimischen Handelsbilanz, die noch vor der Eröffnung gemeldet wurden, sorgten für zusätzlichen Rückenwind. Die heimischen Unternehmen exportierten im Februar deutlich mehr Waren ins Ausland, als es die Prognosen erwarten ließen, wodurch der herbe Rückschlag vom Jahresbeginn nahezu ausgemerzt werden konnte. Einen herben Dämpfer hatte es zu Jahresbeginn jedoch nicht nur für die Exporteure, sondern auch das heimische verarbeitende Gewerbe gegeben. Aktualisierte Daten zeigten, dass statt eines gestiegenen Industrieausstoßes im Januar gar ein Minus verbucht werden musste. Im Gegenzug fielen die Februardaten allerdings besser aus als erwartet. Ein solch gemischtes Stimmungsbild wurde auch aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone geliefert: Während Frankreichs Zentralbank die Wachstumsprognose für das erste Quartal leicht nach oben korrigierte, senkte Frankreichs Regierung im Gegenzug die Wachstumsprognosen für die Jahre 2016 und 2017.

Unter dem Strich stehen die Zeichen im Euroraum aber weiter auf Wachstum, wie auch ein Konjunkturbarometer der OECD verdeutlichte. Neben dem stärkeren Wachstum für die Eurozone signalisierte der Frühindikator stabiles Wachstum für den gesamten OECD-Raum. Sorgen bereiten hingegen weiter die Schwellenländer, allen voran Brasilien und Russland. Auch in China verliert die Konjunktur weiter an Fahrt. Nachdem der Zinsentscheid der Bank of England im Anschluss wie erwartet keine Veränderungen in der Geldpolitik der Notenbank mit sich brachte, sorgten die US-Daten am Nachmittag für eine uneinheitliche Momentaufnahme. Die wöchentlichen Zahlen vom Arbeitsmarkt lieferten abermals erfreuliche Signale, die einen anhaltend robusten Aufwärtstrend andeuten. Auf der Unternehmensseite missfielen hingegen hinter den Erwartungen zurückgebliebene Geschäftszahlen. Im Soge eines sich erholenden Rohstoffsektors ging es für den Gesamtmarkt zum Handelsschluss jedoch nach oben.

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. In Asien greifen die Märkte die positiven US-Vorgaben auf, während flache Inflationsdaten aus China, die Hoffnungen auf weitere Lockerungsmaßnahmen der chinesischen Notenbank schüren, zusätzlich stützen können.

Aus charttechnischer Perspektive könnte durch die angedeutet starke Eröffnung nahe der Marke von 12.200 Punkten ein schneller Angriff auf das Allzeithoch folgen, das bei 12.219 Punkten wartet. Auf der Unterseite finden die Bullen bei 12.100 und 12.000 Punkten die nächsten Verteidigungslinien.

EUR/USD

Der Abwärtsdruck auf die europäische Gemeinschaftswährung hält nach durchwachsenen Industriedaten aus Deutschland weiter an. Seit Dienstag fiel der Euro gegenüber dem US-Dollar um vier Cent zurück. Von 1,1040 US-Dollar ging es bis auf 1,0630 US-Dollar nach unten. Sollte es den Bullen gelingen, einen Gegenangriff zu starten, warten die ersten Ziele im Bereich zwischen 1,0680 und 1,07 Euro. Sollte es in der Folge jedoch nicht gelingen, sich oberhalb von 1,07 US-Dollar zu etablieren, dürfte ein schneller Angriff auf die Marke von 1,06 US-Dollar drohen.

Brent

Nach den starken Vortagesverlusten meldeten sich die Bullen am Donnerstag zurück. Für Rückenwind sorgten möglicherweise erneut aufkeimende Differenzen in den Verhandlungen um das iranische Atomprogramm. Irans oberster geistlicher Führer, Ajatollah Ali Chamenei, forderte den sofortigen Stopp von Wirtschaftssanktionen für den Fall, dass das ausgehandelte Vertragswerk unterzeichnet werde. Demgegenüber ist allerdings eine schrittweise Aufhebung der Sanktionen vorgesehen. In der Folge drehte Brent an der Unterstützung bei 57 US-Dollar wieder nach oben. Die nächsten Zwischenziele finden sich nun zunächst bei 60 US-Dollar auf der Oberseite für die Bullen sowie bei 57 US-Dollar auf der Unterseite für die Bären.

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